Klimaseniorinnen siegen, zu viel Methan, Debatte um Fleischpreis

Klimaseniorinnen siegen, zu viel Methan, Debatte um Fleischpreis

Was bedeutet der Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte?
20 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Diesmal mit Verena Kern und Susanne Schwarz. Die Schweizer
Klimaseniorinnen haben gewonnen. Ihre Klage vor dem Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte war erfolgreich: Die Schweiz muss
beim Klimaschutz nachziehen, sonst verletzt sie Menschenrecht. Das
Urteil dürfte in seiner Wirkung über die Grenzen der
Eidgenossenschaft hinausgehen. Es liest sich wie eine Anleitung für
Klimaklagen gegen weitere Staaten. Deutschland stößt zu viel Methan
aus - und viel mehr als offiziell angegeben. Davor hat die Deutsche
Umwelthilfe am Mittwoch gewarnt. Gemeinsam mit einem Thinktank hat
sie das am Beispiel von Braunkohle untersucht. In den
Kohle-Lagerstätten und auch in anderen Bodenschichten gibt es auch
Methan. Bricht man den Boden auf, um die Kohle zu fördern, tritt
das Gas mit aus. Deutschland unterschätze den Effekt massiv, so die
Umweltschützer*innen. Noch eine wichtige Methan-Quelle: die
Landwirtschaft und speziell die Fleischproduktion. Um die
nachhaltiger zu machen und Tierleid zu reduzieren, empfehlen
Regierungsberater, die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen - und
die Einnahmen zu nutzen, um Landwirt*innen beim nötigen Wandel zu
unterstützen. -- Das klima update° wird jede Woche von
Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht
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und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich
nur, wenn ihr zustimmt).

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