Defense Tech Special (#4): "Das kann einen nicht kalt lassen": Warum ein Jurist ein Defense-Tech gründete – Leonard Wessendorff (Project Q)
Leonard Wessendorff erklärt, wie Project Q mit seinem Internet of
Defense-Ansatz zivile Technologien für europäische
Verteidigungsfähigkeiten nutzbar macht und strategische
Abhängigkeiten vermeidet.
26 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Monaten
Wie kann Europa strategische Abhängigkeiten von amerikanischen
Tech-Giganten im Verteidigungsbereich vermeiden? Warum nutzt die
Ukraine zwar erfolgreich zivile Technologien, bewegt sich aber
gleichzeitig in gefährliche Abhängigkeiten von Starlink und
Cloud-Hyperscalern?
Leonard Wessendorff ist CEO und Co-Founder von Project Q, einem
Münchner Defense-Tech-Startup, das 7,5 Millionen Euro
Seed-Finanzierung von Project A und anderen Investoren
eingesammelt hat. Im Gespräch mit Jan Thomas erklärt Leonard, wie
sein Team mit dem "Internet of Defense"-Ansatz zivile Sensorik
und KI-Technologien für militärische Lagebilder nutzt und dabei
autarke, skalierbare Lösungen entwickelt. Project Q verfolgt das
Ziel, europäische technologische Souveränität im
Sicherheitsbereich zu stärken und operative Lücken schnell zu
schließen. Leonard teilt seine Erfahrungen aus der Ukraine, wo er
seit 2022 die technologischen Entwicklungen an der Front
beobachtet und analysiert hat. Im Defense-Tech-Interview
diskutieren die beiden auch den Wandel in der deutschen
Startup-Szene, wie sich die Wahrnehmung von
Verteidigungstechnologie seit dem Ukrainekrieg verändert hat und
warum europäische Souveränität bei kritischen Technologien
entscheidend ist.
Über den Gast:
Leonard Wessendorff ist CEO und Co-Founder von Project Q. Der
studierte Jurist war als Reserveoffizier aktiv und sammelte
Erfahrungen in Strategieberatung, bei Hensoldt während des IPOs
und in der geopolitischen Risikoanalyse bei Agora Strategy.
Seine Expertise in Völkerrecht, Kriegsvölkerrecht und
humanitärem Völkerrecht prägte seinen Fokus auf Sicherheit und
Verteidigung. Seit Februar 2022 reist er regelmäßig in die
Ukraine, um technologische Entwicklungen an der Front zu
analysieren.
Über Project Q:
Project Q entwickelt ein KI-basiertes Sensorsystem nach dem
"Internet of Defence"-Ansatz, das militärische und zivile
Infrastrukturen vernetzt und präzise Lagebilder in Echtzeit
liefert.
Die Q-OSP-Plattform (Open Sensor Platform) verbindet
Sensoren, Datenströme und bestehende Systeme domänenübergreifend
und setzt auf autarke, skalierbare Netzwerke ohne Abhängigkeiten
von Starlink oder Cloud-Hyperscalern.
Weiterführende Links:
Project Q Website
Project Q bekommt 7,5 Millionen Euro Seed-Finanzierung
Leonard Wessendorff LinkedIn
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