Landnahme – Die Ankunft der Mayflower in Nordamerika

Landnahme – Die Ankunft der Mayflower in Nordamerika

vor 11 Monaten
Das Pilgerschiff "Mayflower" landet 1620 an der Küste Nordamerikas. Später werden die 102 Pilger an Bord historisch verklärt. Aber was steckt wirklich hinter dem Mythos vom friedlichen Thanksgiving mit den Einheimischen?
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Beschreibung

vor 11 Monaten
Ein kleines Schiff mit 102 Passagieren brachte vor 400 Jahren
Auswanderer aus England an die nordöstliche Küste eines Kontinents
der Verheißungen. Die Landung der "Mayflower", heute so berühmt wie
die Arche Noah oder die Santa Maria von Christoph Kolumbus, wurde
zum Fundament für den religiös geprägten Gründungsmythos der
Vereinigten Staaten, die 150 Jahre später ihre Unabhängigkeit von
der Britischen Monarchie erkämpften.

Daran erinnert wird in jedem November, mit dem von den Pilgervätern
initiierten Erntedankfest, genannt "Thanksgiving". Das Ereignis ist
für Millionen von US-Amerikanern von Bedeutung, weil sie gerne
ihren Status als direkte Nachfahren der Kolonisten von 1620
zelebrieren. Doch diese Legendenbildung ignorierte jahrhundertelang
die Mitverantwortung der Neuankömmlinge für den Tod vieler
Ureinwohner.

Feature von Jürgen Kalwa
Sprecher: Joachim Schönfeld, Max von Pufendorf, Ilka Teichmüller,
Uli Lipka
Produktion Deutschlandfunk Kultur 2020
Verfügbar bis 3. Juli 2026
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