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Stark im Sturm
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Kennst du das Gefühl, dass sich manche Menschen regelrecht im
Leiden einrichten? Willkommen im „komfortablen Elend“ – dem
Zustand, in dem wir uns über Probleme beschweren, aber nichts
verändern. Jens Alsleben und Jörg Weidenfeld nehmen in dieser
Folge genau dieses Phänomen unter die Lupe: Warum halten wir an
unzufriedenstellenden Situationen fest, obwohl die Alternative
eigentlich besser wäre?
Wie kommt es, dass wir negative Erwartungen lieber bestätigt
sehen, als uns dem Unbekannten zu öffnen? Und warum wird Leid in
unserer Gesellschaft oft als legitimer „Leistungsnachweis“
angesehen? Mit viel Humor und treffenden Beispielen analysieren
Jens und Jörg, wie unser Gehirn uns in der Komfortzone gefangen
hält – und wie wir uns daraus befreien können.
Ein spannender Aspekt: Die biochemische Komponente. Stresshormone
wie Adrenalin und Cortisol sind potente „Drogen“, die uns
unbewusst am Status quo festhalten lassen. Doch Veränderung ist
möglich – und beginnt mit der bewussten Entscheidung, sich nicht
länger im Leid einzurichten.
Wie oft erwischst du dich selbst dabei, im „komfortablen Elend“
zu verharren?
Bis zum nächsten Mal, haltet durch und bleibt entspannt!
Euer Jens, Jörg und Gustav.
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Quellen:
Maier, S. F., & Seligman, M. E. (1976). Learned
helplessness: Theory and evidence. Journal of Experimental
Psychology: General, 105(1), 3–46.
https://doi.org/10.1037/0096-3445.105.1.3
Samuelson, W., Zeckhauser, R. Status quo bias in decision
making. J Risk Uncertainty 1, 7–59 (1988).
https://doi.org/10.1007/BF00055564
Margolis, J. D., & Walsh, J. P. (2003). Misery Loves
Companies: Rethinking Social Initiatives by Business.
Administrative Science Quarterly, 48(2), 268-305.
https://doi.org/10.2307/3556659
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