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Beschreibung
vor 1 Jahr
Aldi ist ja bekannt dafür, knallhart zu
kalkulieren. Doch dieses Mal haben sie sich nicht an der
Kasse, sondern im Gerichtssaal um den Preis gestritten – und zwar
um den Preis einer Schokolade aus Dubai.
Die Geschichte beginnt mit einer luxuriösen Schokolade, die in
den Regalen eines Aldi-Süd-Markts auftauchte. Blöd nur, dass es
sich dabei um eine edle Süßigkeit aus Dubai handelte, die dort
für echtes Luxus-Flair sorgt – also genau das Gegenteil von
„beste Qualität zum besten Preis“. Aldi-Kunden lieben
Schnäppchen, aber wenn die Tafel plötzlich das kostet, was sie
normalerweise für einen ganzen Einkaufswagen bezahlen, hört der
Spaß auf.
Schnell wurde klar: Diese Schokolade war nie für den deutschen
Discounter-Markt bestimmt. Der Hersteller war entsetzt und
klagte. Die Begründung: Seine Marke passe einfach nicht in das
bescheidene Aldi-Ambiente. Schließlich geht man nicht in einen
Discounter, um sich für 15 Euro eine Tafel Schokolade zu gönnen –
es sei denn, man will an der Kasse mal so richtig für Chaos
sorgen.
Aldi hingegen sah das Ganze entspannt. Sie dachten sich wohl:
„Wenn wir teure Schokolade billig verkaufen können, warum nicht?“
Doch das Gericht war anderer Meinung. Die Schokolade durfte nicht
mehr verkauft werden – vermutlich weil sie den Preis pro Kilo für
Aldi-Kunden in schwindelerregende Höhen trieb und damit gegen die
ungeschriebenen Gesetze des Discounters verstieß.
Das Ergebnis: Aldi muss die luxuriöse Schokolade aus den Regalen
nehmen, und die Kunden müssen sich wieder mit den klassischen
39-Cent-Tafeln zufriedengeben. Fazit: Manchmal ist es eben doch
besser, bei Aldi einfach Aldi zu bleiben.
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