Rückgabe will gelernt sein
15 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Jahren
In der Welt des Online-Shoppings gibt es eine goldene
Regel: Wenn du etwas kaufst und es dir dann nicht gefällt, kannst
du es einfach zurückgeben. Das nennt sich
Widerrufsrecht, oder wie ich es gerne nenne: die
„Ich-habe-doch-eigentlich-gar-keine-Ahnung-was-ich-wirklich-wollte“-Klausel.
Es ist, als würde das Universum dir eine zweite Chance geben,
nachdem du impulsiv auf „Kaufen“ geklickt hast. Du könntest ein
Paar Schuhe bestellen, das aussieht, als hätte ein Regenbogen
darauf gebrochen, und wenn es dir nicht gefällt, sagst du
einfach: „Nein, danke, Regenbogenfarben sind nicht meine wahre
Natur.“ Zurück geht es, und du bist frei, nach etwas Vernünftigem
zu suchen, wie vielleicht Schuhe, die nicht leuchten, wenn du
gehst.
Aber Vorsicht! Das Widerrufsrecht ist wie ein schlafender Drache
– du kannst es nutzen, aber sei dir bewusst, dass es auch seine
Tücken hat. Du könntest zum Beispiel versehentlich eine Armee von
aufblasbaren Einhörnern bestellen, nur um dann festzustellen,
dass du keinen Platz für sie in deiner winzigen Wohnung hast. Die
Lösung? Schnell den Widerrufsknopf drücken und hoffen, dass der
Paketbote nicht allzu perplex ist, wenn er die Einhörner wieder
mitnehmen soll.
Es ist auch ein interessantes psychologisches Experiment: Wie
schnell kannst du deine Meinung ändern? Innerhalb von fünf
Minuten nach dem Kauf? Nach einem Tag? Oder erst nach einer Woche
und drei erfolglosen Versuchen, herauszufinden, wie man einen
aufblasbaren Flamingo im Wohnzimmer stilvoll platziert?
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