Emotionale Intelligenz im Zeitalter der Digitalisierung: Ein Schlüssel zum Erfolg für Behörden
1 Stunde 28 Minuten
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„DigitalKompass“ ist dein zuverlässiger Begleiter in der digitalen Transformation – jetzt auch als Podcast. Gemeinsam mit Digitalisierungsexperte Mirko Peters beleuchten wir fundierte Entwicklungen, praxisnahe Impulse und die wichtigsten Trends rund um...
Beschreibung
vor 9 Monaten
Stell dir vor, du arbeitest in einer Behörde und plötzlich wird
alles digital. Manche Kollegen freuen sich, während andere
panisch werden. Die größte Herausforderung? Die Menschen selbst.
Emotionale Intelligenz kann hier eine entscheidende Rolle
spielen!
Der Ausgangspunkt: Wandel in der Verwaltung
Der digitale Wandel ist auch in der Verwaltung angekommen.
Erinnerst du dich an die Zeiten, als alles auf Schreibmaschinen
getippt wurde? Ja, das ist nicht allzu lange her. In den 1990er
Jahren begann die Umstellung auf Computer. Ein großer Schritt,
der jedoch nicht ohne Herausforderungen war.
Historischer Rückblick: Von Schreibmaschine zu
Computer
Mit dem Übergang zu digitalen Systemen haben sich die
Arbeitsweisen grundlegend verändert.
* Eine Studie zeigte, dass 42% der Mitarbeiter
Schwierigkeiten hatten.
* Besonders betroffen waren oft die älteren Kollegen.
* Manuelle Prozesse hielten sich bis 1998 sehr
lange.
Das ist erstaunlich, oder? Stell dir vor, wie viel Zeit und Mühe
in diese manuellen Prozesse investiert wurde. Viele von uns
könnten sich heute ein Leben ohne Technologie kaum noch
vorstellen. Und dennoch hat die Digitalisierung nicht alles
ersetzt. Traditionelle Verwaltungskompetenzen bleiben weiterhin
wichtig.
Die Herausforderungen der Digitalisierung
Veränderungen bringen oft Unsicherheit mit sich. Wir alle kennen
das Gefühl, wenn etwas Neues auf uns zukommt. Die Fähigkeit, sich
anzupassen, ist entscheidend.
„Die größte Herausforderung der Digitalisierung liegt
nicht in der Technologie, sondern in den Menschen.” –
Verwaltungsleiter aus Stuttgart.
Diese Erkenntnis ist wertvoll. Oft denken wir, dass technische
Probleme die größten Hürden sind. Doch es sind die menschlichen
Aspekte, die entscheidend sind.
Fakten im Überblick
Hier sind einige interessante Daten, die die Herausforderungen
verdeutlichen:
* 42% der Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten bei
der Umstellung.
* Bis 1998 nutzten 23% der
Behörden digitale und analoge Systeme parallel.
* 68% der einst kritischen Kompetenzen sind
heute obsolet.
Die Tatsache, dass fast die Hälfte der Mitarbeiter
Schwierigkeiten hatte, zeigt, wie wichtig Schulungen und
Unterstützung sind.
Die Rolle der emotionalen Intelligenz
In Zeiten des Wandels wird die Bedeutung von emotionaler
Intelligenz immer klarer. Wenn wir die Ängste und Widerstände der
Mitarbeiter nicht managen, wird es schwierig. Ein Beispiel aus
der Hamburger Sozialbehörde zeigt, dass Fachwissen allein nicht
ausreicht. Es ist entscheidend, emotional auf die Bedenken der
Mitarbeiter einzugehen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Wandel in der
Verwaltung nicht nur technischer Natur ist. Die menschliche
Komponente spielt eine zentrale Rolle. Wie gehen wir mit diesen
Veränderungen um? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Es
liegt an uns, eine positive Veränderung herbeizuführen, die
sowohl Technologie als auch unsere zwischenmenschlichen
Fähigkeiten berücksichtigt.
Emotionale Intelligenz: Der unerwartete
Erfolgsfaktor
Wir leben in einer Zeit, in der technische Fähigkeiten oft im
Vordergrund stehen. Doch viele Studien zeigen, dass
emotionale Intelligenz (EQ) ein entscheidender
Erfolgsfaktor ist. Warum ist das so wichtig? Lass uns einen Blick
darauf werfen.
Zahlreiche Studien belegen den Einfluss von EQ
In der heutigen Arbeitswelt, besonders in der digitalen
Transformation, wird der Einfluss von EQ immer deutlicher.
Studien belegen, dass technisches Fachwissen nur
22% zum Erfolg eines Projekts beiträgt. Das
klingt überraschend, oder? Umso wichtiger wird die Frage: Was ist
es, was den Unterschied macht?
Ein Beispiel aus Hamburg zeigt, dass Technik allein nicht
reicht
Ein konkretes Beispiel aus Hamburg verdeutlicht, dass technische
Experten allein nicht ausreichen. Trotz aller Fachkompetenz
scheiterte ein Digitalisierungsprojekt aufgrund mangelnden EQs.
Die Führung konnte die Ängste und Widerstände
der Mitarbeiter nicht managen. Das zeigt, dass technisches Wissen
allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. In der digitalen
Welt sind emotionale Kompetenzen unerlässlich.
Emotionale Intelligenz trägt zu 58% zum Projekterfolg
bei
Eine beeindruckende Statistik: Emotionale Intelligenz trägt zu
58% zum Projekterfolg bei. Das ist mehr als die
Hälfte! Das bedeutet, dass die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen,
Konflikte zu lösen und ein unterstützendes Klima zu schaffen, von
entscheidender Bedeutung ist.
Ein Experiment in Hessen senkt Konflikte um 43%
Ein weiteres Beispiel kommt aus Hessen, wo ein Experiment den
Rückgang von Konflikten um 43% nach gezielten
EQ-Trainings zeigte. Diese Zahlen sind nicht nur beeindruckend,
sie sind auch ein klarer Hinweis darauf, wie wichtig emotionale
Fähigkeiten für die Zusammenarbeit sind. Die Fähigkeit, Konflikte
zu managen, ist eine der Schlüsselkompetenzen in der heutigen
Arbeitswelt.
Fortbildung in emotionalen Skills wird
unerlässlich
Angesichts dieser Fakten wird klar: Fortbildung in emotionalen
Skills wird unerlässlich. In Zeiten der Digitalisierung müssen
wir uns kontinuierlich weiterentwickeln. Emotionale Intelligenz
hilft nicht nur bei der Kommunikation, sondern auch beim
Konfliktmanagement – Fähigkeiten, die im Arbeitsalltag immer
wichtiger werden.
Wenn wir also über die Zukunft des Arbeitsplatzes sprechen,
sollten wir nicht nur die technischen Fähigkeiten im Blick haben,
sondern auch die emotionalen. Die Kombination aus Fachwissen und
EQ wird der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen Welt sein.
Welche Fähigkeiten wirst du dir aneignen, um in dieser neuen
Realität zu bestehen?
Die neuen digitalen Anforderungen an Kompetenzen
Wir leben in einer Zeit, in der digitale Fähigkeiten nicht mehr
nur ein Bonus, sondern eine Notwendigkeit sind. Die Anforderungen
an IT-Kenntnisse steigen rasant. Was gestern noch als ausreichend
galt, ist heute oft schon nicht genug.
Steigende Anforderungen an IT-Kenntnissen
Ein besonders bemerkenswerter Trend ist, dass Städte wie München
jetzt sogar von Sachbearbeitern Python-Kenntnisse erwarten.
Vor zehn Jahren hätten viele von uns nicht
einmal an so etwas gedacht. Damals reichten oft noch
Grundkenntnisse in Excel.
* München verlangt Python-Kenntnisse von
Sachbearbeitern
* 78% der Kommunen fordern digitale
Grundkompetenzen
* Die Halbwertszeit digitaler Fähigkeiten liegt
jetzt bei nur 2,5 Jahren
* Nur 20% der Funktionen werden aufgrund von
Schulungsmangel genutzt
Kannst du dir vorstellen, dass fast 78% der
Kommunen digitale Grundkompetenzen fordern? Das zeigt, wie wir
uns weiterentwickeln müssen, um auf dem Arbeitsmarkt relevant zu
bleiben.
Ständige Weiterbildung ist der Schlüssel
Die digitale Welt verlangt von uns allen ständige Weiterbildung.
Veränderungen schreiten schnell voran. Ich erinnere mich an meine
ersten Erfahrungen mit neuen Technologien – es war nicht immer
einfach. Aber ich habe gelernt, dass Anpassungsfähigkeit der
Schlüssel zum Erfolg ist.
Die Tatsache, dass die Halbwertszeit digitaler Fähigkeiten auf
2,5 Jahre gesenkt wurde, sagt viel über den
aktuellen Stand der Dinge aus. Das bedeutet, dass wir uns
kontinuierlich weiterbilden müssen, um nicht abzuhängen. Der
Druck ist hoch, aber die Vorteile sind enorm.
Die Herausforderungen überblicken
Ein weiteres beunruhigendes Faktum ist, dass nur
20% der Funktionen in vielen Verwaltungen
tatsächlich genutzt werden. Warum? Wegen Schulungsmangels und
Angst vor Veränderungen. Das ist ein echtes Dilemma!
"Die Kombination aus Fachwissen und digitalen Fähigkeiten
wird zum neuen Standard."
Das bringt es auf den Punkt: Wir können nicht mehr nur auf unser
Fachwissen setzen. Digitale Kompetenzen sind unverzichtbar
geworden. Die Frage, die wir uns stellen sollten, ist: Bist du
bereit, dich den neuen Anforderungen zu stellen?
Ich glaube fest daran, dass wir diese Herausforderung gemeinsam
meistern können. Die digitale Transformation wird nicht einfach
passieren. Wir müssen aktiv daran arbeiten, unsere Fähigkeiten zu
verbessern und die notwendigen Schulungen zu suchen. Das ist die
einzige Möglichkeit, um in der modernen Arbeitswelt erfolgreich
zu sein.
Die digitale Welt erfordert von jedem eine ständige
Weiterbildung. Also, lass uns nicht in der Vergangenheit stecken
bleiben! Der Schlüssel zum Erfolg liegt in unserer Bereitschaft,
uns anzupassen und zu lernen.
Lernen lernen: Der Schlüssel zum Erfolg
In der digitalen Welt, in der wir leben, ist es entscheidend, wie
wir lernen. Hat dir schon einmal jemand gesagt, dass „Lernen
lernen“ der Schlüssel zum Erfolg ist? Das könnte nicht wahrer
sein. Ein Beispiel aus Bremen verdeutlicht dies eindrucksvoll:
Die Nutzung neuer Software stieg von 35% auf
78% nach gezieltem Lernen. Wie ist das möglich?
Kognitive Flexibilität trainieren
Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass kognitive
Flexibilität trainierbar ist. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass
wir unsere Fähigkeit verbessern können, in verschiedenen
Situationen schnell und flexibel zu denken. In einer Zeit, in der
sich Technologien ständig ändern, ist dies unerlässlich. Wenn du
in einer stressigen Situation schnell reagieren kannst, wird das
dein Lernen und Arbeiten erheblich erleichtern.
Praktische Anwendung ist der Schlüssel
Die praktische Anwendung des Gelernten unterstützt ein
nachhaltiges Lernen. Wir alle wissen: Theorie ist wichtig, aber
ohne Praxis bleibt das Wissen oft auf der Strecke. Lernen
in der Praxis ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil
der Weiterbildung. Es ist wie beim Sport: Du kannst viele Bücher
über Fußball lesen, aber die besten Fähigkeiten entwickelst du
auf dem Platz.
Fehler als Lernchance
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bedeutung von Fehlern als
Lernchance. Fehler sind nicht das Ende, sondern der Anfang eines
neuen Lernprozesses. Hast du schon einmal darüber nachgedacht,
wie oft du aus deinen Fehlern gelernt hast? Es ist oft mehr als
aus den richtigen Entscheidungen. Ein mutiger Umgang mit Fehlern
fördert nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern auch die
Teamkultur.
Der Transfer von Wissen
Ein entscheidender Aspekt beim Lernen ist der Transfer von Wissen
in die Praxis. Was bringt das beste Training, wenn ich es nicht
anwenden kann? Hier spielt die Motivation eine
große Rolle. Ich habe oft erlebt, wie wichtig es ist, motivierte
Mitarbeiter in den Lernprozess einzubeziehen. Wenn du sie
inspirierst, sehen sie nicht nur die Schulung als Pflicht,
sondern als Chance zur persönlichen Entfaltung.
Wie die Bremer Bildungsbehörde zeigt, hat gezieltes Lernen das
Potenzial, die Nutzung neuer Software erheblich zu steigern. Sind
wir bereit, diesen Weg zu gehen? Es erfordert Engagement, sowohl
von den Lernenden als auch von den Verantwortlichen. Die
Herausforderungen der digitalen Transformation werden nur dann
erfolgreich gemeistert, wenn wir zusammen lernen und uns
gegenseitig unterstützen.
Teamwork in der digitalen Ära: Herausforderungen und
Lösungen
Die digitale Transformation revolutioniert unsere Arbeitskultur.
Doch viele stellen fest: Die größten Hürden sind nicht
technischer Natur. Ein Beispiel dafür ist ein
gescheitertes Digitalisierungsprojekt zwischen
Ministerien. Warum scheitern solche Projekte oft?
Mangelnde Abstimmung ist eine häufige Fehlerquelle.
Unterschiedliche Abteilungen haben verschiedene Prioritäten und
Arbeitsweisen. Das führt zu Missverständnissen und letztlich zu
Fehlschlägen.
Die Notwendigkeit eines Digitalisierungsbüros
In Berlin haben Bezirke auf diese Herausforderungen reagiert und
ein Digitalisierungsbüro eingerichtet. Diese
Büros fungieren als neutrale Schnittstelle und helfen dabei,
Konflikte offen anzusprechen. Sie schaffen Raum für Diskussionen
und fördern die Zusammenarbeit. Das zeigt auch, dass effektive
Zusammenarbeit klare Führung und Strukturen erfordert.
Führung und Teamkultur
Wie wichtig ist die Teamkultur für den Erfolg von
Digitalprojekten? Extrem wichtig! Wenn wir in digitalen
Umgebungen arbeiten, braucht es mehr als nur technisches Wissen.
Eine Studie der Hertie School of Governance sagt:
„Die Zusammenarbeit in digitalen Umgebungen erfordert
klare Führung und Strukturen.”
Das bedeutet, dass Führungskräfte nicht nur die Technik verstehen
müssen, sondern auch die emotionalen Aspekte ihrer Teams.
Emotionale Intelligenz ist hier ein Schlüssel. Sie beeinflusst,
wie gut Teams zusammenarbeiten und wie Konflikte gelöst werden.
Konflikte offen ansprechen
Ein weiterer Punkt ist die offene Ansprache von
Konflikten. Viele scheuen sich, Probleme direkt
anzusprechen. Doch das kann zu einem Teufelskreis führen. Wenn
man Konflikte nicht klärt, entstehen Missverständnisse und die
Teamdynamik leidet. Es ist wichtig, Raum zu schaffen, um diese
Themen offen und ehrlich zu diskutieren. Das fördert nicht nur
das Vertrauen, sondern auch die Kreativität innerhalb des Teams.
Diverse Ansätze zur Förderung der Teamarbeit
Um die Teamarbeit zu verbessern, sind diverse Ansätze notwendig.
Das kann von Workshops zur emotionalen Intelligenz bis hin zu
Schulungen in speziellen Software-Anwendungen reichen. Der
Schlüssel ist, dass wir flexibel bleiben und uns anpassen.
Schließlich ist der Wandel die einzige Konstante in der digitalen
Ära. Der Erfolg von Digitalprojekten hängt stark davon ab, wie
gut wir als Team zusammenarbeiten. Und das erfordert von uns
allen einen neuen Blick auf die Zusammenarbeit und die
Herausforderungen, die sie mit sich bringt.
Psychische Gesundheit im öffentlichen Dienst: Ein growing
Concern
In den letzten Jahren haben wir alle die Veränderung im
öffentlichen Dienst bemerkt. Die psychischen
Belastungen steigen rasant. Das ist kein Einzelfall,
sondern ein weit verbreitetes Problem. Was bedeutet das, wenn 42%
der Fehlzeiten auf psychische Erkrankungen zurückzuführen sind?
Das ist alarmierend, oder?
Die Realität im öffentlichen Dienst
Wie viele von uns haben schon einmal das Gefühl gehabt, dass der
Druck einfach zu hoch wird? Im öffentlichen Dienst ist das kein
seltener Zustand. Vor allem Führungskräfte
kämpfen oft mit diesen Herausforderungen. Die Verantwortung, die
sie tragen, ist enorm. Ich habe mit vielen Führungskräften
gesprochen, die mir versichert haben, dass der Stress kaum
auszuhalten ist. Und das hat Auswirkungen.
* 42% der Fehlzeiten resultieren aus psychischen
Erkrankungen.
* Führungskräfte sind besonders betroffen, da sie oft die Last
der Entscheidungen tragen.
* Die Notwendigkeit von Resilienzprogrammen ist
unabdingbar.
* Stressmanagement wird zur Kernkompetenz in der
Verwaltung.
Warum ist das wichtig?
Psychische Gesundheit ist kein Luxus, den wir uns leisten können,
sondern eine Notwendigkeit. Sie sichert die
langfristige Leistungsfähigkeit von uns allen. Wenn wir nicht
lernen, mit Stress umzugehen, wird es nicht nur uns selbst,
sondern auch unseren Kollegen und der gesamten Organisation
schaden. Die Frage ist: Wie können wir in solch einer
herausfordernden Umgebung bestehen?
Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass der Anstieg der Fehlzeiten
durch psychische Erkrankungen stark mit der digitalen
Transformation in Verbindung steht. Die
Herausforderungen dieser Transformation werden oft ignoriert,
besonders wenn es um die psychische Gesundheit der Mitarbeiter
geht. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie viele
Mitarbeiter in deinem Umfeld unter Druck stehen, sich ständig an
neue Technologien anzupassen?
Die Notwendigkeit von Resilienzprogrammen
Die Einführung von Resilienzprogrammen ist daher
unerlässlich. Diese Programme helfen nicht nur, die Mitarbeiter
zu stärken, sondern fördern auch das
Stressmanagement. In einer Zeit, in der wir
ständig gefordert werden, ist es entscheidend, Fähigkeiten zu
entwickeln, die uns helfen, resilient zu bleiben.
Wie sieht es in deiner Behörde aus? Gibt es bereits Maßnahmen zur
Unterstützung der psychischen Gesundheit? Wenn nicht, dann ist es
höchste Zeit, dass wir darüber nachdenken. Denn die
psychische Gesundheit der Mitarbeiter ist der
Schlüssel zu einer erfolgreichen Verwaltung.
Eine positive Veränderung kann oft nur durch das Bewusstsein für
die eigenen Bedürfnisse und die der Kollegen geschehen. Lass uns
gemeinsam daran arbeiten, eine bessere Umgebung zu schaffen, in
der wir alle gedeihen können.
Die Zukunft der Verwaltung: Was erwartet uns bis
2030?
Wenn ich über die Zukunft der Verwaltung nachdenke, sehe ich
große Veränderungen auf uns zukommen. Einige Zahlen sind ziemlich
erschreckend: Bis 2030 werden 65% der Verwaltungsaufgaben
neu gestaltet. Das bedeutet, wir müssen uns alle auf
eine neue Arbeitsweise einstellen. Aber was genau heißt das für
uns?
Generalisten statt Spezialisten
Ein weiterer wichtiger Trend ist die Tendenz zu
Generalisten mit breiten Kompetenzen. In der
Vergangenheit hatten wir oft spezialisierte Positionen, die sehr
eng gefasst waren. Doch die Zukunft verlangt von uns,
vielseitiger zu sein. Wir werden in vielen Bereichen gefordert
sein, auch in solchen, die nicht unbedingt zu unserem
ursprünglichen Fachgebiet gehören. Ein bisschen wie ein Schweizer
Taschenmesser, das für jede Situation bereit ist, oder?
Der Wert emotionaler Bürgerberatung
Trotz all der technologischen Fortschritte bleibt die
emotionale Bürgerberatung ein notwendiger
Bestandteil der Verwaltung. In einer zunehmend
digitalisierten Welt sind menschliche Fähigkeiten gefragter denn
je. Der Kontakt zu den Bürgern und das Verständnis ihrer
Bedürfnisse kann durch Maschinen nicht ersetzt werden. Wir müssen
also weiterhin lernen, empathisch zu kommunizieren und Konflikte
zu lösen.
Praktische Anwendung ist entscheidend
Ein weiterer Punkt ist die praktische Anwendung. Sie ist
entscheidend für die Effizienz in der Verwaltung. Es reicht nicht
aus, nur theoretisches Wissen zu haben. Wir müssen in der Lage
sein, dieses Wissen auch anzuwenden. Das bedeutet, dass
Schulungen und Praxisprojekte immer wichtiger
werden. Aber wie können wir das tun? Durch gezielte Trainings,
die auf die neuen Anforderungen zugeschnitten sind.
Prognosen und Anpassungsfähigkeit
Natürlich sind Prognosen nie sicher. Aber wir können einige
Trends erkennen, die uns einen klaren Hinweis darauf geben, wo
die Reise hingeht. Anpassungsfähigkeit wird der Schlüssel zur
Zukunftssicherung sein. Wer flexibel ist und bereit ist, neue
Fähigkeiten zu erlernen, wird einen Vorteil haben. Die
Anforderungen an technische Kenntnisse steigen rasant.
Schaut man sich zum Beispiel die Stadt München an, so erwarten
sie von Sachbearbeitern mittlerweile
Python-Kenntnisse, wo vor zehn Jahren Excel
ausreichend war. Diese rasante Entwicklung zeigt, dass wir uns
ständig weiterbilden müssen.
Bereits jetzt sieht man, dass sich die Anforderungen in der
Verwaltung bis 2030 grundlegend verändern werden. Einige
Fähigkeiten werden weiterhin dringend gebraucht, während andere
obsolet werden. Doch das ist nicht das Ende, sondern eher ein
neuer Anfang.
Das ist die Zukunft, die uns erwartet. Wir müssen bereit sein,
sie aktiv zu gestalten.
Zusammenfassung und Ausblick: Wege zur erfolgreichen
digitalen Transformation
Wir leben in einer Zeit, in der die digitale Transformation nicht
mehr wegzudenken ist. Sie ist ein fortlaufender
Prozess, der kontinuierliche Anpassungen erfordert.
Manchmal fragt man sich: Wie können wir diesen Wandel aktiv
gestalten? Ein Beispiel, das mir ständig im Kopf bleibt, ist die
Stadt Hamm. Diese Stadt dachte, ihre Digitalisierung sei
abgeschlossen. Doch fünf Jahre später mussten sie feststellen,
dass sie teurere Projekte starten mussten. Das zeigt uns: Die
digitale Transformation ist kein einmaliger Sprint, sondern ein
Marathon.
Die Notwendigkeit von Anpassungen
Die Beispiele aus der Vergangenheit sind zahlreich. In den 1990er
Jahren, als Behörden von Schreibmaschinen zu Computern
wechselten, hatten 42% der Mitarbeiter Schwierigkeiten mit der
Umstellung. Auch heute sieht es nicht anders aus. Die
Herausforderungen liegen nicht nur in der Technik, sondern vor
allem in den Menschen. Wir müssen uns fragen: Wie können wir die
Menschen mitnehmen? Wie können wir Ängste und Widerstände
abbauen?
Ein gemeinsames Verständnis für den Wandel ist dabei
unerlässlich. Die Rolle von Mitarbeitern und Führungskräften ist
entscheidend. Studien zeigen, dass emotionale Intelligenz (EQ)
einen großen Einfluss auf den Erfolg von Projekten hat. Wer hätte
gedacht, dass EQ 58% zum Projekterfolg beiträgt? Im Vergleich
dazu macht technisches Fachwissen nur 22% aus. Das sollte uns zu
denken geben.
Kollektive Verantwortung und aktive
Mitgestaltung
Wir müssen die kollektive Verantwortung für den
Wandel einfordern. Dieser Prozess sollte nicht allein von oben
nach unten gesteuert werden. Es ist wichtig, dass wir alle aktiv
mitgestalten. Das bedeutet, dass wir uns nicht nur darauf
verlassen dürfen, dass die Chefs die richtigen Entscheidungen
treffen. Vielmehr müssen wir selbst Verantwortung übernehmen und
uns aktiv einbringen.
Die Zukunft braucht Flexibilität
Ein weiterer Punkt ist die Notwendigkeit für flexible und
anpassungsfähige Strukturen. Die Anforderungen an technische
Kenntnisse steigen rasant. Wer vor zehn Jahren mit Excel auskam,
muss heute möglicherweise sogar Programmiersprachen wie Python
beherrschen. Die Halbwertszeit digitaler Fähigkeiten ist auf 2,5
Jahre gesunken. Was bedeutet das für uns? Wir müssen
kontinuierlich lernen und uns weiterentwickeln.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Die digitale Transformation ist
kein Ziel, sondern ein Prozess. Wir können nicht einfach anhalten
und denken, wir hätten es geschafft. Wie der Fall Hamm zeigt, ist
es notwendig, ständig anzupassen und zu lernen. Jeder von uns hat
die Möglichkeit, aktiv zur Digitalisierung beizutragen. Die Frage
ist: Bist du bereit für diesen Wandel?
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