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Beschreibung
vor 10 Jahren
Interview mit Gordon Schönwälder von Podcast-Helden
Jo Leute, willkommen zur LifeHackz, willkommen zu einer
neuen Folge mit Gordon Schönfelder! Gordon ist der
Mann im Hintergrund von der LifeHackz-Show, der die Folgen
abmastert und mixed. Sprich: Meine Stimme schön macht, die Stimme
von meinem Gast schön macht, die Lautstärke angleicht und alles
weitere Technische. Gordon ist gerade auf dem Weg
dahin, sich aus dem 9 to 5 Job zu verabschieden und sich
selbstständig zu machen. Er hat außerdem mega viel know-how zu
diesem ganzen Podcasting Thema. Grund genug ihn in die Show zu
holen. Viel Spaß mit dieser Folge mit Gordon!
In dieser Folge lernst du:
Wie Gordon vom Mediziner zum Podcast Experten geworden ist. Wie
man als Existenzgründer mit Ängsten umgeht. Warum Interviews in
Podcasts so cool sind. Warum du den Perfektionismus auch mal bei
Seite lassen solltest. Wie man als Podcaster authentisch bleibt.
Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze
Bewertung auf iTunes und abonniere die Show!
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1.000 Dank, Dein Marcus
SHOWNOTES
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge
zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit
Gordon Schönfelder (Intro)
Marcus: Hey Gordon, cool dass Du bei
LifeHackz am Start bist! Gordon: Ja
vielen Dank, dass ich da sein darf! Super cool!
Marcus: Ja erzähl mal ein bisschen über
Dich. Du hast die größte Community auf Facebook. Deusprachige
Community zum Thema Podcast. Wie bist Du dazu gekommen und was
war so Dein Einstieg in die Podcast-Welt?
Gordon: Puhh, ich weiß gar nicht ob ich
die größte Community habe, aber es gibt mit Sicherheit noch ein
paar Leute, die schon früher am Markt waren als ich, aber ich
habe schon relativ lange Podcasts gemacht und ja… Vielleicht hole
ich ein bisschen aus, wenn ich darf?
Marcus: Ja klar.
Gordon: Also ich komme aus dem
Gesundheitswesen eines der furchtbar durchstrukturiertesten Art
und Weisen zu arbeiten, die es gibt. Ich glaube Markus, da
würdest Du das blanke Kotzen kriegen, wie durchstrukturiert das
ist und wie unflexibel man dann ist.
(lacht) Marcus: Ja
wahrscheinlich würde ich kotzen wegen Unflexibilität. Ich meine,
Struktur an sich ist manchmal auch ganz gut.
Gordon: Ja jedenfalls… Ich habe immer so
viele chronische Patienten gehabt. Und wenn da keiner die Praxis
wechselt oder verstirbt - leider Gottes - dann hätte ich Dir
sagen können, wen ich Dienstags um 14.00 Uhr in drei Jahren
behandele. Das war für mich eine ganz grausame Situation. Ich
habe eine Coaching-Ausbildung gemacht, NLP und systemische
Beratung und so Sachen. Und da habe ich irgendwann als Coach zu
arbeiten und war erstaunlich erfolglos. Das lag unter anderem
daran, dass ich so überhaupt gar keine wirkliche Zielgruppe
hatte, mit der ich arbeiten wollte oder konnte. Da habe ich mich
also irgendwie als Coach für jeden positioniert und habe
dann irgendwann angefangen - weil ich schon lange Musik mache und
irgendwie mit Rockbands am Start bin als Sänger und so, also ich
habe keine Scheu vor dem Mikro gehabt. Da ich ja eigentlich schon
immer so ein Apple-Junky, Apple-Jünger war, hatte ich auch recht
früh Kontakt zu Podcasts. Da habe ich mir gesagt “Okay, wenn Du
mal als Coach arbeitest, dann hast Du auch Deinen eigenen
Podcast”. Und dann habe ich mich hingesetzt - hochmotiviert - und
habe gedacht... Marcus: Wann war
das? Gordon: Wann war das? -
2012. Marcus: Wie war da so die
Podcast-Szene aufgestellt? Gerade in Deutschland oder Amerika
oder so überhaupt? Gordon: Die
amerikanische Szene hatte ich damals noch nicht auf dem Schirm,
muss ich gestehen. Aber wenn ich mir so die Pat Flynns und so
anschaue, dann hatten die da auch ihre Beginne. Beziehungsweise
Pat Flynn nicht, der kam später. Aber es gab schon einige
bekannte Podcasts. Es gab so, ich sag mal so, die erste deutsche
Welle der Podcast-Szene. Die waren da schon mächtig aktiv. Es gab
da “Das Abenteuer Leben”. Das ist so eine Sendereihe quasi und da
gab es einige Coaching-Podcasts, die ich mir immer gegeben habe,
wenn ich zur Arbeit bin. Die haben mich da immer so ein bisschen
hoch gehalten, wach gehalten, motiviert gehalten, dass ich
irgendwann halt aus diesem Hamsterrad rauskomme und dann habe ich
halt da irgendwie mit Podcasting angefangen. Also wie gesagt, mir
die erstmal anzuhören. Und 2012 wollte ich dann halt, als ich
mich neben dem Therapeutenjob selbstständig gemacht habe, dann
halt ein bisschen Marketing machen. Ich hatte einen Blog und so,
war auch ganz okay und dann dachte ich, “dann nutzt Du die Gunst
der Stunde, schnappst Dir Dein Mikro und machst einen Podcast”.
Und dann habe ich da gesessen und hatte drei Stunden
Kopfschmerzen, weil das so ätzend war. Ich wusste nicht, wie das
funktioniert. Ich musste mich da so reinfuchsen. Es gab keine
richtigen Tutorials. Es gab - keine Ahnung - ich habe da jetzt
gelesen, Du brauchst einen Feed. Einen Podcast-Feed. Ich habe
keine Ahnung was ein Feed ist so. Ich wusste gerade mal, wie ich
einen Beitrag schreibe auf Facebook oder bei Wordpress. Und ich
hatte ein Riesenproblem damit, ich hatte Kopfschmerzen, ich hab
es halt einfach sein lassen. Dann habe ich das Mikrofon weggelegt
und habe gesagt “Scheiß drauf, sollen das die anderen machen!”
Aber es hat mich nie losgelassen. Und irgendwann hatte ich mir
mal die Hand verstaucht, konnte also nicht arbeiten und dann habe
ich gesagt “Komm, Scheiß drauf! Jetzt hast Du eine Woche Zeit,
bist jetzt krankgeschrieben, jetzt setzte Dich mal dran”. Und
dann hat mir irgend so ein verpickelter 14-jähriger bei Youtube
gezeigt, mit seinem kleinen Filmchen mit so einer Fistelstimme im
Stimmbruch, wie man nen Feed macht. Und ich bin diesem Typen auf
Ewig dankbar, weil in dem Moment hab ich’s verstanden, wie’s
funktioniert. Dann habe ich tatsächlich irgendwie am nächsten Tag
dann auch händisch diesen Feed geschrieben so. Also so HTML und
gib ihm, ne? Marcus: Boah,
krass! Gordon: Ja und es gab halt -
zumindest meines Wissens - noch nicht so Services, wie Libsyn
oder sowas, ne? Und ja, dann habe ich da angefangen und habe mich
dann da hingesetzt und den ersten Podcast aufgenommen.
Marcus: Alleine?
Gordon: Alleine, ja genau. Das war eine
richtige Solo-Show. Der ist tatsächlich manchmal immernoch in
Karriere in den Charts - vollkommen verrückt - obwohl ich den
seit Jahren nicht mehr mache. Marcus:
Wie heißt der? Gordon: Der
“Lösungsmittel Podcast”. Ja ja, Oldschool, aber in den ersten
Episoden habe ich auch noch fleißig gesiezt und so, also das ist
schon etwas länger her. Ja dann kam irgendwann meine
Mastermind-Gruppe mal so auf die Idee “Sag mal Gordon, so als
Coach bist Du ja erstaunlich erfolglos, vielleicht solltest Du
etwas mit Podcasts machen”. Weil die ersten Leute ankamen, ja
irgendwie “Cool, dass Du das machst, wie geht denn das?” und so.
Ja und dann war es letztes Jahr im Mai, glaube ich, Mai 2014
genau. Da habe ich dann als Projekt, so als Nebenprojekt
“Podcast-Helden” gegründet. Und ja, aus diesem Projekt ist dann
tatsächlich jetzt mein Business geworden. Jetzt zeige ich
Menschen, Bloggern, Marketern, wie sie halt ihr Marketing
verbessern, ihre Sichtbarkeit verbessern - durch
Podcasting. Marcus: Sehr cool! Ja,
ich habe eben gesagt größte Community, weil Du warst so die
erste, die aufgepoppt ist bei Facebook, als ich mich dann da
reingefuchst habe und geguckt habe, gibt es auch deutschprachige
Communities. Wer kann mir da helfen? Hatte schon ein ganz cooles
Tutorial bei Pat Flynn gefunden, aber es gibt ja immernoch
Sachen, die sind da noch nicht 100%-ig klar. Und dank Dir wurde
das dann immer klarer, hab dann auch jemanden gesucht, der mir
das mastert und schneiden kann. Weil ich hatte dann nicht genug
Zeit, mich dann auch noch damit zu befassen. Energie und Zeit
verbrennen und dann zum Glück dann Dich auch gefunden über einen
gemeinsamen Kontakt. Also insofern hast Du großen Anteil an dem
LifeHackz-Podcast hier. Gordon: Ja
vielen Dank! Sehr geil! Marcus:
Nicht nur für den Start, sondern jetzt auch Folge für
Folge. Das hat sich ja ganz gut eingespielt bei uns. Also alles,
was ihr hier hört, jede Folge wurde vorher einmal von Gordon in
schön gemacht. Darum klingt meine Stimme glaube ich auch ganz
gut. Gordon: (lacht laut) Ja
cool! Marcus: Ja, und so ist
eigentlich unser Touchpoint, ne? So haben wir uns
kennengelernt. Gordon: Ja genau.
Wir haben irgendwann festgestellt, dass wir beide Düsseldorfer
Jungs sind. Marcus: Ja genau, das
kam dann ja noch dazu. Da warst Du mir noch sympathischer. Ich
bin da ja immer erst skeptisch, wenn einer fragt “Ja hier, kennst
Du auch Fortuna? Gehst Du zur Fortuna?” Und viele wissen, dass
ich eingefleischter Fortuna Fan bin und dann kommt das aber oft,
aus der Kölner Ecke. Gordon: Ah, ja
okay. Marcus: Ich weiß gar nicht,
ob ich Dir gesagt habe “Bist Du Kölner oder so?”
Gordon: (lacht) Marcus:
Da gehen bei mir ja auch oft die Alarmglocken an, aber dann
kommst Du ja aus Langenfeld, direkt in der Nähe von
Düsseldorf. Gordon: Genau.
Marcus: Also schöner. Genau, und dann hast
Du gesagt, Du startest das Projekt “Podcast-Helden”?
Gordon: Genau.
Marcus: Was ist das genau? Ist das eine
Community? Ist das ein Podcast? Ist das ein Service? Ist das
alles? Gordon: Es ist… ja, ich habe
das Ganze ja neben meinem Angestelltenjob aufgebaut. Ich habe
dann irgendwann um Zeit zu finden, habe ich mich dann, ich glaube
das war sogar schon vor Podcast-Helden, dass ich von 40 auf 30
Stunden runter gegangen bin, um halt Zeit für mein eigenes
Business zu haben. Bin dann im Sommer 2014 auf 20 Stunden runter
gegangen und jetzt haben wir - ich weiß ja nicht wann Du, lieber
Zuhörer, das jetzt hier hörst, aber wir haben jetzt den 13.
August 2015 - und im Oktober werde ich die Griffel fallen lassen,
das Therapiewesen verlassen und mich voll und ganz auf
Podcast-Helden konzentrieren. Und es soll, beziehungsweise bisher
ist es, um die Frage schlussendlich noch zu beantworten: Es ist
ursprünglich ein Service gewesen. Ich habe einen Kurs gemacht.
Der nennt sich “Mein erster Podcast”. Und da ist halt mein
komplettes Wissen drin gewesen oder ist drin. Zum Thema
Podcasting von den ersten Dingen, vom Mikrofon einstecken bis zum
Erfolg bei Neu und Beachtenswert, also New & Notewor
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