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Beschreibung
vor 10 Jahren
Interview mit Holger Grethe von Zendepot
Hi Leute und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von
LIFE HACKZ. Heute habe ich mir den lieben Holger
Grethe von zendepot.de geschnappt und
mit ihm über Anlagestrategien und seinen Blog geredet. Auf Holger
sind wir Anfang des Jahres aufmerksam geworden, als es auch bei
Feli mehr darum ging, unser Gespartes irgendwie gewinnbringend
anzulegen und nicht von der Inflation auf ein Tagesgeldkonto
auffressen zu lassen. Und zendepot war so der erste
Blog, der anschaulich erklärt hat, wie das ganze an der Börse
funktioniert, welche Strategien man anwenden kann. Ich hab mich
da super wohl aufgehoben gefühlt. Und danach sind wir dann auch
aktiv geworden und haben unser Geld in ETFs investiert. Genau
darüber habe ich auch mit Holger gesprochen und noch über andere
Aspekte seines Online Businesses. Also viel Spaß mit
dem Interview! In dieser Folge lernst du:
Wieso Holger seinen Arztberuf gegen ein Finanzblog eingetauscht
hat. Welche Anlagestrategien ideal sind um dein Gespartes
anzulegen. Wie du deinen Blog als Marketinginstrument benutzt.
Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze
Bewertung auf iTunes und abonniere die Show!
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1.000 Dank, Dein Marcus
SHOWNOTES
zendepot
zendepot akademie
[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum
Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus:
Ja hi Holger, saucool, dass Du Zeit hast! Willkommen auf
dem Podcast! Holger: Hallo Marcus,
grüß Dich! Ich freu mich, dass ich dabei sein darf!
Marcus: Ja, wer bist Du und wo bist Du und
was machst Du gerade? Holger: Also
mein Name ist Holger Grethe. Ich betreieb eine Webseite, die
heißt zendepot.de und da blogge ich und
podcaste ich über private Finanzen und unterstütze Menschen so
dabei, erfolgreich Vermögen in Eigenregie zu bilden. Und das
ganze mache ich von Düsseldorf aus, also da wohne ich.
Marcus: Okay, das heißt, Du bist
selbständig, arbeitest jetzt Fulltime an diesem Projekt zendepot
und machst es nicht nebenberuflich?
Holger: Genau, also im Prinzip ist es zu
80% sage ich mal… also ich verdiene noch ein bisschen Geld
nebenbei als Arzt. Also den Job, den ich eigentlich gelernt habe.
Ähm, aber das ist, ja… kann man schon sagen, eher fast ein
Zubrot. Also das Hauptprojekt ist mittlerweile zendepot
ja. Marcus: Ja, das ist natürlich
ein krasser Switch von gutbezahlten, wahrscheinlich nem festen
Beruf als Arzt hin zur Online Selbstständigkeit. Was hat Dich
damals bewogen und wann war das? Holger:
Ähm ja, um ehrlich zu sein, war es aus der Unzufriedenheit
mit dem Beruf heraus so ein bisschen. Also ich bin seit 2009
selbstständig. Also etwa… mal überlegen… fünf, sechs… nee sechs
Jahre knapp war ich angestellt als Arzt im Krankenhaus. Und dann
hat sich so 2009 die Chance ergeben so als Honorararzt das zu
machen, als Freelancer zu arbeiten. Da war ein großer Ärztemangel
zu der Zeit in Deutschland. Und ja, da konnte man gutes Geld
verdienen. Den gleichen Job, den man voll gemacht hat als
Angestellter, konnte man als Freelancer natürlich zu viel höheren
Preisen anbieten und das war ein paar Jahre ganz schön und
finanziell auch sehr lukrativ kann man sagen. Aber trotz des
relativ vielen Geldes habe ich gemerkt, dass die Zufriedenheit
doch nicht so da ist, so wie sie sein sollte und ich nicht so
ganz happy war mit dem Ganzen. Marcus:
Das heißt? Kannst Du vielleicht mal zwei, drei konkrete
Beispiele nennen, was Dich da gewurmt hat oder wo Du meinst so
“Ich kann mich nicht nicht ganz entfalten oder erfüllen”?
Holger: Ja genau. Also im Wesentlichen ist
es so, dass Medizin… also der Arztberuf natürlich eigentlich eine
schöne Sache ist, aber es ist eigentlich ein völlig unkreativer
Beruf. Also, da gibt’s jetzt nix, wo man irgendwie sich tolle
Sachen ausdenkt und ausprobiert, sondern da gibt es feste Regeln
und Vorgaben, wie man sich denken kann, an die man sich halten
sollte, damit das ganze funktioniert und das ist natürlich auch
sinnvoll, aber mir hat dann persönlich dann eben gefehlt so,
diese kreative Entfaltung. Also ich habe früher ganz gerne Musik
gemacht und war eigentlich immer ein kreativer Mensch. Und das
habe ich irgendwie so bei der Berufswahl so ein bisschen außer
Acht gelassen, dass das so für mich doch eine große Rolle spielt.
Und ähm… Dann kommt so ein bisschen ein unternehmerisches Gen
dazu, dass ich irgendwie Lust habe, einfach auch mir etwas
aufzubauen, ein Business aufzubauen. Und das war einmal in der
Medizin natürlich nicht so richtig möglich und auch irgendwie das
Freelancing-Geschäft… Ja, Du wirst halt stunden- oder tageweise
gebucht und dann ist es halt Zeit gegen Geld. Und auch das war so
ein bisschen, wo ich dachte “Nee, das geht irgendwie besser”. Und
hatte mal viel Spaß mit Websites. Ich hab immer welche gemacht
auch nebenbei und konnte so ein bisschen HTML und CSS und hatte
irgendwie auch Lust zu bloggen, schon Jahre lang, aber dachte
immer “Ja worüber denn?”. Also ich hatte nicht so ein richtiges,
griffiges Thema. Und dann bin ich irgendwie so auf ein paar
amerikanische Blogger aufmerksam geworden. Damals mit Corbett
Barr mit Think Traffic. Dann Pat Flynn und solche Leute und habe
dann Sachen gelesen, da dachte ich “Das kann ja gar nicht wahr
sein”. Also die verdienen ja einen Haufen Geld, die hocken von zu
Hause und schreiben was lustig ins Internet und haben da ein
laufendes Business. Das war für mich erstmal völlig skurril und
unvorstellbar. Marcus: Und
schreiben dann noch über Sachen, die sie privat interessiert ne?
Von daher... Holger: Ja genau. Ja
ja. Jetzt war es nicht so, dass ich dachte “Boah, ich will jetzt
soviel Geld haben wie die. Sondern es war eher, dass ich erstmal
erstaunt war und dachte “Das kann doch nicht sein, dass so was
überhaupt funktionert”. Naja, irgendwann ist das dann so ein
bisschen so, dass ich gedacht habe “Naja gut, warum nicht? Warum
soll das nicht auch hier im deutschsprachigen Raum funktionieren?
Probier doch das einfach mal aus”. Und dann war natürlich die
nächste Frage: Mit welchem Thema? Was könnte ich den Leuten
anbieten, was die interessiert und was ich außerhalb der Medizin
noch ganz gut kann? So bisschen habe ich das Thema Geld und
Finanzen, weil ich dieses Problem für mich dann irgendwie gelöst
hatte. Also wie gesagt, ich habe ganz gut verdient. Und dann war
auch die Frage: Was mache ich mit dem Geld? Wie lege ich das an?
Und habe mich dann halt sehr intensiv mit der Materie beschäftigt
ein paar Jahre und dachte “Okay, also dieser Umgang mit Geld;
Geld anlegen; Börse. Das ist etwas, was Du Leuten vielleicht ganz
gut erklären könntest” und wo es im deutschsprachigen Raum, für
meinen Geschmack auch kein richtig gutes Angebot gab zu der Zeit
und dann habe ich gedacht “Okay, dann mache ich das eben”.
Marcus: Mhh, ja spannende Story. Und ja,
ich muss auch sagen, ich bin Anfang des Jahres auf Deinen Blog
gestoßen, als wir auch genau vor der Frage standen - das war
eines der Jahresziele, mich endlich um meine Finanzen zu kümmern
und die sinnvoll irgendwo anzulegen, ohne Angst haben zu müssen,
zu viel falsch zu machen. Ich glaube, die größte Hürde ist, dass
man irgendwie Angst hat und das Geld falsch investiert und es am
Ende komplett weg ist oder vernichtet ist. Und das hat mich immer
davon abgehalten, das ganze Geld, was ich dann auch irgendwann
eisern über die Jahre angespart habe als Selbstständiger, habe
ich mehr oder weniger einfach auf dem Tagesgeldkonto verrotten
lassen. Und Du weißt ja wahrscheinlich selber, was mit den Zinsen
passiert ist in den letzten Jahren, gerade auf den
Tagesgeldkonten. Insofern war es ein totales Minusgeschäft, da
die Inflation höher gewesen ist, als die Zinsen, die man für das
Geld gekriegt hat ne? Holger: Ja,
ja. Marcus: Wie Du schon sagtest,
es gab nicht viel im deutschsprachigen Raum. Wie genau, weiß ich
jetzt nicht. ich glaube sogar über Google so - zu irgend
nem Thema rankst Du da ziemlich gut - bin ich auf Deinen Blog
gestoßen und dachte “Wow, das ist ja mal geil. Das ist endlich
mal jemand, der irgendwie einfach, verständlich, selbst für einen
relativen Laien, für mich dieses komplexe Thema Finanzen und
Geldanlage angeht”. Und ja, dafür nochmal echt meinen höchsten
Respekt und auch meinen höchsten Dank, weil ich aufgrunddessen
zusammen mit meiner Freundin, mit Feli, dann aktiv geworden bin.
Und wir haben unser erstes Geld genommen und in ETFs
investiert. Holger: Ja
super. Marcus: Cool. Ähm… Warum
würdest Du sagen, oder für wen sind ETFs die richtige Wahl? Und
vielleicht vorher mal: Was sind ETFs?
Holger: Mhh, also Du sprichst jetzt ETFs
an. Das sind Exchange Traded Funds. Übersetzt sind das
Börsengehandelte Index Fonds. Das sind Anlageprodukte, die man
als privater Anleger kaufen kann oder in die man investieren
kann. Letztendlich sind das eine bestimmte Form von
Investmentfonds ne? Ich bin nicht so der Fan davon, immer direkt
so die Produkte in den Vordergrund zu kehren. Also Du hast sie
jetzt angesprochen, deswegen erkläre ich’s kurz, aber primär geht
es vor allen Dingen darum, dass man eine Anlagestrategie dazu
hat, in der die Produkte eingebettet sind. Also da empfehle ich
immer das passive Investieren. Also, dass man nach bestimmten
Maßstäben oder Regeln vorgeht und dann diese Produkte einsetzt
und darin das Geld investiert. Also natürlich und letztendlich,
wenn man Geld anlegen will, muss man irgendwohin investieren und
dann sind diese ETFs - diese Exchange Traded Funds - das sind
Vehikel, das man dann nehmen sollte, aber ganz wichtig: Damit es
wenn auch das tut, was es soll, braucht’s eben diese
Anlagestrategie und Anlagephilosophie dahinter. Und ähm… ich
kann’s vielleicht versuchen, in wenigen Sätzen zu erklären, was
das ist. Marcus: Ja erklär mal,
ansonsten versuche ich’s danach, weil wir sind da natürlich genau
nach Deinem Muster auch vorgegangen und haben vorher die
Strategie aufgebaut und jetzt auch nicht alles in die ETFs
angelegt. Also das sollte jetzt nicht … aber erzähl mal.
Holger: Genau. Also ähm, vielleicht noch
vorweg: Also ETFs, also diese Fonds… da kann man in Aktien
investieren, aber man kann auch in andere Dinge investieren. Also
auch Anleihen, also auch weniger riskante Geschäfte machen,
sozusagen. Um das passive Investieren zu verstehen, erzähle ich
einmal kurz, was aktives Investieren ist. Und das Gegenteil ist
dann das passive Investieren - das ist eigentlich klar. Also ein
aktiver Investor, der geht her und sagt “Ich bin so klug und
weiß, welche Aktien heute günstig sind und in Zukunft steigen
werden wird.” Also “ich erkenne zum Beispiel das nächste Apple”
oder irgendwelche Startups, wo ich weiß “Wow, die werden ne super
Geschichte hinlegen”. Also wenn jemand glaubt, er kann solche
Werte oder solche Unternehmen erkennen.
Marcus: Das ist der Anlageberater, der
festangestellt in ner Bank sitzt ne?
Holger: Ja, das sind auch viele
Privatanleger, die einfach sagen “ich bin so clever, ich
hab’s
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