Beschreibung
vor 8 Monaten
Die neue Vorhaltepauschale ist beschlossen – und aus der
Gebührenordnungsposition GOP 03040 werden ab dem 1. Januar 2026
drei Positionen: - GOP 03040 (um 10 Punkte niedriger
bewertet) - GOP 03041 (dieselbe Höhe wie heute die GOP 03040) - GOP
03042 (20 Punkte höher als bisher) Entscheidend dafür, was eine
Hausarztpraxis abrechnen darf, ist, wie viele der neu definierten
Kriterien die Praxis erfüllt und unter anderem in bestimmter
Häufigkeit Impfleistungen, geriatrische und palliativmedizinische
Leistungen, Haus- und Heimbesuche erbringt beziehungsweise
erweiterte Öffnungszeiten anbietet und in Qualitätszirkeln
mitarbeitet. Der bundesweite fachübergreifende Ärzteverband MEDI
GENO Deutschland warnte daraufhin in einer Mitteilung davor, dass
Hausärztinnen und Hausärzte zukünftig noch mehr Leistungen anbieten
müssten, um die Kriterien zu erfüllen – „egal, ob medizinisch nötig
oder nicht“. Eine etwas andere Position vertritt im
„ÄrzteTag“-Podcast der in einer kleinen Gemeinschaftspraxis in
Bedburg bei Köln niedergelassene Allgemeinmediziner Dr. Bahman
Afzali. Er erläutert im Einzelnen, in welcher Weise die neuen
Anforderungen für Hausärzte wirken könnten, welche Kriterien
besonders schwer erreichbar sein könnten, und was in einer
hausärztlichen Praxis in den meisten Fällen ohnehin geleistet wird.
Einige Kriterien vermisst Afzali sogar, zum Beispiel gehörten DMP
zu einem typischen Hausarzt-Angebotsspektrum, aber auch Check-ups –
beides sei aber nicht berücksichtigt in den Kriterien. Nicht
zuletzt macht sich Afzali im Gespräch Gedanken, wie eine Praxis die
einzelnen Kriterien und ihr Erfüllungsgrad ohne hohen Aufwand
kontrollieren könnte – und darüber, warum er den bürokratischen
Aufwand, der damit verbunden ist, für überflüssig hält.
Gebührenordnungsposition GOP 03040 werden ab dem 1. Januar 2026
drei Positionen: - GOP 03040 (um 10 Punkte niedriger
bewertet) - GOP 03041 (dieselbe Höhe wie heute die GOP 03040) - GOP
03042 (20 Punkte höher als bisher) Entscheidend dafür, was eine
Hausarztpraxis abrechnen darf, ist, wie viele der neu definierten
Kriterien die Praxis erfüllt und unter anderem in bestimmter
Häufigkeit Impfleistungen, geriatrische und palliativmedizinische
Leistungen, Haus- und Heimbesuche erbringt beziehungsweise
erweiterte Öffnungszeiten anbietet und in Qualitätszirkeln
mitarbeitet. Der bundesweite fachübergreifende Ärzteverband MEDI
GENO Deutschland warnte daraufhin in einer Mitteilung davor, dass
Hausärztinnen und Hausärzte zukünftig noch mehr Leistungen anbieten
müssten, um die Kriterien zu erfüllen – „egal, ob medizinisch nötig
oder nicht“. Eine etwas andere Position vertritt im
„ÄrzteTag“-Podcast der in einer kleinen Gemeinschaftspraxis in
Bedburg bei Köln niedergelassene Allgemeinmediziner Dr. Bahman
Afzali. Er erläutert im Einzelnen, in welcher Weise die neuen
Anforderungen für Hausärzte wirken könnten, welche Kriterien
besonders schwer erreichbar sein könnten, und was in einer
hausärztlichen Praxis in den meisten Fällen ohnehin geleistet wird.
Einige Kriterien vermisst Afzali sogar, zum Beispiel gehörten DMP
zu einem typischen Hausarzt-Angebotsspektrum, aber auch Check-ups –
beides sei aber nicht berücksichtigt in den Kriterien. Nicht
zuletzt macht sich Afzali im Gespräch Gedanken, wie eine Praxis die
einzelnen Kriterien und ihr Erfüllungsgrad ohne hohen Aufwand
kontrollieren könnte – und darüber, warum er den bürokratischen
Aufwand, der damit verbunden ist, für überflüssig hält.
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