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Beschreibung
vor 10 Monaten
Hamlet ist einer der großen Stoffe der Kulturgeschichte: Die
Verknüpfung von Thriller und philosophischem Drama erwies sich als
Erfolgsgarant. Eine der unbekanntesten und sicher
außergewöhnlichsten Opernversionen ist Francesco Gasparinis
Ambleto, die 1706 in Venedig Uraufführung feierte. Die hochvirtuose
Barockoper basiert auf den dänischen Chroniken Gesta Danorum, die
auch Shakespeare inspirierten, doch wird hier der Fokus ganz auf
die tragische Rachegeschichte gerichtet. Gasparini, Schüler von
Arcangelo Corelli und Lehrer von Domenico Scarlatti, der mit seiner
Musik Johann Sebastian Bach inspirierte, schrieb sein damaliges
Erfolgsstück für den auch schauspielerisch begabten Kastraten
Nicolini. Dieser sorgte dafür, dass Ambleto 1712 in London auf den
Spielplan gesetzt wurde – und das dortige Notenmaterial blieb bis
zum heutigen Tag erhalten. In Wien schlüpft nun der Countertenor
Raffaele Pe in die koloraturenreiche und komplexe Titelfigur. Nach
ihrer erfolgreichen Produktion von La liberazione kehrt mit Ilaria
Lanzino eine Regisseurin an das MusikTheater an der Wien zurück,
die in den letzten Jahren mit ihren fantasievollen, mutigen und
mehrfach preisgekrönten Inszenierungen für Furore gesorgt hat.
Verknüpfung von Thriller und philosophischem Drama erwies sich als
Erfolgsgarant. Eine der unbekanntesten und sicher
außergewöhnlichsten Opernversionen ist Francesco Gasparinis
Ambleto, die 1706 in Venedig Uraufführung feierte. Die hochvirtuose
Barockoper basiert auf den dänischen Chroniken Gesta Danorum, die
auch Shakespeare inspirierten, doch wird hier der Fokus ganz auf
die tragische Rachegeschichte gerichtet. Gasparini, Schüler von
Arcangelo Corelli und Lehrer von Domenico Scarlatti, der mit seiner
Musik Johann Sebastian Bach inspirierte, schrieb sein damaliges
Erfolgsstück für den auch schauspielerisch begabten Kastraten
Nicolini. Dieser sorgte dafür, dass Ambleto 1712 in London auf den
Spielplan gesetzt wurde – und das dortige Notenmaterial blieb bis
zum heutigen Tag erhalten. In Wien schlüpft nun der Countertenor
Raffaele Pe in die koloraturenreiche und komplexe Titelfigur. Nach
ihrer erfolgreichen Produktion von La liberazione kehrt mit Ilaria
Lanzino eine Regisseurin an das MusikTheater an der Wien zurück,
die in den letzten Jahren mit ihren fantasievollen, mutigen und
mehrfach preisgekrönten Inszenierungen für Furore gesorgt hat.
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