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Beschreibung
vor 5 Jahren
Im Psalm 23 ist das für mich das, was mich am meisten berührt. In
dem Moment, in dem von dem finstern Tal die Rede ist, da ändert
sich sozusagen auch die Sprachrichtung. Vorher waren es lauter
Aussagesätze, Bekenntnisse, die gut tun, und die man sich wohl auch
gerne an die Wand hängen mag: „Der Herr ist mein Hirte. Er weidet
mich auf einer grünen Aue. Er führet mich zum frischen Wasser…“ Auf
einmal aber - da wird aus dem „er“ ein „du“. Gerade da, als vom
finsteren Tal die Rede ist, von der Angst, der Entbehrung - da
entdeckt einer noch einmal neu die Nähe Gottes. Dass er ein Gott
ist, zu dem man du sagen - ein Gott, zu dem man beten kann. Und so
wird aus dem gewissen Sprechen über Gott ein Reden mit Gott.
dem Moment, in dem von dem finstern Tal die Rede ist, da ändert
sich sozusagen auch die Sprachrichtung. Vorher waren es lauter
Aussagesätze, Bekenntnisse, die gut tun, und die man sich wohl auch
gerne an die Wand hängen mag: „Der Herr ist mein Hirte. Er weidet
mich auf einer grünen Aue. Er führet mich zum frischen Wasser…“ Auf
einmal aber - da wird aus dem „er“ ein „du“. Gerade da, als vom
finsteren Tal die Rede ist, von der Angst, der Entbehrung - da
entdeckt einer noch einmal neu die Nähe Gottes. Dass er ein Gott
ist, zu dem man du sagen - ein Gott, zu dem man beten kann. Und so
wird aus dem gewissen Sprechen über Gott ein Reden mit Gott.
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