Schadet Deepseek jetzt Nvidia? Das steckt hinter dem KI-Phänomen aus China // News Spezial

Schadet Deepseek jetzt Nvidia? Das steckt hinter dem KI-Phänomen aus China // News Spezial

13 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr
Das KI-Modell von Deepseek aus China kann mit Google oder OpenAI
mithalten, kommt aber mit weit weniger Geld aus. Das sorgt für
Zweifel an den Milliardeninvestitionen des Silicon Valley. Das
chinesische Start-up Deepseek sorgt derzeit für Aufregung im
Silicon Valley. Denn es stellt die rekordhohen Investitionen der
großen Tech-Konzerne in Künstliche Intelligenz (KI) infrage.
Offenbar ist Deepseek in der Lage, ähnlich leistungsfähige
KI-Modelle zu entwickeln – und diese kostenlos anzubieten. Die neue
Version des KI-Modells namens R1 macht nun Schlagzeilen und bringt
die Nvidia Aktie unter Druck. Auch die Microsoft Aktie leidet am
Montagmorgen und der Dax rutscht ins Minus. Auch der Bitcoin
verliert fast 4% an Wert. Das Open-Source-Modell von Deepseek ist
im Prinzip kostenlos nutzbar und hat auf der KI-Plattform Hugging
Face in kürzester Zeit Platz eins der Downloadcharts erreicht. Das
Silicon Valley war diese Woche in heller Aufregung, nachdem
DeepSeek, ein chinesisches KI-Unternehmen, sein R1-Modell
vorgestellt hatte. In Benchmarks von Drittanbietern schnitt es
besser ab als führende amerikanische KI-Unternehmen wie OpenAI,
Meta und Anthropic. Auch Aktien japanischer Chip-Unternehmen
gerieten am Montag unter Druck. Advantest Corp., ein Zulieferer von
Nvidia, verlor 8,2%. Disco Corp. fiel um 3,3%. SoftBank Group
verlor 6% nach einem Anstieg von 16% in der Vorwoche. Die
Datenkabelhersteller Furukawa Electric Co. und Fujikura Ltd. legten
jeweils um mehr als 8 % zu. Letzte Woche stiegen die japanischen
Technologieaktien, nachdem die SoftBank Group Pläne zur
Zusammenarbeit mit Unternehmen wie OpenAI und Oracle zur
Investition in die KI-Infrastruktur in den USA bekannt gegeben
hatte.

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