#70: No-Dig-Methode: Beete ohne Umgraben anlegen

#70: No-Dig-Methode: Beete ohne Umgraben anlegen

vor 2 Jahren
Ist Umgraben noch zeitgemäß? Was früher Standard war, ist heute umstritten. Die No-Dig-Methode verzichtet beim Anlegen eines Beetes aufs Umgraben. Wie's geht, erfährt Nadine Witt von Gartenbauingenieur Martin Breidbach.
20 Minuten
0
0 0 0
Podcast
Podcaster
"Kompost & Konfetti - der ARD Garten-Podcast" ist der Podcast für alle, die nicht abwarten können, im Garten loszulegen. Jede Woche geben die Hosts Tobi und Maria darin die besten Tipps zum Gärtnern.

Beschreibung

vor 2 Jahren
Umgraben im Herbst ist ein Streitthema unter Gärtnern. Ist das noch
zeitgemäß? Früher hieß es, Frostgare würde den Boden lockern, aber
heute weiß man, dass Umgraben das Bodenleben stört. Aber es geht
auch anders - mit der No-Dig-Methode. Der Begriff
kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt
"Nicht-umgraben-Methode". Dahinter steht die Idee, Beete anzulegen,
ohne den Boden tief und großflächig umzugraben. Das hat einige
Vorteile, aber auch Nachteile. Wie die Methode funktioniert, hat
sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Gartenbauingenieur Martin
Breidbach erklären lassen. Er ist Bundesgartenberater im Verband
Wohneigentum und hat schon mehrere Jahre Erfahrung mit der
No-Dig-Methode. Ein solches Beet wird jährlich
aufgefüllt, weil die Bestandteile nach und nach von Mikroorganismen
umgesetzt werden. Dabei werden Nährstoffe freigesetzt und es
entsteht fruchtbarer Humus. Durch die Kompostierung wird außerdem
Wärme erzeugt, die das Wachstum der Pflanzen unterstützt.
15
15
Close