Rio Reiser
56 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Jahren
Ab Mitte der 1980er Jahre feierte Rio Reiser eine triumphale
Solokarriere. „König von Deutschland“, „Junimond“ und das
dazugehörige Album „Rio I.“ verkauften sich gut.
Rio Reiser wurde noch einmal einer neuen Generation bekannt. Mit
seiner Poesie, seinem Witz und seiner Melancholie erreichte er ein
Millionenpublikum.
Konzerte, die er stets barfuß spielte, waren voll besucht.
Denkwürdig war zum Beispiel sein Auftritt beim Konzert gegen die
Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und sein Konzert in
Ost-Berlin 1988. Das Lied „Der Traum ist aus“ bekam hier in der
Spätphase der DDR eine ganz neue Bedeutung.
Die Nachfolgealben waren nicht so erfolgreich wie „Rio I.“, dennoch
wurde er ein fester Bestandteil der Musikszene, verbunden und
befreundet mit vielen maßgeblichen Akteurinnen und Akteuren.
Auf den folgenden Alben wechselten sich sehnsuchtsvolle
Liebeslieder, rockige Zeitbetrachtungen und Balladen voller
Melancholie ab. Rio Reiser spielte in einigen Filmen mit und
schrieb eine erste Autobiographie.
Irgendwann nahmen seine gesundheitlichen Probleme zu, Alkohol und
anderen Drogen hatten ihm stark zugesetzt. Tourneen mussten
abgesagt werden.
In einem letzten Album, das „Himmel und Hölle“ hieß, blitzte noch
einmal sein großes Können auf. Rio Reiser starb im August 1996 im
Alter von 46 Jahren.
Diese Folge von Urban Pop wurde im Rahmen des Göttinger
Literaturherbstes vor Publikum aufgezeichnet.
Fotogalerie der Veranstaltung:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/veranstaltungen/Bildergalerie-Poccast-Urban-Pop-live-in-Goettingen,urbanpop214.html
Im ersten Teil unter dem Titel Rio Reiser und Ton Steine Scherben
besprechen Peter Urban und Ocke Bandixen die Ausnahmestellung der
Band „Ton Steine Scherben“ und sie beschreiben das besondere Talent
des Texters, Autors und Sängers Rio Reiser, das hier schon deutlich
wurde.
Peter Playlist für Rio Reiser – die Solojahre:
Rio I. (1986): Alles Lüge, Lass uns das Ding drehn, Für immer und
dich, Junimond, König von Deutschland, Bei Nacht
Blinder Passagier (1987): Wann?, Manager, Übers Meer, Stiller
Raum
*** (RIO, 1990): Zauberland, 4 Wände, Dahin, Sternchen
Durch die Wand (1991): Nur Dich, Zu Hause, Du bist es, Nach
Hause
Über Alles (1993): Wohin gehen wir
Himmel und Hölle (1995): Eislied, Straße, Himmel und Erde,
Träume
Weitere Alben:
Live in der Werner-Seelenbinder-Halle, Berlin/DDR 1988 (1999)
Am Piano 1 – 3 (2000)
Blackbox Rio Reiser (Box mit 16 CDs, 2016)
Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
Solokarriere. „König von Deutschland“, „Junimond“ und das
dazugehörige Album „Rio I.“ verkauften sich gut.
Rio Reiser wurde noch einmal einer neuen Generation bekannt. Mit
seiner Poesie, seinem Witz und seiner Melancholie erreichte er ein
Millionenpublikum.
Konzerte, die er stets barfuß spielte, waren voll besucht.
Denkwürdig war zum Beispiel sein Auftritt beim Konzert gegen die
Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und sein Konzert in
Ost-Berlin 1988. Das Lied „Der Traum ist aus“ bekam hier in der
Spätphase der DDR eine ganz neue Bedeutung.
Die Nachfolgealben waren nicht so erfolgreich wie „Rio I.“, dennoch
wurde er ein fester Bestandteil der Musikszene, verbunden und
befreundet mit vielen maßgeblichen Akteurinnen und Akteuren.
Auf den folgenden Alben wechselten sich sehnsuchtsvolle
Liebeslieder, rockige Zeitbetrachtungen und Balladen voller
Melancholie ab. Rio Reiser spielte in einigen Filmen mit und
schrieb eine erste Autobiographie.
Irgendwann nahmen seine gesundheitlichen Probleme zu, Alkohol und
anderen Drogen hatten ihm stark zugesetzt. Tourneen mussten
abgesagt werden.
In einem letzten Album, das „Himmel und Hölle“ hieß, blitzte noch
einmal sein großes Können auf. Rio Reiser starb im August 1996 im
Alter von 46 Jahren.
Diese Folge von Urban Pop wurde im Rahmen des Göttinger
Literaturherbstes vor Publikum aufgezeichnet.
Fotogalerie der Veranstaltung:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/veranstaltungen/Bildergalerie-Poccast-Urban-Pop-live-in-Goettingen,urbanpop214.html
Im ersten Teil unter dem Titel Rio Reiser und Ton Steine Scherben
besprechen Peter Urban und Ocke Bandixen die Ausnahmestellung der
Band „Ton Steine Scherben“ und sie beschreiben das besondere Talent
des Texters, Autors und Sängers Rio Reiser, das hier schon deutlich
wurde.
Peter Playlist für Rio Reiser – die Solojahre:
Rio I. (1986): Alles Lüge, Lass uns das Ding drehn, Für immer und
dich, Junimond, König von Deutschland, Bei Nacht
Blinder Passagier (1987): Wann?, Manager, Übers Meer, Stiller
Raum
*** (RIO, 1990): Zauberland, 4 Wände, Dahin, Sternchen
Durch die Wand (1991): Nur Dich, Zu Hause, Du bist es, Nach
Hause
Über Alles (1993): Wohin gehen wir
Himmel und Hölle (1995): Eislied, Straße, Himmel und Erde,
Träume
Weitere Alben:
Live in der Werner-Seelenbinder-Halle, Berlin/DDR 1988 (1999)
Am Piano 1 – 3 (2000)
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Autoren: Peter Urban und Ocke Bandixen
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