#015 Scheinheilig - Geboren um zu blenden
52 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Warum inszeniert sich der moderne Mensch in seinem natürlichen
Habitat, dem Büro, so gerne selbst? Diese und andere psychologische
Fragen der Gegenwart ergründen Maximilian und sein heutiger Gast
Semir. Die beiden wohl schwindeligsten Ingenieure im DACH-Raum
knüpfen an das Thema der letzten Folge an und nehmen es diesmal
noch eingehender unter die Lupe – mit einem besonderen Blick auf
die vielfältigen Facetten des Büroalltags. Der Ausgangspunkt dieser
Episode? Das überraschende Comeback der Gothic-Band Unheilig. Wie
lässt sich von Unheilig der Bogen zu absurden Verhaltensweisen im
Büro schlagen? Nun, Maximilian ist mittlerweile ein wahrer Virtuose
der geschmeidigen Überleitungen und schafft es, gewohnt eloquent
von Unheilig zur allgegenwärtigen Scheinheiligkeit im Arbeitsleben
überzugehen. Dabei nehmen die beiden kein Blatt vor den Mund und
setzen sich kritisch mit den viel gepriesenen Benefits auseinander,
die von Arbeitgebern oft als Errungenschaften verkauft werden – in
Wahrheit jedoch, Achtung Fachbegriff, schlichtweg redundant sind.
Bringt ein ergonomischer Schreibtisch tatsächlich mehr
Lebensqualität? Wird der Arbeitsalltag aufregender, nur weil wir
uns morgens noch ein übergebliebenes, leicht angeschlagenes
Discounter-Obst vom Vortag aus dem Firmenkorb sichern dürfen?
Motiviert uns diese heroische Tat der Obstrettung für den gesamten
Tag – oder ist sie nicht vielmehr eine reine Symbolgeste, die sich
hervorragend für die unternehmenseigene LinkedIn-Imagepflege
eignet? Apropos LinkedIn: Gibt es im echten Leben überhaupt eine
Situation, in der man sich so verhält wie auf dieser Plattform?
Lohnt es sich wirklich, die Kunst der überhöhten Selbstinszenierung
zu perfektionieren, nur um in einem einzigen entscheidenden Moment
zu glänzen? Maximilian und Semir wagen eine kühne These: Das
Vorstellungsgespräch ist die einzige reale Situation, die dem
LinkedIn-Kosmos in Sachen Selbstdarstellung das Wasser reichen
kann. Ihre Beobachtungen untermauern sie mit persönlichen
Anekdoten, die für so manche Erkenntnis sorgen. Am Ende stellt sich
die ultimative Frage: Lohnt sich der ganze Zirkus für den einen
Traumjob? Oder scheitert die Bewerbung am Ende nicht etwa an der
fachlichen Qualifikation, sondern schlicht daran, dass man hässlich
ist? Hässlich ist ein starkes Wort. Ein provokanter Schlusssatz,
nicht wahr? Was genau dahintersteckt, erfahrt ihr in der neuen
Folge – also hört rein! Viel Spaß beim Zuhören, Semir &
Maximilian Links zum Podcast Spotify:
https://open.spotify.com/show/4TMXbVsHTSwYOSYk2nRZhw?si=4e0a818d5d9c4c81
Apple Music:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/lokalverbot/id1776636185
Amazon Music:
https://music.amazon.de/podcasts/0335c9d2-72b9-4dca-a750-dcbc9b227654/lokalverbot
Linktree: https://www.linktr.ee/lokalverbot Social Media Instagram:
https://www.instagram.com/lokalverbot.podcast/ X:
https://x.com/lokalverbot_ TikTok:
https://www.tiktok.com/@lokalverbot.podcast?is_from_webapp=1&sender_device=pc
Habitat, dem Büro, so gerne selbst? Diese und andere psychologische
Fragen der Gegenwart ergründen Maximilian und sein heutiger Gast
Semir. Die beiden wohl schwindeligsten Ingenieure im DACH-Raum
knüpfen an das Thema der letzten Folge an und nehmen es diesmal
noch eingehender unter die Lupe – mit einem besonderen Blick auf
die vielfältigen Facetten des Büroalltags. Der Ausgangspunkt dieser
Episode? Das überraschende Comeback der Gothic-Band Unheilig. Wie
lässt sich von Unheilig der Bogen zu absurden Verhaltensweisen im
Büro schlagen? Nun, Maximilian ist mittlerweile ein wahrer Virtuose
der geschmeidigen Überleitungen und schafft es, gewohnt eloquent
von Unheilig zur allgegenwärtigen Scheinheiligkeit im Arbeitsleben
überzugehen. Dabei nehmen die beiden kein Blatt vor den Mund und
setzen sich kritisch mit den viel gepriesenen Benefits auseinander,
die von Arbeitgebern oft als Errungenschaften verkauft werden – in
Wahrheit jedoch, Achtung Fachbegriff, schlichtweg redundant sind.
Bringt ein ergonomischer Schreibtisch tatsächlich mehr
Lebensqualität? Wird der Arbeitsalltag aufregender, nur weil wir
uns morgens noch ein übergebliebenes, leicht angeschlagenes
Discounter-Obst vom Vortag aus dem Firmenkorb sichern dürfen?
Motiviert uns diese heroische Tat der Obstrettung für den gesamten
Tag – oder ist sie nicht vielmehr eine reine Symbolgeste, die sich
hervorragend für die unternehmenseigene LinkedIn-Imagepflege
eignet? Apropos LinkedIn: Gibt es im echten Leben überhaupt eine
Situation, in der man sich so verhält wie auf dieser Plattform?
Lohnt es sich wirklich, die Kunst der überhöhten Selbstinszenierung
zu perfektionieren, nur um in einem einzigen entscheidenden Moment
zu glänzen? Maximilian und Semir wagen eine kühne These: Das
Vorstellungsgespräch ist die einzige reale Situation, die dem
LinkedIn-Kosmos in Sachen Selbstdarstellung das Wasser reichen
kann. Ihre Beobachtungen untermauern sie mit persönlichen
Anekdoten, die für so manche Erkenntnis sorgen. Am Ende stellt sich
die ultimative Frage: Lohnt sich der ganze Zirkus für den einen
Traumjob? Oder scheitert die Bewerbung am Ende nicht etwa an der
fachlichen Qualifikation, sondern schlicht daran, dass man hässlich
ist? Hässlich ist ein starkes Wort. Ein provokanter Schlusssatz,
nicht wahr? Was genau dahintersteckt, erfahrt ihr in der neuen
Folge – also hört rein! Viel Spaß beim Zuhören, Semir &
Maximilian Links zum Podcast Spotify:
https://open.spotify.com/show/4TMXbVsHTSwYOSYk2nRZhw?si=4e0a818d5d9c4c81
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