Rechter Terror made in Sachsen ? – die "Sächsischen Separatisten"

Rechter Terror made in Sachsen ? – die "Sächsischen Separatisten"

vor 1 Jahr
Paramilitärische Trainings für einen Tag X, Vernetzung in der rechtsextremen Szene, Waffenbesitz – Anfang November wurden 8 junge Männer verhaftet – darunter auch AfD-Mitglieder. Wer sind die "Sächsischen Separatisten"?
30 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Folge 123: Bei einer groß angelegten Razzia Anfang November 2024
nahmen Ermittler acht Männer fest - mutmaßlich Mitglieder der
rechtsextremen Gruppe "Sächsische Separatisten". Die militante
Gruppe soll insgesamt 15-20 Personen umfassen. Die
Bundesanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, sich auf einen von
ihnen erwarteten Zusammenbruch des Systems vorbereitet zu haben.
Rädelsführer soll Jörg S. aus Brandis sein, zur Gruppe sollen auch
seine zwei Brüder gehören. Politisch brisant ist, dass drei der
Verhafteten zum Zeitpunkt ihrer Festnahme AfD Mitglieder waren.
Unter ihnen Kurt Hättasch, bis zu seiner Festnahme war er
Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat von Grimma. Auch in der
ehemaligen Jugendorganisation der Partei, der "Jungen Alternative",
waren Kurt Hättasch, Kevin R. und Hans-Georg P. aktiv. Noch Ende
Oktober wurde Hättasch zu deren Schatzmeister gewählt. Nach dem
Bekanntwerden der Vorwürfe wurden sie aus der AfD ausgeschlossen.
Wer sind die „Sächsischen Separatisten“ und wie haben sie sich
radikalisiert? Fielen ihre extremen Positionen niemandem auf?
Exactly-Reporter konnten Einsicht in vertrauliche Unterlagen nehmen
und waren unter anderem im sächsischen Brandis unterwegs. Gäste:
Nina Böckmann, Marcel Siepmann Moderation: Secilia Kloppmann
Kontakt: investigativ(at)mdr.de
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