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"Kompost & Konfetti - der ARD Garten-Podcast" ist der Podcast für alle, die nicht abwarten können, im Garten loszulegen. Jede Woche geben die Hosts Tobi und Maria darin die besten Tipps zum Gärtnern.
Beschreibung
vor 4 Jahren
Wo ist der beste Platz für Erdbeeren? Wie und wann werden sie am
besten gepflanzt? Welchen Boden brauchen Sie? Diese Fragen hat
Kleingärtnerin Nadine Witt Carolin Leefers vom Erdbeerhof Gebesee
gestellt. Die kennt sich mit Erdbeeren aus:
Standort: Erdbeeren wachsen am besten an
vollsonnigen Standorten auf lockeren, humusreichen Böden. Das gilt
auch für Kübel-Erdbeeren. Der Platz sollte windgeschützt, aber
nicht windstill sein, damit das Laub nach Regenfällen schnell
abtrocknet. Das verringert Blattkrankheiten. Am vorgesehenen
Standort sollten mindestens drei Jahre lang keine Erdbeeren
gestanden haben. Damit beugt man Bodenschädlingen wie Fadenwürmern
vor. Kartoffeln möglichst nicht als Vorkultur. Gut als Vorkultur
sind Mais und Porree. Pflanzzeit:
Erdbeergrünpflanzen werden ab Juli/August oder September für das
nächste Jahr gepflanzt. Wer im vorherigen Sommer keine
Erdbeeren gepflanzt hat, kann das im Frühjahr nachholen von April
bis Ende Juni. Entweder mit Grünpflanzen oder mit Frigopflanzen.
Das sind Jungableger, ohne Blätter nur mit Wurzel und Kopf (Rhizom)
der Erdbeerpflanze. Von März bis Juni können die Frigopflanzen
gepflanzt werden. Kurz nach dem Einpflanzen treiben die ersten
Blätter aus dem Rhizom aus. Etwa 6 bis 8 Wochen später kann man
bereits die ersten Früchte ernten.
Boden: Erdbeeren lieben neutralen bis schwach
sauren Boden (pH-Wert 5,5 bis 6,5). Auf schweren, und verdichteten
Böden bekommen Erdbeeren leicht Wurzelkrankheiten. Steinreiche
Böden mögen sie auch nicht. Am besten ist ein schluffhaltiger,
lockerer, humusreicher und nährstoffreicher Boden. Stallmist im
Herbst vor der Pflanzung ins Beet einarbeiten, nicht direkt vor der
Pflanzung. Jungpflanzen vertragen keine Salze. Erdbeeren mit Stroh
mulchen, das hält Feuchtigkeit im Boden, Unkraut fern und die
Früchte sauber. Pflanzen: Empfohlener Abstand
zwischen den Reihen: mindestens 40 Zentimetern, in der Reihe: 25
Zentimeter. Die Pflanzen so tief einsetzen, dass das Herz der
Pflanzen über der Erdoberfläche bleibt. Bei wurzelnackten
Jungpflanzen darauf achten, dass die Wurzeln senkrecht und gut
ausgebreitet in die Erde gelangen. Pflege: Nach
dem Pflanzen gut wässern, auch in Trockenperioden. Vermeiden sie
beim Gießen die Blätter zu befeuchten, das fördert Schimmel- und
Pilzkrankheiten. Im Kübel: Regelmäßig
wässern, aber Staunässe vermeiden. Düngung:
Etwa drei Wochen nach der Pflanzung, wenn die Pflanzen frische
Blätter bekommen, düngen. Dann regelmäßig im August oder September
nach der Ernte. Empfohlen werden organische Dünger oder auch reifer
Kompost. Ernte: Sortenabhängig von Juni bis
September. Am besten in den frühen Morgenstunden ernten, dann ist
das Aroma am intensivsten. Erdbeeren sind druckempfindlich, daher
am Fruchtstiel ernten und so pflücken, dass der Blattkranz an der
Erdbeere bleibt und die Erdbeere beim Waschen nicht verwässert.
Erst direkt vorm Verzehr waschen. Frühjahr: Bei
Frostgefahr hilft eine Vliesabdeckung im April/Mai, um die Blüten
zu schützen. Auf Wasserversorgung achten, besonders in den vier
Wochen von der Blüte bis zur Ernte. Ausläufer möglichst früh
zurückschneiden. Früh-Sommer: Stroh oder
Holzwolle unter die Pflanzen legen Herbst: Ab
September können die Erdbeeren geschnitten werden. Allerdings nur
den äußersten Blattkranz, sobald er vertrocknet ist.
Spätherbst - Winter: Ab November bei
immertragenden Erdbeeren die letzten Blütenstände ausbrechen und
die Ranken abschneiden, so dass die Pflanze kräftiger in den Winter
geht. Erdbeerpflanzen im Kübel oder Kasten mit dem Gefäß geschützt
überwintern und den Topfballen feucht halten.
besten gepflanzt? Welchen Boden brauchen Sie? Diese Fragen hat
Kleingärtnerin Nadine Witt Carolin Leefers vom Erdbeerhof Gebesee
gestellt. Die kennt sich mit Erdbeeren aus:
Standort: Erdbeeren wachsen am besten an
vollsonnigen Standorten auf lockeren, humusreichen Böden. Das gilt
auch für Kübel-Erdbeeren. Der Platz sollte windgeschützt, aber
nicht windstill sein, damit das Laub nach Regenfällen schnell
abtrocknet. Das verringert Blattkrankheiten. Am vorgesehenen
Standort sollten mindestens drei Jahre lang keine Erdbeeren
gestanden haben. Damit beugt man Bodenschädlingen wie Fadenwürmern
vor. Kartoffeln möglichst nicht als Vorkultur. Gut als Vorkultur
sind Mais und Porree. Pflanzzeit:
Erdbeergrünpflanzen werden ab Juli/August oder September für das
nächste Jahr gepflanzt. Wer im vorherigen Sommer keine
Erdbeeren gepflanzt hat, kann das im Frühjahr nachholen von April
bis Ende Juni. Entweder mit Grünpflanzen oder mit Frigopflanzen.
Das sind Jungableger, ohne Blätter nur mit Wurzel und Kopf (Rhizom)
der Erdbeerpflanze. Von März bis Juni können die Frigopflanzen
gepflanzt werden. Kurz nach dem Einpflanzen treiben die ersten
Blätter aus dem Rhizom aus. Etwa 6 bis 8 Wochen später kann man
bereits die ersten Früchte ernten.
Boden: Erdbeeren lieben neutralen bis schwach
sauren Boden (pH-Wert 5,5 bis 6,5). Auf schweren, und verdichteten
Böden bekommen Erdbeeren leicht Wurzelkrankheiten. Steinreiche
Böden mögen sie auch nicht. Am besten ist ein schluffhaltiger,
lockerer, humusreicher und nährstoffreicher Boden. Stallmist im
Herbst vor der Pflanzung ins Beet einarbeiten, nicht direkt vor der
Pflanzung. Jungpflanzen vertragen keine Salze. Erdbeeren mit Stroh
mulchen, das hält Feuchtigkeit im Boden, Unkraut fern und die
Früchte sauber. Pflanzen: Empfohlener Abstand
zwischen den Reihen: mindestens 40 Zentimetern, in der Reihe: 25
Zentimeter. Die Pflanzen so tief einsetzen, dass das Herz der
Pflanzen über der Erdoberfläche bleibt. Bei wurzelnackten
Jungpflanzen darauf achten, dass die Wurzeln senkrecht und gut
ausgebreitet in die Erde gelangen. Pflege: Nach
dem Pflanzen gut wässern, auch in Trockenperioden. Vermeiden sie
beim Gießen die Blätter zu befeuchten, das fördert Schimmel- und
Pilzkrankheiten. Im Kübel: Regelmäßig
wässern, aber Staunässe vermeiden. Düngung:
Etwa drei Wochen nach der Pflanzung, wenn die Pflanzen frische
Blätter bekommen, düngen. Dann regelmäßig im August oder September
nach der Ernte. Empfohlen werden organische Dünger oder auch reifer
Kompost. Ernte: Sortenabhängig von Juni bis
September. Am besten in den frühen Morgenstunden ernten, dann ist
das Aroma am intensivsten. Erdbeeren sind druckempfindlich, daher
am Fruchtstiel ernten und so pflücken, dass der Blattkranz an der
Erdbeere bleibt und die Erdbeere beim Waschen nicht verwässert.
Erst direkt vorm Verzehr waschen. Frühjahr: Bei
Frostgefahr hilft eine Vliesabdeckung im April/Mai, um die Blüten
zu schützen. Auf Wasserversorgung achten, besonders in den vier
Wochen von der Blüte bis zur Ernte. Ausläufer möglichst früh
zurückschneiden. Früh-Sommer: Stroh oder
Holzwolle unter die Pflanzen legen Herbst: Ab
September können die Erdbeeren geschnitten werden. Allerdings nur
den äußersten Blattkranz, sobald er vertrocknet ist.
Spätherbst - Winter: Ab November bei
immertragenden Erdbeeren die letzten Blütenstände ausbrechen und
die Ranken abschneiden, so dass die Pflanze kräftiger in den Winter
geht. Erdbeerpflanzen im Kübel oder Kasten mit dem Gefäß geschützt
überwintern und den Topfballen feucht halten.
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