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Beschreibung
vor 4 Jahren
Früher machte sich der Leipziger Maler Hartwig Ebersbach keine
Gedanken. Er malte ohne Unterlass, seine Werke wurden ausgestellt
und verkauften sich gut. Er musste nicht nachdenken, wohin damit.
Das ist heute nicht mehr so. Museen haben zu wenig Platz, nehmen
nicht mal unbedingt Schenkungen, machen kaum noch Ausstellungen.
Galerien und Kunstsammler setzen eher auf junge Künstler, bei denen
sie auf kräftige Wertsteigerungen hoffen. Wohin also mit all den
Bildern? Wie das künstlerische Lebenswerk für die Nachwelt sichern?
Das treibt viele ältere Künstler um. Ebersbach hat sich nun zu
einem radikalen Schritt entschlossen und etliche seiner Werke
einfach zerstört. Andere gaben ihr Werk in eine Stiftung. Eine
Reportage von Norbert Wartig und Martin Bohne. Podcast-Empfehlung:
"Wahlkreis Ost"
Gedanken. Er malte ohne Unterlass, seine Werke wurden ausgestellt
und verkauften sich gut. Er musste nicht nachdenken, wohin damit.
Das ist heute nicht mehr so. Museen haben zu wenig Platz, nehmen
nicht mal unbedingt Schenkungen, machen kaum noch Ausstellungen.
Galerien und Kunstsammler setzen eher auf junge Künstler, bei denen
sie auf kräftige Wertsteigerungen hoffen. Wohin also mit all den
Bildern? Wie das künstlerische Lebenswerk für die Nachwelt sichern?
Das treibt viele ältere Künstler um. Ebersbach hat sich nun zu
einem radikalen Schritt entschlossen und etliche seiner Werke
einfach zerstört. Andere gaben ihr Werk in eine Stiftung. Eine
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