In der 39. Folge von Informatik für die moderne Hausfrau spreche
ich mit Julia Jennifer Beine über das Thema Digital Humanities. Wie
der Begriff nahelegt, wird es dabei etwas weniger informatisch als
sonst, denn wir beschäftigen uns mit den Möglichkeiten, die die
Informatik für die Geisteswissenschaften bietet. Wir erfahren, was
sich hinter dem Begriff Digital Humanities verbirgt, welche Art von
Forschungfragen sich damit bearbeiten lassen und welche Chancen
digitale Methoden für einige geisteswissenschaftliche Disziplinen
mit sich bringen, die man als besonders analog bezeichnen könnte
(zum Beispiel die klassische Philologie). Julia erzählt uns, wie
sie eher zufällig mit den Digital Humanities in Berührung gekommen
ist, mit welchen Herausforderungen sie es zu tun hatte, als sie
sich größtenteils autodidaktisch Programmierkenntnisse angeeignet
hat, und wie sie nun ihr Wissen an Studierende weitergibt, um ihnen
einen leichteren Einstieg zu ermöglichen. Sie berichtet außerdem,
wie genau digitale Tools und Methoden ihr bei der Forschung im
Rahmen ihrer Promotion weitergeholfen haben - einen kleinen
Crash-Kurs in Sachen antikes Theater bekommen wir ebenfalls. Neben
der Arbeit an ihrer Dissertation hat Julia außerdem an der Drama
Corpora Platform (DraCor) gearbeitet, einem digitalen Textkorpus,
also gewissermaßen einer kuratierten Sammlung von Dramen.
Inzwischen ist sie eine der Herausgeberinnen von DraCor, entwickelt
die Plattform weiter und erklärt uns in diesem Zusammenhang, welche
Rolle Open Data, Open Access und standardisierte Datenformate für
die Wissenschaft spielen. Zur Seite der Drama Corpora
Platform gelangt ihr hier: https://dracor.org/DraCor findet ihr
ebenfalls auf BlueSky unter: https://bsky.app/profile/dracor.org
Mehr zum erwähnten Center for Advanced Internet Studies (CAIS)
könnt ihr hier erfahren:
https://www.linkedin.com/company/center-for-advanced-internet-studies/
Weitere Informationen über Julia Jennifer Beine sowie
Kontaktmöglichkeiten findet ihr auf den folgenden Webseiten:
https://klassischephilologie.univie.ac.at/ueber-uns/mitarbeiterinnen/gastforscherinnen/dr-julia-jennifer-beine/
https://rub.academia.edu/JuliaJenniferBeine Ihr könnt Julia auch
auf Social Media folgen und zwar auf den folgenden Plattformen:
https://bsky.app/profile/juliajbeine.bsky.social
https://www.linkedin.com/in/julia-jennifer-b-6947a5132/ Julias
Doktorarbeit könnt ihr über diese Literaturangabe finden:Julia
Jennifer Beine: Das doppelte Spiel des „servus callidus“. Eine
poetologische und gesellschaftliche Reflexionsfigur auf den
europäischen Bühnen der Frühen Neuzeit. Bochum, Univ., Diss., 2023.
Göttingen: Verlag Antike 2024 (Studia Comica 23).
https://doi.org/10.13109/9783911065115 Die Forschung an
Julias Promotionsprojekt wurde gefördert durch: Stiftung Bildung
und Wissenschaft (Promotionsförderung, 10.–11.2018):
http://www.stiftung-bildung-und-wissenschaft.de/ Studienstiftung
des deutschen Volkes (Promotionsförderung, 12.2018–07.2022):
https://www.studienstiftung.de/ Erasmus+ (Forschungsaufenthalt am
Huygens ING in Amsterdam, 08.–11.2022):
https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de PR.INT der Research School der
Ruhr-Universität Bochum (Forschungsaufenthalt am Huygens ING in
Amsterdam, 08.–11.2022):
https://www.research-school.rub.de/de/promovierende/foerderprogramme-zur-internationalisierung/project-international
Ihre Forschungsprojekte in der Postdoc-Phase wurden gefördert
durch: ein Shakespeare-Stipendium der Deutschen Shakespeare
Gesellschaft in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar:
https://shakespeare-gesellschaft.de/stiftung/shakespeare-stipendium/
ein Postdoc-Kurzstipendium des Deutschen Akademischen
Austauschdienstes: https://www.daad.de/de/ Zu Hinweis 1: Ich war im
Podcast "Leaving Academia" von Dr. Sandra Jansen zu Gast und habe
dort unter anderem über meinen Ausstieg aus der Wissenschaft
gesprochen. Die Folge erscheint am selben Tag wie diese Folge und
wird im Laufe des Tages hier zu finden sein:
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