Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
#98: Eine Benjeshecke aus Totholz anlegen

#98: Eine Benjeshecke aus Totholz anlegen

Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Herunterladen (rechte Maustaste) Teilen Fundstellen Kommentare
0:00
19:37
Im Herbst fällt viel Schnittgut im Kleingarten an: Äste von Obst-
und anderen Bäumen, Zweige, Sträucher. Dieses Holz muss nicht
gehäckselt oder weggebracht werden. Wir bauen daraus lieber einer
Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt. Woher der Begriff kommt,
wie so eine Totholzhecke angelegt wird und wem sie alles Lebensraum
bietet, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Julian Heiermann
gesprochen. Er ist Teamleiter Naturschutz- und Umweltinformationen
beim Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU). Der Ursprung der
Benjeshecke geht zurück auf Feldhecken, wie sie früher in der
Landwirtschaft üblich waren. Bauern stapelten ihr Schnittgut als
Grenzmarkierung an den Rändern von Weide- und Ackerland. Die
Brüder, Landschaftsgärtner und Naturschützer Hermann und Heinrich
Benjes haben das Prinzip der Feldhecke in den 1980er-Jahren
wiederentdeckt und publik gemacht. Vorteile der
Benjeshecke:

- Lebensraum für Tiere: Vögel, Igel, Frösche und andere
Lebewesen

- Zaunersatz

- ökologischer Sicht- und Windschutz

- nachhaltige Entsorgung von Schnittmaterial

- kostengünstig

- geringer Pflegeaufwand Eine Benjeshecke sollte mindestens eine
Tiefe von einem halben bis einem Meter und eine Höhe von ein bis
anderthalb Meter haben. Die Länge ist beliebig und richtet sich
nach der Größe des Gartens. Wichtig: grobe Äste mit dünneren
Zweigen gut vermischen. Dicke und schwere Äste nach unten legen,
damit die Hecke nicht kopflastig wird und umfällt. Schnittgut von
Brombeeren, Brennnesseln oder Kanadischer Goldrute sollte nicht in
die Benjeshecke, weil sie sich zu stark ausbreiten.
Episode melden

„#98: Eine Benjeshecke aus Totholz anlegen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz