Ledige Mütter in Marokko: Das Stigma der unehelichen Geburt

Ledige Mütter in Marokko: Das Stigma der unehelichen Geburt

vor 3 Jahren
Sex vor der Ehe und Schwangerschaftsabbrüche sind in Marokko verboten. Bekommen ledige Frauen ein Kind, werden sie in der Gesellschaft geächtet. Doch es gibt Frauen, die darum kämpfen, das Stigma zu beenden.
45 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Wenn Frauen in Marokko unverheiratet schwanger werden, stehen sie
vor einer Reihe von Problemen: Sex vor der Ehe kann in dem
islamischen Land strafrechtlich verfolgt werden. Abtreibung ist
gesetzlich verboten. Und wenn das Kind zur Welt kommt, sind die
Frauen auf sich gestellt. Unterstützung könne sie weder vom
Kindsvater, noch vom Staat erwarten. Auch gesellschaftlich haben
ledige Mütter einen schweren Stand. Sie werden ausgegrenzt und
verachtet - in der Familie, im Job, bei der Wohnungssuche – und das
oft ein Leben lang. Doch Betroffene kämpfen darum, das Stigma zu
beenden – sowohl juristisch als auch in der Gesellschaft.
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