Beschreibung
vor 11 Monaten
Postkoloniale Theorie statt historischer
Wahrheit
Ob an Universitäten, in Museen oder in der Politik – das
postkoloniale Narrativ gewinnt zunehmend Einfluss im öffentlichen
Diskurs. Es geht davon aus, dass koloniale Macht- und Denkmuster
bis heute fortwirken.
Mathias Brodkorb hält die postkoloniale Theorie für nicht
wissenschaftlich – sie leugne die Existenz objektiver Wahrheit.
Besonders kritisiert er eine Nähe zu Teilen der neuen Rechten:
Beide würden mit identitären Kategorien arbeiten.
Für Brodkorb beruht Postkolonialismus auf Rassismus – einer
starren Einteilung der Welt in weiße Täter und nicht-weiße Opfer.
In seinem neuen Buch plädiert er für eine differenziertere Sicht
auf die Kolonialgeschichte – jenseits ideologischer Verkürzungen.
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