Father&Son - 2 Generationen

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Episoden

Keine Zukunft? - Warum wir uns eine andere Welt kaum noch vorstellen können
23.08.2026
55 Minuten
Episode 57: Was wäre eigentlich, wenn wir die Welt nicht einfach so hinnehmen müssten, wie sie ist?


Joachim und Joshua knüpfen an die letzte Folge an und fragen zunächst, warum gerade die persönlichen Gespräche so viel Resonanz ausgelöst haben. Schnell landen sie bei dem, was „Father & Son“ von Anfang an beschäftigt: Woher kommen unsere Überzeugungen eigentlich? Wie sehr sind wir selbst die Urheber unseres Lebens – und wie sehr spielen wir nur eine Rolle auf einer Bühne, deren Kulissen längst andere aufgebaut haben?


Dieses Mal richtet sich der Blick vor allem nach vorn. Denn obwohl viele Menschen mit den gesellschaftlichen Verhältnissen unzufrieden sind, scheint eine entscheidende Sache zu fehlen: eine Vorstellung davon, wie es stattdessen sein könnte.


Es geht um Kapitalismus und Kommunismus, Lohnarbeit und Selbstbestimmung, Wohlstand und Klimawandel. Um die Frage, warum rechte Bewegungen aus Unzufriedenheit politische Kraft gewinnen und warum es linken Bewegungen offenbar immer schwerer fällt, eine überzeugende positive Zukunftsvision entgegenzusetzen.


Joachim denkt dabei eher in konkreten Veränderungen innerhalb des bestehenden Systems, Joshua deutlich radikaler: Könnten Arbeit und Unternehmen gemeinschaftlich organisiert werden? Brauchen wir Räte statt Repräsentation? Und müssen wir tatsächlich auf Wohlstand verzichten – oder verschwenden wir heute schlicht enorme Mengen an Arbeit, Lebenszeit und Ressourcen?


Am Ende bleibt eine Frage, die größer ist als jedes einzelne politische Programm: Wenn wir mit der Gegenwart unzufrieden sind – warum reden wir dann so wenig darüber, wie wir eigentlich leben wollen?


Quellen: Gesprochene Zitate: elevenlabs.io Musik: FluXmeister - Ohne Sünde, https://pixabay.com/music Zitate: Ernst Bloch, Mark Fisher
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Wo bist du zu Hause? - Über Männlichkeit, Authentizität und die Sehnsucht, man selbst sein zu können
15.08.2026
1 Stunde 1 Minute
Episode 56: Was bedeutet eigentlich Heimat? Für Joachim ist es manchmal die Musik von Deep Purple, für Joshuas die Welt von Herr der Ringe. Dinge, die uns seit unserer Kindheit begleiten, können zu Orten werden, an die wir zurückkehren, wenn wir uns verloren fühlen.


Von dort wird es persönlich. Joachim und Joshua sprechen über Verlust, Trauer und darüber, wie schwer es gerade Männern fallen kann, Gefühle nicht nur zu analysieren, sondern tatsächlich zuzulassen. Was lernen Söhne von ihren Vätern – selbst dann, wenn die Väter ihnen eigentlich etwas anderes vermitteln wollen? Und warum können wir manchmal hervorragend über unsere Gefühle reden, ohne sie wirklich zu fühlen?


Es geht um Männerfreundschaften, Alkohol als soziale Brücke und die Sehnsucht nach Räumen, in denen wir authentisch sein können. Aber auch um die Frage, ob wir überhaupt immer authentisch sein müssen. Denn gesellschaftliche Normen engen uns nicht nur ein – manchmal geben sie uns auch Sicherheit.


Und irgendwann landen die beiden wieder bei der großen Frage: Wie frei können wir eigentlich sein, wenn unsere Bedürfnisse, unsere Beziehungen und selbst unsere Aufmerksamkeit zunehmend von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen geprägt werden? Vielleicht wäre echte Demokratie auch die Möglichkeit, gemeinsam darüber zu entscheiden, wie wir eigentlich leben wollen.


Quellen: Gesprochene Zitate: elevenlabs.io Musik: FluXmeister - Ohne Sünde, https://pixabay.com/music Zitate: Michael Kimmel, Antonio Gramsci
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Wahrheit ist relativ. Oder? - Über Überzeugung, Widerspruch und die Grenzen des Relativismus
09.08.2026
1 Stunde 1 Minute
Episode 55: Zum Geburtstag gibt es erst einmal ein Ständchen – und danach wird es kompliziert. Denn ausgehend von der letzten Episode stellt sich diesmal die Frage: Wenn es keine universelle Moral gibt, ist dann am Ende jede politische Überzeugung gleich viel wert?


Joachim und Joshua sprechen über Relativismus, wissenschaftliche Evidenz und darüber, wo persönliche Überzeugung auf gesellschaftliche Verantwortung trifft. Wie unterscheiden wir zwischen Meinung und Wahrheit? Wann wird aus einer Überzeugung der Versuch, andere zu zwingen? Und kann Demokratie funktionieren, wenn wir zwar unterschiedliche Standpunkte akzeptieren, aber trotzdem davon ausgehen, dass manche Aussagen schlicht falsch sind?


Dabei geht es um Klimaproteste und politische Ideologien, um Liberalismus und linke Gesellschaftskritik, um Herrschaft, Gleichheit und die Gefahr des Totalitarismus. Am Ende führt die große philosophische Debatte zurück zum Einzelnen: Vielleicht beginnt gesellschaftliche Veränderung dort, wo Menschen den Mut haben, ihre Überzeugungen öffentlich zu vertreten – und gleichzeitig bereit bleiben, echten Widerspruch auszuhalten.


Quellen: Gesprochene Zitate: elevenlabs.io Musik: FluXmeister - Ohne Sünde, https://pixabay.com/music Zitate: Immanuel Kant, Max Horkheimer
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Was ist Gesellschaft?
07.08.2026
1 Stunde 2 Minuten
Episode 51: Was ist Gesellschaft eigentlich? Ist sie nur die Summe aller Menschen – oder etwas, das uns von Geburt an prägt, formt und beeinflusst?


In dieser Episode knüpfen wir an das Gespräch der vergangenen Woche an und gehen einen Schritt weiter: weg von der Tagespolitik, hinein in die Philosophie. Wir sprechen über Bewusstsein, Sprache, Religion, Wissenschaft und die Frage, warum unsere Vorstellungen von Wahrheit oft viel stärker gesellschaftlich geprägt sind, als wir glauben.


Dabei geht es um Platon, Nietzsche, Adorno und Castoriadis ebenso wie um Religion, Geschlechterrollen und den Einfluss von Ideologien auf unser Denken. Kann es überhaupt eine objektive Wahrheit geben? Wo endet Natur und wo beginnt Kultur? Und warum fällt es Menschen so schwer, ihre eigenen Überzeugungen zu hinterfragen?


Eine Folge über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft – und darüber, warum Freiheit vielleicht genau dort beginnt, wo wir unsere eigenen Gewissheiten kritisch betrachten.


Quellen: Gesprochene Zitate: elevenlabs.io Musik: FluXmeister - Ohne Sünde, https://pixabay.com/music Zitate: Friedrich Nitzsche, Cornelius Castoriadis
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Zwischen Hoffnung und Geschichte
26.07.2026
1 Stunde 3 Minuten
Episode 53: Kann Geschichte Hoffnung geben?


In Episode 53 sprechen wir über eine Epoche, in der viele Menschen überzeugt waren, die Welt verändern zu können – und darüber, warum dieses Gefühl heute oft verloren gegangen scheint. Ausgehend von Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und den politischen Umbrüchen nach dem Ersten Weltkrieg diskutieren wir über Demokratie, Sozialismus, Liberalismus und die Frage, weshalb gesellschaftlicher Wandel heute so schwer vorstellbar wirkt.


Dabei geht es nicht darum, historische Systeme zu verklären, sondern ihre Ideen kritisch zu betrachten. Warum scheitern politische Bewegungen? Weshalb kippen manche emanzipatorischen Projekte in autoritäre Strukturen? Und was können wir aus der Geschichte lernen, ohne ihre Fehler zu wiederholen?


Außerdem sprechen wir über politische Apathie, den Mut zur eigenen Haltung und darüber, warum viele Menschen ihre Stimme aus Angst vor persönlichen Konsequenzen nicht mehr erheben.


Eine Folge über Geschichte, Verantwortung und die Hoffnung, dass Veränderung immer dort beginnt, wo Menschen den Mut haben, Fragen zu stellen.


Quellen: Gesprochene Zitate: elevenlabs.io Musik: FluXmeister - Ohne Sünde, https://pixabay.com/music Zitate: Rosa Luxemburg 1918, Rosa Luxemburg 1916
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Über diesen Podcast

Ein philosophischer Podcast über die Welt an sich und im Besonderen. Was passiert, wenn ein Vater und sein Sohn beginnen, über Philosophie, Politik, Moral und Gesellschaft zu sprechen – ehrlich, roh und ohne Filter?
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