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"Kompost & Konfetti - der ARD Garten-Podcast" ist der Podcast für alle, die nicht abwarten können, im Garten loszulegen. Jede Woche geben die Hosts Tobi und Maria darin die besten Tipps zum Gärtnern.
Beschreibung
vor 1 Jahr
Jetzt im Herbst kann man mit Pflanzen den Boden pflegen und
verbessern. Und zwar mit Gründüngung. Viele Pflanzen sind in der
Lage, auch schwierige Böden, die sandig oder sehr lehmig sind,
langfristig ertragreicher zu machen. Gründüngung ist in vielen
landwirtschaftlichen Betrieben ein fester Bestandteil der
Kulturfolge und eine wichtige Stickstoffquelle. Auch im Haus oder
Kleingarten kann man die wertvolle Bodenpflege durch Gründüngung
anwenden. Was sie bewirkt und wieso sie auch im eigenen Garten
eingesetzt werden sollte, das hört ihr in dieser Folge.
Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt unterhält sich mit
Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie über die
Bodenverbesserung mit Pflanzen. Bei der Gründüngung werden
spezielle Pflanzen ausgesät, um eine Bodenverbesserung zu
erreichen. Genaugenommen handelt es sich nicht um Dünger, sondern
eher um einen Bodenpfleger. Zum Dünger wird das Ganze erst dann,
wenn die Pflanzen später in den Boden eingearbeitet werden. Das
fördert das Bodenleben und den Humusaufbau und macht den
Gartenboden fruchtbarer. Vorteile der Gründüngung:
- Verbesserung des Bodens
- Bodenbedecker: lebendige Alternative zum Mulch
- Schützt vor Verschlämmung
- Wurzelmasse der Pflanzen lockert und belüftet den Boden
- Schwere, tonige Böden werden durch tiefwurzelnde Pflanzen
aufgebrochen
- Bei schnell wachsenden Gründüngern, wie Senf oder Phacelia,
wird auch das Aufgehen von Unkräutern unterdrückt
- Schützt in Hanglagen gegen Erosion und Nährstoffauswaschung
- Leguminosen, wie Klee oder Wicken reichern Stickstoff im
Boden an
Wirkung von Gründüngungspflanzen:
- Sonnenblume, Lupine oder Ölrettich lockern und durchlüften
den Boden
- Tagetes und Ringelblumen können Fadenwürmer vertreiben
- Leguminosen wie Klee, Wicken oder Lupinen, liefern
Stickstoff
- Mehrfachnutzen: aus Ringelblume, Malve oder Sonnenblume
kann man Tee machen, Senf, Kresse, Feldsalat, Spinat oder Erbsen
kann man essen. Sonnenblumen, Malven, Phacelia, Klee oder Senf
sind nützlich für Insekten und Nützlinge.
Diese Pflanzen eignen sich als Gründünger:
- Ackerbohne: Stickstoffsammler, Tiefwurzler, winterhart,
Aussaat: März bis Juni
- Buchweizen: Bienenweide, rasche Bodenbedeckung, Aussaat:
Mai bis August
- Feldsalat: winterhart, viel Wurzelmasse, Aussaat: August
bis September
- Gelbsenf: schnellwachsend, gute Durchwurzelung, Aussaat:
März bis September
- Hafer: Aussaat: März bis
August
- Kresse: schnellwachsend, Aussaat: März bis September
- Inkarnatklee: winterhart, Stickstoffsammler, Aussaat: März
bis August
- Lein: gute Bodenlockerung, Aussaat: April bis Juli
- Lupinen: Stickstoffsammler, Tiefwurzler, Aussaat: April bis
August
- Ölrettich: Tiefwurzler, viel Grünmasse, Aussaat: Mai bis
September
- Persischer Klee: Stickstoffsammler, Bienenweide, Aussaat:
April bis August
- Phacelia: Bienenweide, Aussaat: März bis September
- Ringelblume: hilft gegen Nematoden, Aussaat: März bis
August
- Sommerwicke: Unkrautunterdrückung, Stickstoffsammler,
Aussaat: Mai bis
August
- Sonnenblume: Tiefwurzler, zieht Schadstoffe aus dem Boden,
Aussaat: April bis Juli
- Spinat: winterhart, Aussaat: März bis September
- Tagetes: hilft gegen Nemathoden, Aussaat: Mai bis
August
- Winterraps: Tiefwurzler, winterhart, Aussaat: September bis
Oktober
- Winterroggen: winterhart, gute Durchwurzelung, Aussaat:
September bis
Oktober
- Zottelwicke: winterhart, Stickstoffsammler, Aussaat:
September bis Oktober
verbessern. Und zwar mit Gründüngung. Viele Pflanzen sind in der
Lage, auch schwierige Böden, die sandig oder sehr lehmig sind,
langfristig ertragreicher zu machen. Gründüngung ist in vielen
landwirtschaftlichen Betrieben ein fester Bestandteil der
Kulturfolge und eine wichtige Stickstoffquelle. Auch im Haus oder
Kleingarten kann man die wertvolle Bodenpflege durch Gründüngung
anwenden. Was sie bewirkt und wieso sie auch im eigenen Garten
eingesetzt werden sollte, das hört ihr in dieser Folge.
Gartenredakteurin und Kleingärtnerin Nadine Witt unterhält sich mit
Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerischen Gartenakademie über die
Bodenverbesserung mit Pflanzen. Bei der Gründüngung werden
spezielle Pflanzen ausgesät, um eine Bodenverbesserung zu
erreichen. Genaugenommen handelt es sich nicht um Dünger, sondern
eher um einen Bodenpfleger. Zum Dünger wird das Ganze erst dann,
wenn die Pflanzen später in den Boden eingearbeitet werden. Das
fördert das Bodenleben und den Humusaufbau und macht den
Gartenboden fruchtbarer. Vorteile der Gründüngung:
- Verbesserung des Bodens
- Bodenbedecker: lebendige Alternative zum Mulch
- Schützt vor Verschlämmung
- Wurzelmasse der Pflanzen lockert und belüftet den Boden
- Schwere, tonige Böden werden durch tiefwurzelnde Pflanzen
aufgebrochen
- Bei schnell wachsenden Gründüngern, wie Senf oder Phacelia,
wird auch das Aufgehen von Unkräutern unterdrückt
- Schützt in Hanglagen gegen Erosion und Nährstoffauswaschung
- Leguminosen, wie Klee oder Wicken reichern Stickstoff im
Boden an
Wirkung von Gründüngungspflanzen:
- Sonnenblume, Lupine oder Ölrettich lockern und durchlüften
den Boden
- Tagetes und Ringelblumen können Fadenwürmer vertreiben
- Leguminosen wie Klee, Wicken oder Lupinen, liefern
Stickstoff
- Mehrfachnutzen: aus Ringelblume, Malve oder Sonnenblume
kann man Tee machen, Senf, Kresse, Feldsalat, Spinat oder Erbsen
kann man essen. Sonnenblumen, Malven, Phacelia, Klee oder Senf
sind nützlich für Insekten und Nützlinge.
Diese Pflanzen eignen sich als Gründünger:
- Ackerbohne: Stickstoffsammler, Tiefwurzler, winterhart,
Aussaat: März bis Juni
- Buchweizen: Bienenweide, rasche Bodenbedeckung, Aussaat:
Mai bis August
- Feldsalat: winterhart, viel Wurzelmasse, Aussaat: August
bis September
- Gelbsenf: schnellwachsend, gute Durchwurzelung, Aussaat:
März bis September
- Hafer: Aussaat: März bis
August
- Kresse: schnellwachsend, Aussaat: März bis September
- Inkarnatklee: winterhart, Stickstoffsammler, Aussaat: März
bis August
- Lein: gute Bodenlockerung, Aussaat: April bis Juli
- Lupinen: Stickstoffsammler, Tiefwurzler, Aussaat: April bis
August
- Ölrettich: Tiefwurzler, viel Grünmasse, Aussaat: Mai bis
September
- Persischer Klee: Stickstoffsammler, Bienenweide, Aussaat:
April bis August
- Phacelia: Bienenweide, Aussaat: März bis September
- Ringelblume: hilft gegen Nematoden, Aussaat: März bis
August
- Sommerwicke: Unkrautunterdrückung, Stickstoffsammler,
Aussaat: Mai bis
August
- Sonnenblume: Tiefwurzler, zieht Schadstoffe aus dem Boden,
Aussaat: April bis Juli
- Spinat: winterhart, Aussaat: März bis September
- Tagetes: hilft gegen Nemathoden, Aussaat: Mai bis
August
- Winterraps: Tiefwurzler, winterhart, Aussaat: September bis
Oktober
- Winterroggen: winterhart, gute Durchwurzelung, Aussaat:
September bis
Oktober
- Zottelwicke: winterhart, Stickstoffsammler, Aussaat:
September bis Oktober
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