Der Theaterpodcast – Folge 9: 10 Jahre Postmigrantisches Theater + Erinnerung an Dirk Pilz
DER THEATERPODCAST greift die wichtigen Themen un…
45 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 7 Jahren
DER THEATERPODCAST greift die wichtigen Themen und Debatten rund
ums deutschsprachige Theater auf. Mit Elena Philipp
(nachtkritik.de) und Susanne Burckhardt (Deutschlandfunk Kultur)
THEMEN IN FOLGE 9: 10 Jahre Postmigrantisches Theater +++
Erinnerung an den verstorbenen Theaterkritiker und
nachtkritik-Mitgründer Dirk Pilz MIT: Sesede Terziyan
(Schauspielerin), Anat Feinberg (Literaturwissenschaftlerin),
Nikolaus Merck (nachtkritik-Mitgründer) Zehn Jahre
postmigrantisches Theater: Das Anliegen, die Vielfalt der
Gesellschaft auf den Bühnen abzubilden, ist mittlerweile
Mainstream, wenn auch in den Ensembles noch nicht Wirklichkeit. Die
Schauspielerin Sesede Terziyan spielte 2010 am Kreuzberger Ballhaus
Naunynstraße, für den seine Leiterin Shermin Langhoff den Begriff
des "postmigrantischen Theaters" prägte, in der Erfolgsinszenierung
"Verrücktes Blut". Seit 2013 ist Terziyan Ensemblemitglied am
Berliner Maxim Gorki Theater. Dort richtet Shermin Langhoff als
erste türkisch-stämmige Intendantin eines deutschen Stadt- oder
Staatstheaters ihr Augenmerk auf die diversen, in vielerlei Weisen
von Migration geprägten deutschen Identitäten – auf die
Geschichte(n) aller. Als „Postexilanten“ könnte man die jüdischen
Theaterschaffenden bezeichnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus
der Emigration nach Deutschland zurückkehrten. Über die Schicksale
von 200 RemigrantInnen und die Konkurrenz zwischen Dagebliebenen
und Rückkehrenden, von fortdauerndem Antisemitismus und
zerbrochenen Leben, aber auch Erfolgen berichtet die
Literaturwissenschaftlerin Anat Feinberg, u.a. in ihrem Buch
„Wieder im Rampenlicht“. Anfang November ist der Kritiker,
Redakteur, Hochschullehrer und nachtkritik-Mitgründer Dirk Pilz mit
nur 46 Jahren verstorben. Susanne Burkhardt und Elena Philipp
erinnern sich gemeinsam mit Nikolaus Merck an den Kollegen und
Freund. (Folge 9 – 9. November 2018) Foto: Sesede Terziyan in der
Inszenierung "Glaube Liebe Hoffnung" (Regie: Hakan Savas Mican) am
Berliner Gorkitheater Ute Langkafel / Maifoto
ums deutschsprachige Theater auf. Mit Elena Philipp
(nachtkritik.de) und Susanne Burckhardt (Deutschlandfunk Kultur)
THEMEN IN FOLGE 9: 10 Jahre Postmigrantisches Theater +++
Erinnerung an den verstorbenen Theaterkritiker und
nachtkritik-Mitgründer Dirk Pilz MIT: Sesede Terziyan
(Schauspielerin), Anat Feinberg (Literaturwissenschaftlerin),
Nikolaus Merck (nachtkritik-Mitgründer) Zehn Jahre
postmigrantisches Theater: Das Anliegen, die Vielfalt der
Gesellschaft auf den Bühnen abzubilden, ist mittlerweile
Mainstream, wenn auch in den Ensembles noch nicht Wirklichkeit. Die
Schauspielerin Sesede Terziyan spielte 2010 am Kreuzberger Ballhaus
Naunynstraße, für den seine Leiterin Shermin Langhoff den Begriff
des "postmigrantischen Theaters" prägte, in der Erfolgsinszenierung
"Verrücktes Blut". Seit 2013 ist Terziyan Ensemblemitglied am
Berliner Maxim Gorki Theater. Dort richtet Shermin Langhoff als
erste türkisch-stämmige Intendantin eines deutschen Stadt- oder
Staatstheaters ihr Augenmerk auf die diversen, in vielerlei Weisen
von Migration geprägten deutschen Identitäten – auf die
Geschichte(n) aller. Als „Postexilanten“ könnte man die jüdischen
Theaterschaffenden bezeichnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus
der Emigration nach Deutschland zurückkehrten. Über die Schicksale
von 200 RemigrantInnen und die Konkurrenz zwischen Dagebliebenen
und Rückkehrenden, von fortdauerndem Antisemitismus und
zerbrochenen Leben, aber auch Erfolgen berichtet die
Literaturwissenschaftlerin Anat Feinberg, u.a. in ihrem Buch
„Wieder im Rampenlicht“. Anfang November ist der Kritiker,
Redakteur, Hochschullehrer und nachtkritik-Mitgründer Dirk Pilz mit
nur 46 Jahren verstorben. Susanne Burkhardt und Elena Philipp
erinnern sich gemeinsam mit Nikolaus Merck an den Kollegen und
Freund. (Folge 9 – 9. November 2018) Foto: Sesede Terziyan in der
Inszenierung "Glaube Liebe Hoffnung" (Regie: Hakan Savas Mican) am
Berliner Gorkitheater Ute Langkafel / Maifoto
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