Wie erklären wir uns die Welt? Richard Swinburnes Philosophie (Wissenschaft, Ockhams Rasiermesser, Erklärungskraft)

Wie erklären wir uns die Welt? Richard Swinburnes Philosophie (Wissenschaft, Ockhams Rasiermesser, Erklärungskraft)

vor 1 Jahr
52 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Richard Swinburne ist ein inspirierender und bedeutender Denker
im Bereich der Religionsphilosophie. In dieser Folge sprechen wir
über eine Methode, mit der wir uns der Wahrheit annähern können.


0:00 Intro


1:03 Podcast Zwischenfazit


4:10 Wer ist Richard Swinburne?


5:13 Lässt sich die Wahrscheinlichkeit für Gottes Existenz
errechnen?


7:05 Was macht eine gute Erklärung aus? 4 Kriterien von Swinburne


8:43 Wir haben nicht die Zeit, jeder Frage nachzugehen


11:25 1. Kriterium: Erklärungskraft. Eine Erklärung muss mit den
Beobachtungen übereinstimmen


13:36 2. Kriterium: Einfachheit (Ockhams Rasiermesser). Eine
Erklärung muss einfacher sein als Alternativerklärungen


16:34 Sind wir zu faul wenn wir die einfache Erklärung
akzeptieren?


16:54 Einfache Erklärungen haben mehr Prognosekraft: Beispiel
Planetenlaufbahn


19:28 Der Teilchenzoo. Demokrit und das Unteilbare.


21:42 Naturwissenschaftliche Theorien sind nicht einfach


22:40 Ist das 2. Kriterium (Einfachheit) hilfreich für die
Wahrheitssuche?


24:41 Schneidet Ockhams Rasiermesser die Gotteshypothese ab?


26:16 Ohne dem Kriterium der Einfachheit können wir aus unendlich
vielen möglichen Theorien keine Auswahl treffen.


27:14 Wir sollten es uns nicht zu einfach machen


30:36 Zwischenfazit: Kriterium 1 und 2 sind sinnvoll


31:03 3. Kriterium: Die Erklärung sollte zu unserem
Hintergrundwissen passen


31:43 4. Kriterium: Die Erklärung sollte in den Punkte 1-3 besser
abschneiden als Alternativen


32:02 Zwei unterschiedliche Erklärungstypen: Personale vs.
naturwissenschaftliche Erklärungen


34:16 In welchem Kontext sind die beiden Erklärungstypen
angebracht?


35:22 Naturwissenschaftliche Erklärungen hören bei metaphysischen
Fragen auf.


39:24 Was ist der Anfang von Allem? Swinburnes Gotteshypothese


42:48 Der Monotheismus ist einfacher als der Pantheismus.


44:53 Zusammenfassung 46:10 Alex' Abschlussstatement: Unser Leben
spielt sich in Grautönen ab. Wir hoffen auf eine allerletzte
Wahrheit, die rein und hell ist.


50:34 Ausblick auf die nächste Folge


Quellen:


Swinburne, Richard. Is there a God?, Oxford University Press,
2010


Swinburne, Richard. The Existence of God, Oxford University
Press, 2004


Swinburne, Richard. The Coherence of Theism, Oxford University
Press, 2016
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