Gedenken an DDR-Unrecht – Streit um Hoheneck

Gedenken an DDR-Unrecht – Streit um Hoheneck

vor 1 Jahr
Lange mussten in der DDR zu Unrecht inhaftierte Frauen darauf warten, dass in Hoheneck an ihr Leid erinnert wird. Seit Juli gibt es eine Gedenkstätte – Ruhe ist trotzdem nicht. Es gibt Streit um die Nutzung des Areals.
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Beschreibung

vor 1 Jahr
Lange mussten in der DDR zu Unrecht inhaftierte Frauen darauf
warten, dass in Hoheneck an ihr Leid erinnert wird. Seit Juli gibt
es eine Gedenkstätte – Ruhe ist trotzdem nicht. Unter anderem
sorgte aktuell ein Auftritt von Peter Hahne – angemeldet von einer
AfD-Politikerin - im ehemaligen Gefängnishof für Entsetzen bei
Frauen, die aus politischen Gründen in dem ehemaligen
DDR-Frauen-Gefängnis eingesperrt waren. Sie sehen die Würde des
Ortes verletzt – und das nicht zum ersten Mal. Der Komplex gehört
der Stadt Stollberg/Erzgebirge. Neben der Gedenkstätte, die an das
Unrecht zu DDR-Zeiten erinnert, gibt es hier auch andere Nutzungen
– zum Beispiel ein Kindertheater. Jahrelang hatte es Streit um das
Nutzungskonzept gegeben. Erst in diesem Sommer – 35 Jahre nach Fall
der Mauer – wurde die Gedenkstätte eingeweiht. Autor Tom Fugmann
erzählt von der Geschichte des Ortes, dem Auftritt Hahnes, der
Begegnung mit einer ehemaligen Insassin und den Reaktionen seitens
der Stadtverwaltung. Gast: Tom Fugmann Moderation: Secilia
Kloppmann Kontakt: investigativ@mdr.de
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