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Beschreibung
vor 1 Jahr
Heute ist ein ehemaliger Kommilitone von mir zu Gast bei »Kopf
hoch«: Martin Zepter, eigentlich Theatermacher, mittlerweile
Sozialarbeiter.
Warum, auch darüber reden wir in der Folge, in der Martin von
enttäuschenden Therapieerfahrungen erzählt und von der familiären
Prägung, die ihn lange davon abhielt, sich Hilfe zu suchen, weil
man das ja mit sich selbst ausmache. Und er erzählt von seiner
Dysthymie, laut Wikipedia eine »langanhaltende depressive
Verstimmung«. Martin erklärt es besser und sagt, ihm fehlten 30
Prozent Energie. Immer.
Wie er trotzdem ein zufriedenes Leben führen kann, und was auch
Hildesheim – der Ort, an dem wir beide studiert und uns
kennengelernt haben – damit zu tun hat, dass er irgendwann so
weit war, es noch mal zu versuchen mit einer Therapie: all das
erfahrt ihr in dieser Folge.
In der geht es nicht zuletzt auch um die Kunst und wie ein
prekäres Künstler-Leben sich auch die psychische Stabilität
auswirkt. (Spoiler alert: schlecht.) Und Martin erzählt davon,
wie es ihm mittlerweile gar nicht mehr schwerfällt, kaum noch
Kunst zu machen – oder gar nicht mehr.
Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge unter anderem explizit um
Depression, Dysthymie, Alkoholmissbrauch und gestörtes
Essverhalten bzw. gestörte Selbstwahrnehmung. Passt beim Anhören
bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch
schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte
umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den
Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen
ist.
Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt,
unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen
Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit
Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche.
Schaut mal rein!
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