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Beschreibung
vor 1 Jahr
Das Jahr 1975: Spielberg erfindet mit DER WEISSE HAI das
Hollywoodkino neu, Laura Mulveys bis heute einflussreicher Essay
"Visual Pleasure and Narrative Cinema" wird veröffentlicht - und
ein radikal unkonventioneller Film einer gerade mal 25jährigen
Belgierin stellt die Frage, was fortan überhaupt noch als
Filmisch gilt. Chantal Akermans JEANNE DIELMAN, 23, QUAI DU
COMMERCE, 1080 BRUXELLES stürzt sich in die Alltagsroutine einer
Hausfrau und bricht thematisch wie ästhetisch mit den
Konventionen des klassischen Erzählkinos. Ein Paradebeispiel für
ein feministisches Kino? Eine Projektionsfläche für
reduktionistische Interpretationen? Ein Vorreiter des Slow
Cinema? Eine Alternative gegen, oder für das Erzählkino? Zusammen
mit Dr. Bernd Aschenbrenner werden Benni und Marcus diesen Fragen
nachspüren.
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