Der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering ist Gast im Podcast "Frings fragt"
Wenn die Sprache dem Miteinander schadet
35 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
Im neuen Podcast "Frings fragt" kritisiert der
Literaturwissenschaftler Heinrich Detering die Sprache im
Wahlkampf, die über das Übliche hinausgehe. Mittlerweile würden in
der politischen Debatte Dinge gesagt, die man früher noch als
randständig empfunden habe, die nun aber "weit bis in die Mitte
vorgedrungen sind". Deutliche Kritik übt das Mitglied im
Zentralkomitee am CDU-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz und das
Einbringen von Anträgen und Gesetzen zur Verschärfung der
Migrationspolitik in den Bundestag, bei dem die Zustimmung durch
die AfD in Kauf genommen worden sei. Dies habe er als "Tag der
Schande" empfunden. Die deutliche Kritik daran, auch durch das
Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, fand Detering sehr
begrüßenswert: "Ich war geradezu ein wenig stolz auf das
Zentralkomitee, als ich sah, wie schnell und wie klar da reagiert
worden ist."Die Kirche sei dazu da, "das, was Jesus Christus
verkündet, praktiziert und von uns verlangt, gesellschaftlich zur
Geltung zu bringen. Und zwar ganz egal, von welcher Seite und von
welchen Personen oder Parteien aus das gerade angegriffen wird."
Das sei auch keine unangemessene Einmischung in die Politik,
sondern "das ist ganz im Gegenteil das geltend machen dessen, wofür
sie als Kirche überhaupt einsteht."In den beiden ersten Folgen von
"Frings fragt" sprach Marc Frings mit der Psychologin Marina
Weisband und dem Politik-Journalisten Albrecht von Lucke. In
der dritten Folge war Soziolog:in Sabine Hark zu Gast, zuletzt der
Leiter des Bundesarchivs Prof. Dr. Michael Hollmann.
Literaturwissenschaftler Heinrich Detering die Sprache im
Wahlkampf, die über das Übliche hinausgehe. Mittlerweile würden in
der politischen Debatte Dinge gesagt, die man früher noch als
randständig empfunden habe, die nun aber "weit bis in die Mitte
vorgedrungen sind". Deutliche Kritik übt das Mitglied im
Zentralkomitee am CDU-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz und das
Einbringen von Anträgen und Gesetzen zur Verschärfung der
Migrationspolitik in den Bundestag, bei dem die Zustimmung durch
die AfD in Kauf genommen worden sei. Dies habe er als "Tag der
Schande" empfunden. Die deutliche Kritik daran, auch durch das
Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, fand Detering sehr
begrüßenswert: "Ich war geradezu ein wenig stolz auf das
Zentralkomitee, als ich sah, wie schnell und wie klar da reagiert
worden ist."Die Kirche sei dazu da, "das, was Jesus Christus
verkündet, praktiziert und von uns verlangt, gesellschaftlich zur
Geltung zu bringen. Und zwar ganz egal, von welcher Seite und von
welchen Personen oder Parteien aus das gerade angegriffen wird."
Das sei auch keine unangemessene Einmischung in die Politik,
sondern "das ist ganz im Gegenteil das geltend machen dessen, wofür
sie als Kirche überhaupt einsteht."In den beiden ersten Folgen von
"Frings fragt" sprach Marc Frings mit der Psychologin Marina
Weisband und dem Politik-Journalisten Albrecht von Lucke. In
der dritten Folge war Soziolog:in Sabine Hark zu Gast, zuletzt der
Leiter des Bundesarchivs Prof. Dr. Michael Hollmann.
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