Extremismus in Krisenzeiten – Wer profitiert von der Angst?
48 Minuten
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vor 6 Monaten
Episode 2 – Extremismus in Krisenzeiten. Was bedeutet es, wenn
unsere Form der Demokratie radikal infrage gestellt wird?
In dieser Folge von Father&Son – 2 Generationen sprechen wir
über das Erstarken extremer politischer Strömungen in Zeiten der
Krise. Warum gewinnen in Phasen gesellschaftlicher Unsicherheit
besonders rechte Bewegungen an Einfluss? Und was unterscheidet
sie grundsätzlich vom linken Extremismus?
„Im Gegensatz zum Linksextremismus, der Besitz und
Machtstrukturen in Frage stellt und den Unterdrückten das Wort
redet, ist dem Rechtsextremismus daran gelegen, Besitz- und
Machtstrukturen für Privilegierte zu zementieren und gezielt
Menschengruppen auszugrenzen.“
Wir diskutieren:
• Leben wir in einer permanenten Krisenzeit – oder ist „Krise“
ein politisches Gefühl?
• Warum scheint die liberale Demokratie heute vielen wie ein
„Klotz am Bein“?
• Wie kommt es, dass rechte Parteien gezielt Ängste schüren – und
damit Erfolg haben?
• Wie gefährlich ist die Normalisierung rechter Narrative in
Gesellschaft und Medien?
• Welche Verantwortung tragen wir für Demokratie, Diversität und
echte Teilhabe?
Dabei geht es auch um systemische Fragen: Warum wählen Menschen
autoritäre Figuren? Welche Rolle spielen Angst, Macht und
patriarchale Strukturen in unserer Geschichte – und unserer
Gegenwart? Und wie können wir ein anderes Verständnis von
Freiheit und Demokratie leben?
Eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Krise, Macht – und dem
Potenzial einer solidarischen Gesellschaft.
Quellen:
Gesprochene Zitate: elevenlabs.io
Musik: FluXmeister - Ohne Sünde, https://pixabay.com/music/
Zitate: Rosa Luxemburg, Karl Löwith
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