Bombenjahre | 15. Feuernacht & Flucht
21 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Jahren
Heinrich Klier über die Feuernacht, die Reaktionen im Ausland und
seine Flucht nach Deutschland.
In der letzten Folge seiner Erinnerungen spricht Heinrich Klier
über die Feuernacht, seine Rolle bei den Anschlägen und die
Reaktionen in Österreich und Deutschland. Auch der Innsbrucker
BAS-Mann ist der Meinung, dass es das Bekanntwerden der
Misshandlungen der Südtiroler Häftlinge war, der die breite
Öffentlichkeit für den Kampf der Attentäter sensibilisiert hat.
Als Klier von der österreichischen Staatspolizei verhaftet werden
soll, flieht der angehende Schriftsteller nach München, wo er
fast drei Jahre lang im Untergrund lebt. Im Mai 1965 steht er
beim ersten großen Südtirol-Prozess in Graz vor Gericht und wird
wie alle anderen Angeklagten freigesprochen.
1998 wird Heinrich Klier in Italien begnadigt und er fährt in
Alter wieder öfters nach Südtirol. Der ehemalige Attentäter sieht
später die Südtirol-Autonomie durchaus positiv und als Modell
einer europäischen Minderheitenlösung.
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