#196 Das 100-jährige Leben der Hermine Blumenstingl
vor 1 Jahr
Von Edith Meinhart. Hermine Blumenstingl, geborene Teply, feiert
heuer ihren 100. Geburtstag. In welche Welt wurde sie
hineingeboren? Wien, 1925: Die Habsburger Monarchie ist zerbrochen.
Der Erste Weltkrieg vor sieben Jahren zu Ende gegangen. Als ihre
Mut
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Von Edith Meinhart. Hermine Blumenstingl, geborene Teply, feiert
heuer ihren 100. Geburtstag. In welche Welt wurde sie
hineingeboren? Wien, 1925: Die Habsburger Monarchie ist zerbrochen.
Der Erste Weltkrieg vor sieben Jahren zu Ende gegangen. Als ihre
Mutter an Leukämie stirbt, Adolf Hitler in Österreich einmarschiert
und sie mit der Schulklasse am Ring steht und in der Menge den Arm
zum Hitler-Gruß nicht hebt, weil sie denkt, dass dies ohnedies
niemand merken würde "unter so viel Leut", ist sie 14 Jahre alt.
Heute lebt sie in einem Altersheim in Passau. In dieser Episode
blickt die Hundertjährige auf ein Frauenleben zurück, in dem sich
viel Zeitgeschichte widerspiegelt. Sie erzählt von ihrer Liebe zum
Orgelspiel, von einer unvergesslichen Lavendelseife und von den
Briefen, die sie an einen unbekannten deutschen Soldaten
geschrieben hat, der sich in ihre Schrift verliebte, in Frankreich
in Gefangenschaft geriet und später ihr Mann wurde. // Die
Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen
Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady
unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about
Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des
Dunkelkammer-Teams
heuer ihren 100. Geburtstag. In welche Welt wurde sie
hineingeboren? Wien, 1925: Die Habsburger Monarchie ist zerbrochen.
Der Erste Weltkrieg vor sieben Jahren zu Ende gegangen. Als ihre
Mutter an Leukämie stirbt, Adolf Hitler in Österreich einmarschiert
und sie mit der Schulklasse am Ring steht und in der Menge den Arm
zum Hitler-Gruß nicht hebt, weil sie denkt, dass dies ohnedies
niemand merken würde "unter so viel Leut", ist sie 14 Jahre alt.
Heute lebt sie in einem Altersheim in Passau. In dieser Episode
blickt die Hundertjährige auf ein Frauenleben zurück, in dem sich
viel Zeitgeschichte widerspiegelt. Sie erzählt von ihrer Liebe zum
Orgelspiel, von einer unvergesslichen Lavendelseife und von den
Briefen, die sie an einen unbekannten deutschen Soldaten
geschrieben hat, der sich in ihre Schrift verliebte, in Frankreich
in Gefangenschaft geriet und später ihr Mann wurde. // Die
Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen
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