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"Kompost & Konfetti - der ARD Garten-Podcast" ist der Podcast für alle, die nicht abwarten können, im Garten loszulegen. Jede Woche geben die Hosts Tobi und Maria darin die besten Tipps zum Gärtnern.
Beschreibung
vor 1 Jahr
Im Herbst fällt viel Schnittgut im Kleingarten an: Äste von Obst-
und anderen Bäumen, Zweige, Sträucher. Dieses Holz muss nicht
gehäckselt oder weggebracht werden. Wir bauen daraus lieber einer
Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt. Woher der Begriff kommt,
wie so eine Totholzhecke angelegt wird und wem sie alles Lebensraum
bietet, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Julian Heiermann
gesprochen. Er ist Teamleiter Naturschutz- und Umweltinformationen
beim Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU). Der Ursprung der
Benjeshecke geht zurück auf Feldhecken, wie sie früher in der
Landwirtschaft üblich waren. Bauern stapelten ihr Schnittgut als
Grenzmarkierung an den Rändern von Weide- und Ackerland. Die
Brüder, Landschaftsgärtner und Naturschützer Hermann und Heinrich
Benjes haben das Prinzip der Feldhecke in den 1980er-Jahren
wiederentdeckt und publik gemacht. Vorteile der
Benjeshecke:
- Lebensraum für Tiere: Vögel, Igel, Frösche und andere
Lebewesen
- Zaunersatz
- ökologischer Sicht- und Windschutz
- nachhaltige Entsorgung von Schnittmaterial
- kostengünstig
- geringer Pflegeaufwand Eine Benjeshecke sollte mindestens eine
Tiefe von einem halben bis einem Meter und eine Höhe von ein bis
anderthalb Meter haben. Die Länge ist beliebig und richtet sich
nach der Größe des Gartens. Wichtig: grobe Äste mit dünneren
Zweigen gut vermischen. Dicke und schwere Äste nach unten legen,
damit die Hecke nicht kopflastig wird und umfällt. Schnittgut von
Brombeeren, Brennnesseln oder Kanadischer Goldrute sollte nicht in
die Benjeshecke, weil sie sich zu stark ausbreiten.
und anderen Bäumen, Zweige, Sträucher. Dieses Holz muss nicht
gehäckselt oder weggebracht werden. Wir bauen daraus lieber einer
Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt. Woher der Begriff kommt,
wie so eine Totholzhecke angelegt wird und wem sie alles Lebensraum
bietet, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Julian Heiermann
gesprochen. Er ist Teamleiter Naturschutz- und Umweltinformationen
beim Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU). Der Ursprung der
Benjeshecke geht zurück auf Feldhecken, wie sie früher in der
Landwirtschaft üblich waren. Bauern stapelten ihr Schnittgut als
Grenzmarkierung an den Rändern von Weide- und Ackerland. Die
Brüder, Landschaftsgärtner und Naturschützer Hermann und Heinrich
Benjes haben das Prinzip der Feldhecke in den 1980er-Jahren
wiederentdeckt und publik gemacht. Vorteile der
Benjeshecke:
- Lebensraum für Tiere: Vögel, Igel, Frösche und andere
Lebewesen
- Zaunersatz
- ökologischer Sicht- und Windschutz
- nachhaltige Entsorgung von Schnittmaterial
- kostengünstig
- geringer Pflegeaufwand Eine Benjeshecke sollte mindestens eine
Tiefe von einem halben bis einem Meter und eine Höhe von ein bis
anderthalb Meter haben. Die Länge ist beliebig und richtet sich
nach der Größe des Gartens. Wichtig: grobe Äste mit dünneren
Zweigen gut vermischen. Dicke und schwere Äste nach unten legen,
damit die Hecke nicht kopflastig wird und umfällt. Schnittgut von
Brombeeren, Brennnesseln oder Kanadischer Goldrute sollte nicht in
die Benjeshecke, weil sie sich zu stark ausbreiten.
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