Nach dem Zollschock: Der Protest gegen Donald Trump erwacht
42 Minuten
Beschreibung
vor 9 Monaten
Mit seiner Zollpolitik stürzt Donald Trump das Land und die Welt
in die Krise. Die Aktienmärkte brechen ein, Billionen Dollar
werden innerhalb von nur wenigen Tagen vernichtet. Für viele
Amerikaner:innen bedeutet das nicht nur eine unsicherere, sondern
auch eine ärmere Zukunft. Immer mehr Menschen wollen sich den
Wahnsinn Donald Trumps und seiner Gefolgsleute nicht mehr
gefallen lassen. Am Wochenende gehen Millionen gegen den
Präsidenten und seine erratische Politik auf die Straße. Auch aus
der Wirtschaft und sogar aus dem republikanischen Establishment
kommt scharfe Kritik.
Ist der Widerstand, auf den die Welt seit Wochen gewartet hat,
nun endlich erwacht? Und was kann er bewirken? Kann er Donald
Trump stoppen? Darüber sprechen wir in dieser Folge von "Bei
Burger und Bier".
Viel Spaß beim Hören!
Die Dinge verändern sich schnell. Nachdem wir mit unserer
Aufnahme fertig waren, haben sich gleich mehrere wichtige
Wirtschaftsvertreter gemeldet und Trumps Zollpolitik kritisiert.
Der Milliardär, Hedge-Fonds-Manager und Trump-Unterstützer Bill
Ackman schrieb auf X, die Zölle kämen einem "wirtschaftlichen
Atomkrieg" gleich. Jamie Dimon, der Chef von JPMorgan Chase, der
größten Bank der Welt, warnte vor Inflation und einer möglichen
Rezession. Und er schickte gleich noch eine düstere Warnung
hinterher: "Wirtschaftliche Kriegsführung hat in der
Vergangenheit zu militärischer Kriegsführung geführt."
Der Oberste Gerichtshof entschied am Montag, dass die
Trump-Regierung mutmaßliche Gang-Mitglieder vorerst weiterhin
unter Verwendung des sogenannten "Alien Enemies Act" abschieben
darf, dessen Anwendung eigentlich für Zeiten des Kriegs und
feindlicher Invasionen gedacht ist. Trump begrüßte die
Entscheidung.
Außerdem stoppte der oberste Bundesrichter, John Roberts, vorerst
die Rückführung eines Mannes, der fälschlicherweise in eine
berüchtigte Massenhaftanstalt in El Salvador abgeschoben wurde
(mehr du den Abschiebungen findet ihr in unserer letzten Folge:
"Trump vs. Gerichte"). Und das, obwohl sogar die Trump-Regierung
zugegeben hat, dass es sich bei der Abschiebung um einen
"Verwaltungsfehler" gehandelt habe. Der Mann, Kilmar Armando
Abrego Garcia aus Maryland, muss vorerst in El Salvador bleiben,
bis sich der Supreme Court ausführlicher mit dem Fall befassen
kann.
Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, oder einfach nur was
loswerden wollt, schreibt uns! beiburgerundbier@gmailcom
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