Generationsflüche Teil 1 – sind sie gebrochen oder nicht?

Generationsflüche Teil 1 – sind sie gebrochen oder nicht?

Folge 167
25 Minuten

Beschreibung

vor 5 Monaten
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Christen stolpern über die Stelle in 2. Mose 20, wo Gott sagt, dass
er die Schuld der Väter bis ins dritte und vierte Glied heimsucht.
Daraus entsteht oft die Vorstellung: Wenn meine Vorfahren gesündigt
haben, lastet ein Fluch auf mir, den ich brechen muss. Doch schauen
wir auf Abraham. Als Gott ihn ruft, sagt er nicht: Ich werde die
Schuld deiner Väter an dir sühnen. Sondern: Verlass dein Vaterhaus,
und ich werde dich segnen. Dich und deine Nachkommen. Abraham macht
Fehler. Er lügt, gibt seine Frau aus Angst als Schwester aus. Aber
obwohl er versagt, kommt er jedes Mal gesegnet heraus. Warum? Weil
er unter Gnade steht. Und im Neuen Testament erklärt Paulus: Wer an
Christus glaubt, ist in Abraham gesegnet (Galater 3). Du kannst
nicht gleichzeitig unter einem Fluch und unter der Gnade stehen.
Jesus wurde am Kreuz zum Fluch für uns. Er hat den Schuldschein,
der gegen uns stand, ans Kreuz genagelt (Kolosser 2,14). Wenn du zu
ihm gehörst, bist du frei. Du musst nichts mehr brechen. Du darfst
einfach glauben und empfangen. Ein Fluch in der Bibel bedeutet:
gewogen und zu leicht befunden. So wie bei Belsazar in Daniel 5.
Oder wie die Spreu, die keinen Bestand hat. Aber nicht jede Schwere
in deinem Leben ist ein Fluch. Manchmal wird darin die Herrlichkeit
Gottes sichtbar. Unter Gnade bedeutet: keine Verdammnis mehr. Keine
Anklage. Keine Kette der Vergangenheit.

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