Mit einem Bein im Weltraum
Im Kalten Krieg bedeuteten die Erfolge Russlands in der Raumfahrt
für die U.S.A. eine Herausforderung. So kam es zur Aufholjagd zum
Mond, die mit der Landung von Menschen auf dem Mond das
Apollo-Projekt krönte.
23 Minuten
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Beschreibung
vor 9 Monaten
Im Kalten Krieg bedeuteten die Erfolge Russlands in der Raumfahrt
für die U.S.A. eine Herausforderung. So kam es zur Aufholjagd zum
Mond, die mit der Landung von Menschen auf dem Mond das
Apollo-Projekt krönte. Vom fachlichen Standpunkt der
Raumfahrttechnik war dieses publikumswirksame Projekt ein
Irrläufer. Der Sprung in den Weltraum und zu den Planeten hängt
nicht von der Landung eines Menschen auf dem Mond, sondern von der
Errichtung einer Raumstation ab, von der aus Raumflüge
selbstständig stattfinden können. Die Post-Apollo Projekte
konzentrierten sich auf dieses Ziel. Dabei bildeten Spacelab und
Spaceshuttle ein zusammenhängendes System. Die Versuche der
europäischen Raumfahrtbehörde ESA in dieser Entwicklung einen
autonomen, europäischen Beitrag zu entwickeln, scheiterten. In den
U.S.A. drosselten Budgetfragen die konsequente Weiterentwicklung
vor allem nach der Spaceshuttle-Katastrophe. Das heute dominierende
Marsprojekt der ESA vermeidet die Fehler der Vergangenheit. Es hat
aus sämtlichen Fehlern und Irrtümern der vorangehenden Projekte
gelernt. Der Experte Dr. Tilmann Siebeneichner, FU Berlin,
berichtet.
für die U.S.A. eine Herausforderung. So kam es zur Aufholjagd zum
Mond, die mit der Landung von Menschen auf dem Mond das
Apollo-Projekt krönte. Vom fachlichen Standpunkt der
Raumfahrttechnik war dieses publikumswirksame Projekt ein
Irrläufer. Der Sprung in den Weltraum und zu den Planeten hängt
nicht von der Landung eines Menschen auf dem Mond, sondern von der
Errichtung einer Raumstation ab, von der aus Raumflüge
selbstständig stattfinden können. Die Post-Apollo Projekte
konzentrierten sich auf dieses Ziel. Dabei bildeten Spacelab und
Spaceshuttle ein zusammenhängendes System. Die Versuche der
europäischen Raumfahrtbehörde ESA in dieser Entwicklung einen
autonomen, europäischen Beitrag zu entwickeln, scheiterten. In den
U.S.A. drosselten Budgetfragen die konsequente Weiterentwicklung
vor allem nach der Spaceshuttle-Katastrophe. Das heute dominierende
Marsprojekt der ESA vermeidet die Fehler der Vergangenheit. Es hat
aus sämtlichen Fehlern und Irrtümern der vorangehenden Projekte
gelernt. Der Experte Dr. Tilmann Siebeneichner, FU Berlin,
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