Palazzo Madama | Das Lega-Desaster

Palazzo Madama | Das Lega-Desaster

5 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Die Koalition der Mitte-Rechts-Parteien hat die Wahlen in den
Abruzzen gewonnen. Der amtierende Präsidenten der Region Abruzzen
Marco Marsilio setzte sich mit 53,5 Prozent der Stimmen gegen den
Mitte-Links-Kandidaten Luciano D’Amico (46,5 %) durch. Doch die
Wahl ist ein Pyrrhussieg für Regierungschefin Giorgia Meloni. An
den Regionalratswahlen in den Abruzzen wird deutlich, dass die
Politmüdigkeit in Italien immer noch ansteigt. Die
Wahlbeteiligung ist auf einen historischen Tiefstand von 52
Prozent gesunken. Vor allem aber hat sich im Urnengang am Sonntag
ein Trend bestätigt, der seit Monaten anhält. Fratelli d’Italia
gewinnt die Wahlen auf Kosten der Lega. Salvinis Partei hat in
den Abruzzen fast 20 Prozentpunkte verloren. Zudem ist ein neuer
Streit in der Lega um die EU-Wahlen ausgebrochen. Matteo Salvini
hat den Parteiausschluss des Lega-EU-Parlamentariers Toni Da Re
durchgesetzt. Der Ausschluss des Lega-Mannes, der seit 42 Jahren
für die Lega arbeitet, stößt auf massiven Gegenwind.

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