Forensischer Psychologe Jérôme Endrass: «Nach dem Urteil müssen wir entscheiden, wie es mit den Tätern weitergeht.»
vor 1 Jahr
Jérôme Endrass ist forensischer Psychologe und stellvertretender
Leiter des Amtes für Justizvollzug und Wiedereingliederung des
Kantons Zürich. Als zertifizierter Gutachter im Straf- und
Zivilrecht schätzt er bei Gerichtsfällen das mögliche
Rückfallrisiko
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Dazu braucht er Zugang zum Täter. Er muss bereit sein, den Menschen
als Menschen zu akzeptieren, auch wenn er eine schwere Straftat
begangen hat. Sonst sei ein psychologischer Zugang nicht möglich.
Resozialisierung als Auftrag Auch im Zusammenhang mit Straftaten
steht die Resozialisierung im Mittelpunkt. Das ist der Auftrag des
Gesetzgebers. Das gelingt auch gut, meint Jérôme Endrass. Bei
untherapierten Gewalt- und Sexualstraftätern liegt die
Rückfallquote bei 15 Prozent. Und: Resozialisierung ist
kosteneffizient. Lebenslanges Wegsperren dagegen ist
unwirtschaftlich. Ein Gespräch über Täter, Schuld und Extremismus –
geführt von Markus Somm.
als Menschen zu akzeptieren, auch wenn er eine schwere Straftat
begangen hat. Sonst sei ein psychologischer Zugang nicht möglich.
Resozialisierung als Auftrag Auch im Zusammenhang mit Straftaten
steht die Resozialisierung im Mittelpunkt. Das ist der Auftrag des
Gesetzgebers. Das gelingt auch gut, meint Jérôme Endrass. Bei
untherapierten Gewalt- und Sexualstraftätern liegt die
Rückfallquote bei 15 Prozent. Und: Resozialisierung ist
kosteneffizient. Lebenslanges Wegsperren dagegen ist
unwirtschaftlich. Ein Gespräch über Täter, Schuld und Extremismus –
geführt von Markus Somm.
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