Warum ist die AfD gerade so erfolgreich?

Warum ist die AfD gerade so erfolgreich?

Die AfD im Allzeithoch: Und das nicht nur im Osten, sondern auch in Südbaden. Zwei Tübinger Wissenschaftler vom Institut für Rechtsextremismusforschung untersuchen Strukturdaten auf Gemeindeebene.
47 Minuten

Beschreibung

vor 10 Monaten
In dieser Folge von „BZ am Ohr“ erklären zwei Tübinger Forscher
einen Teil des Wahlerfolgs der AfD. Ein starker Männeranteil,
größere Entfernungen zur Bushaltestelle oder ein hoher Anteil
Arbeitsloser gehen mit guten Zweitstimmen-Ergebnissen für die in
Teilen rechtsextreme Partei einher. Auf der Gegenseite beeinflussen
eine hohe Einwohnerdichte oder gesteigerte Kaufkraft die
AfD-Ergebnisse negativ. Die Wissenschaftler betonen allerdings,
nicht auf einen typischen Fehlschluss hereinzufallen. Man dürfe
nicht davon ausgehen, dass Arbeitslose mit höherer
Wahrscheinlichkeit die AfD wählen. Es gehe eher um ein Gefühl des
Abgehängtseins, das sich in maroder Infrastruktur oder einer hohen
Arbeitslosenquote widerspiegele, das Parteien wie der AfD in die
Karten spielen. Die Tübinger Forscher untersuchen Gemeinden und
keine einzelnen Menschen. Im Podcast geht es deswegen auch um die
Grenzen ihrer Erkenntnisse, was es noch bräuchte – und wie
politische Entscheidungsträger dem AfD-Erfolg entgegenwirken
könnten.

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