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#511 BSN SPIELT (63) | Wo ist Alice? - ein stummes Rollenspiel über das wir sprechen müssen

#511 BSN SPIELT (63) | Wo ist Alice? - ein stummes Rollenspiel über das wir sprechen müssen

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In dieser Episode sprechen wir über das ungewöhnliche Spiel
„Alice is Missing“, ein stummes Rollenspiel, das uns vor
herausfordernde und kreative Ansprüche stellt. Gemeinsam mit
Dennis, Lavinia und Ingo, einem alten Bekannten aus der
Podcast-Welt, tauchen wir in die Welt des Spiels ein, das sich
auf eine neuartige Art und Weise mit Kommunikation, Emotionen und
Erzählkunst befasst.

Wir beginnen mit der Grundidee des Spiels, das ursprünglich in
englischer Sprache von Spencer Starke erschien und nun auf
Deutsch beim Schwerkraft Verlag erhältlich ist. Die meisten von
uns sind zwar erfahrene Spieler, doch die ungewöhnliche Mechanik
von „Alice is Missing“ wirft Fragen auf.

Es wird schnell klar, dass die Interaktion über einen Chat läuft
und wir als Spieler nicht in einem Raum, sondern virtuell
kommunizieren. Ingo erklärt, dass dies eine spannende Verbindung
ermöglicht, denn im Spiel geht es darum, eine Geschichte um das
Verschwinden von Alice zu spinnen, während wir gleichzeitig
unsere Charaktere aufbauen und in die Rollen eintauchen.

Ein zentrales Element des Spiels ist die Art, wie die
Kommunikation abläuft. Wir müssen uns auf eine tiefere Verbindung
zu unseren Charakteren einlassen und kreative Geschichten
entwickeln. Dabei erfahren wir, dass das Spiel nicht die
typischen Vorgaben einer Struktur hat – stattdessen sind wir
verantwortlich für die Handlung und die Entwicklung der
Charaktere.

Momentan, in der wir das Spiel spielen, wird auf die Zeit
geachtet, was die Spannung erhöht und zur Immersion beiträgt.
Dennis beschreibt die Erfahrung als intensiv und emotional, da
man sich in einem hohen Maß auf sein Gegenüber und dessen
Charakter konzentriert.

Wir tauschen uns über die Herausforderungen des Spiels aus,
insbesondere über die Schwierigkeiten mit den Informationen und
Hinweisen, die im Laufe des Spiels aufkommen. Thomas prangert an,
dass die Kommunikation und der Fluss der Story oft unterbrochen
werden, wenn unerwartete Informationen den Verlauf stören. Doch
gleichzeitig erkennen wir, dass solch spontane Wendungen auch
kreative Möglichkeiten bieten, um die Erzählung voranzutreiben.
Wir diskutieren die einzigartige Dynamik, die entsteht, wenn man
nicht in einem Raum, sondern über einen Chat interagiert, der
Unsicherheiten und Missverständnisse begünstigt.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den wir ansprechen, ist die
Erwartungshaltung gegenüber dem Spiel. Viele von uns hatten
anfangs an eine strukturiertere Erzählweise gedacht, mussten
jedoch lernen, dass die Erzählung tatsächlich von unseren eigenen
Kreativleistungen abhängt. Wir kommen zu dem Schluss, dass es
entscheidend ist, mit einer offenen Einstellung an das Spiel
heranzugehen und Mut zur Kreativität zu haben. In gemeinsamen
Nachbesprechungen reflektieren wir über unsere Erlebnisse und die
Geschichten, die wir miteinander gewoben haben.

Wir erkennen, dass es unterschiedliche Ansätze gab, die
Charaktere und deren Beziehungsgeschichten zu gestalten. Einige
von uns haben es geschafft, ihre Rollen gut auszufüllen und
verschiedene Story-Arcs miteinander zu verweben, während andere
Schwierigkeiten hatten, sich im Spiel zurechtzufinden.
Schließlich stimmen wir darin überein, dass „Alice is Missing“
eine intensive Erfahrung sein kann, die es wert ist, ausprobiert
zu werden, jedoch nicht ohne die richtige Vorbereitung und
Einstellung.

Wir diskutieren die Möglichkeit, das Spiel erneut zu spielen,
jedoch mit unterschiedlichen Gruppen oder unter anderen
Bedingungen, um neue Perspektiven und Geschichten zu entdecken.
Es wird klar, dass das Zusammenspiel, die Dynamik in der Gruppe
und die kreativen Ansätze entscheidend für den Spielspaß
sind.

Interview mit dem Autor des Spiels:
https://www.youtube.com/watch?v=Cr3UwiH7Wr8

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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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