Folge 242: 7:3 – Das beste Europapokal-Finale der Geschichte
54 Minuten
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vor 11 Monaten
Über 135.000 Zuschauer im Hampden Park zu Glasgow. Perfekte
Kulisse für ein perfektes Europapokal-Finale. Und doch wehte an
diesem 18. Mai 1960 ein Hauch von 1. DFB-Pokalrunde durchs weite
Rund. Auf der einen Seite Puskas, Di Stéfano, Gento & Co.,
ihnen gegenüber: Teilzeitprofis, die während des Spiels mit
offenem Mund und nach Abpfiff mit leeren Händen da standen.
Wobei, die unterlegenen Frankfurter waren stolz und zufrieden.
Auf dem Bankett gab's Autogramme und Trikottausch und auf dem
Feld hatten sie das "Weiße Ballett" zumindest kurzzeitig mit drei
Gegentoren geärgert. Die Eintracht verabschiedete sich also
erhobenen Hauptes aus diesem Europapokal-Finale, das sie zuvor
durch eine kleine Sensation gegen die favorisierten Rangers aus
der Finalstadt erreichten. Im Endspiel die Oßwald-Elf dann aber
oft nicht mehr als Statist in einer bis heute beispiellosen
Machtdemonstration. Die BBC wiederholt das 7:3 jedes Jahr zur
Weihnachtszeit und auch bei Englands Fußballgott Sir Bobby
Charlton war's tatsächlich Liebe, als er die 90 Minuten
verfolgte. "Dieses Spiel ist ein Schwindel, geschnitten, ein
Film, weil diese Spieler Dinge taten, die nicht möglich sind,
nicht real, nicht menschlich“. Doch er irrte, es war real, mehr
noch: es war Real Madrid!
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