„Most moral Army“ oder Kriegsverbrecher? Israels Streitkräfte im Wandel
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vor 9 Monaten
Die israelische Armee (IDF) hat für das Land Israel eine Bedeutung,
die man aus deutscher Perspektive nicht sofort begreift: Ein
jahrelanger Wehrdienst, oft mit anschließender Reserve, ist für die
allermeisten jungen Israelis selbstverständlich - geht es doch um
die Verteidigung ihres bedrohten Landes. Seit Jahrzehnten schon ist
die Armee eine Art "Schule der Nation", prägend für fast alle
Schichten und wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die
Bedeutung der Streitkräfte bei der Gründung und dem Aufbau des
Staates Israels kann gar nicht überschätzt werden, und noch immer
kommen Politiker in hohe Ämter, die früher Kommandeure im Militär
waren. Doch der Krieg in Gaza hat die Armee verändert. Gleichzeitig
werden, schon vor dem 7. Oktober und infolge des gesellschaftlichen
Wandels in Israel, radikalere Kräfte auch in der Armee immer
wichtiger. Einerseits beschreibt sich die IDF als "most moral army
in the world", die vorgibt, auf Basis hoher ethischer Standards zu
handeln. Andererseits ist sie dem Vorwurf ausgesetzt, in Gaza
Kriegsverbrechen zu begehen. Als Beleg dafür gelten unter anderem
unter anderem zehntausende Tote und die flächendeckende Zerstörung,
die die Grenze zur Selbstverteidigung gegen die Terroristen der
Hamas in den Augen vieler Beobachter längst hinter sich gelassen
hat. ARD-Korrespondent Jan Christoph Kitzler berichtet.
die man aus deutscher Perspektive nicht sofort begreift: Ein
jahrelanger Wehrdienst, oft mit anschließender Reserve, ist für die
allermeisten jungen Israelis selbstverständlich - geht es doch um
die Verteidigung ihres bedrohten Landes. Seit Jahrzehnten schon ist
die Armee eine Art "Schule der Nation", prägend für fast alle
Schichten und wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die
Bedeutung der Streitkräfte bei der Gründung und dem Aufbau des
Staates Israels kann gar nicht überschätzt werden, und noch immer
kommen Politiker in hohe Ämter, die früher Kommandeure im Militär
waren. Doch der Krieg in Gaza hat die Armee verändert. Gleichzeitig
werden, schon vor dem 7. Oktober und infolge des gesellschaftlichen
Wandels in Israel, radikalere Kräfte auch in der Armee immer
wichtiger. Einerseits beschreibt sich die IDF als "most moral army
in the world", die vorgibt, auf Basis hoher ethischer Standards zu
handeln. Andererseits ist sie dem Vorwurf ausgesetzt, in Gaza
Kriegsverbrechen zu begehen. Als Beleg dafür gelten unter anderem
unter anderem zehntausende Tote und die flächendeckende Zerstörung,
die die Grenze zur Selbstverteidigung gegen die Terroristen der
Hamas in den Augen vieler Beobachter längst hinter sich gelassen
hat. ARD-Korrespondent Jan Christoph Kitzler berichtet.
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