Sebastian Canaves ★ Digitaler Multipreneur mit zuviel Energie und Ideen…

Sebastian Canaves ★ Digitaler Multipreneur mit zuviel Energie und Ideen…

vor 10 Jahren
52 Minuten
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Beschreibung

vor 10 Jahren

     
Interview mit Sebastian Canaves von Off the Path

Hey Leute! Willkommen zu einer neuen Folge von
LIFE HACKZ! Und diesmal mit dem Tausendsassa und Multipreneur,
multi skilled talent Sebastian Canaves. Bevor ich
zum Sebastian komme, möchte ich aber gerne nochmal auf unsere
Charity Aktion hinweisen, die am Montag angelaufen ist. Wir
unterstützen Straßenkinder in Brasilien und besuchen dort live
das Projekt, wenn wir mit der Cruise von Gran Canaria nach Bahia
oder Salvador de Bahia gefahren sind. Das würde uns mega freuen,
wenn ihr uns da unterstützt. 1 Euro, 3 Euro, 5 Euro, 10 Euro,
whatever. Alle weiteren Infos über
www.lifehackz.de/charity. Und
mein heutiger Gast, Sebastian Canaves, ist vielen wahrscheinlich
schon bekannt als einer der Köpfe der digitalen Nomadenszene,
aber auch als Schreiber einer der größten Reiseblogs in
Deutschland und auch außerhalb von Deutschland unter
www.off-the-path.com. Ihr merkt
schon, der Typ hat viel gemacht, hat noch viel mehr zu erzählen,
also viel Spaß mit der Folge! In dieser Folge
lernst du:
Wie du wieder für dein Projekt brennen kannst. Warum Berlin
super produktiv macht aber auch gefährlich ist. Wie man die Balance
zwischen Privatleben und Business behält. Wie man mit der Skepsis
von Freunden und Familie umgeht.

Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze
Bewertung auf iTunes und abonniere die Show!


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1.000 Dank, Dein Marcus 
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum
Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus:
Okay Leute, willkommen zu LIFE HACKZ, diesmal direkt aus
Kreuzberg, der Blogfabrik, zusammen mit Sebastian Canaves.
Sebastian, cool dass Du am Start bist!
Sebastian: Ja danke, dass ich hier sein
darf! Marcus: Wie soll man Dich
vorstellen? Ich hatte das eben schonmal so ein bisschen im
Pre-Intro überlegt, wie kündige ich Dich überhaupt an? Was bist?
Bist Du ein Multipreneur? Bist Du ein Blogpreneur? Bist Du ein
pfff… Tausendsasser irgendwie? Sebastian:
Ja also ein Multipreneur würde das ganze schon ein bisschen
passender beschreiben, weil … also Blogpreneur auf jeden Fall.
Verschiedene Blogs. Aber halt eben auch Plugin, iOS App, Online
Kurse, was weiß ich. Also richtig viel.
Marcus: Ja. Ich glaube, dafür stehst Du
auch, dass Du viele Sachen probierst, angehst, machst, nicht so
viel drüber redest, sondern wenn man Dich trifft freue ich mich
eigentlich immer drauf, weil ich dann immer weiß, dass
irgendetwas neues dabei ist. Und eine coole Story und meistens
dann auch Inspiration für uns: Was könnte man denn mal machen und
ausprobieren? Wie ist das, wenn Dir eine neue Idee kommt? Bist Du
da sehr strukturiert und schreibst vielleicht einen Businessplan
oder hast Du eine Zielgruppe? Also da fehlt’s Feli und mir auch
so ein bisschen, noch sortierter und durchdachter Projekte
anzugehen Das ist uns gestern wieder aufgefallen, nachdem wir zu
unserem neuesten Projekt mit jemandem geskyped haben und der hat
dann tausend Fragen gestellt: Habt ihr euch darüber schon
Gedanken gemacht und darüber und darüber? Hatten wir natürlich
nicht. Wir machen’s meistens nach dem Bauchgefühl. Bisher hatten
wir immer Glück gehabt. Vielleicht sollten wir da mal ein
bisschen strukturierter werden. Wie ist das bei Dir? Hast Du da
bestimmte Tools? Sebastian: Nein.
Also ich habe überhaupt gar keine Struktur. Wenn ich eine Idee
habe, wahrscheinlich wie ihr auch: Ich brenne dann erstmal voll
und mache erstmal gar nichts und setze mich nur hin und schaue
nach, was andere vielleicht gemacht haben. Gibt’s das ganze
überhaupt schon? Wenn nein: Warum? Wer könnte meine Zielgruppe
sein? Und diese ganzen Sachen, die man halt eben machen muss. Und
von der Idee zur Umsetzung kann es manchmal nur ein paar Stunden
sein. Also ich bin da recht schnell. Der Vorteil ist, ich bin
mittlerweile in einer Position, wo ich’s mir leisten kann. Der
Nachteil ist, dass ich halt auch nach wie vor noch echt oft auf
die Fresse falle damit. Und viele Projekte halt einfach nicht
klappen. Marcus: Was war denn zum
Beispiel ne Sache, die nicht funktioniert hat?
Sebastian: Ähm, die iOS App. Also Swapp
App letztes Jahr meine eigene Schuld. Eigentlich eine sehr gute
Idee, einfach eine ganz normale App, wo man Notizen sich selbst
schicken kann in die eigene Inbox, um die halt abzuticken.
Marcus: Also, ich habe es auch gerne
genutzt und hab’s immernoch bei mir installiert.
Sebastian: Genau. Wird wahrscheinlich
nicht mehr funktionieren, weil ich sie mittlerweile aus dem App
Store genommen haben nach einem Jahr. Aber da der einzige Fehler
war halt einfach: Ich habe dann irgendwann keine Lust mehr gehabt
bzw. ich habe kein Marketing betrieben. Die Idee war erst richtig
gut. Die Idee kam auch richtig gut an. Ich habe - keine Ahnung -
über 4.000 Downloads, glaube ich, in den ersten 24 Stunden gehabt
damals. Marcus: Da hast Du noch ein
bisschen Marketing gemacht ne? Sebastian:
Genau, am Anfang da brennt man noch dafür, aber dann
irgendwann gehen die Zahlen runter und dann hat man irgendwann
die nächste Idee und man konzentriert sich auf das andere oder
halt eben auf andere Projekte, die man sonst so am Laufen hat.
Und es ist halt eben kein… es läuft nicht automatisch. Und man
muss halt am Anfang was machen. Und das habe ich nicht gemacht
bei der Swapp App. Alles andere habe ich richtig gemacht, nur das
nicht und dementsprechend ist das ganze irgendwann in den Keller
gegangen. Und Apple hat mich jetzt vor zwei, drei Monaten nochmal
gefragt: Diese 99,00 Euro Aufnahmegebühr für den App Store
nochmal zu bezahlen und dann habe ich mir die Einnahmen
angeschaut, habe gesehen, okay, das lohnt sich nicht mehr. Soviel
bringt die jetzt nicht mehr ein und habe sie dann quasi löschen
lassen. Marcus: Okay cool, Du bist
dann aber wenigstens auch so einer, der emotionslos seine
Projekte beleuchtet und sagt: Okay, das bringt’s grad nicht. Ich
habe nicht den Drive. Es kommt nicht der Revenue rein, der es
noch lohnenswert machen würde das weiterlaufen zu lassen. Ich
kille das Ding jetzt. Sebastian:
Genau, also ich hatte auch nochmal überlegt und hatte
Googlemail, weil das halt über… der E-Mailversand von diesen
Notizen über Gmail läuft.
Marcus: Über Dein privates Gmail
Konto? Sebastian: Nee, ich hatte
nochmal ein extra Konto, was dafür funktioniert. Es ist sehr
kompliziert, ich kann’s jetzt nicht ganz genau erklären, weil das
die Programmierer gemacht haben, aber die hatten dann diese 2
Step Authentification eingeführt und dadurch kam es zu einem
kleinen Glitch in der App. Und da hätte ich irgendwie nochmal
200,00 € oder 300,00 € investieren müssen, um das zu verbessern
und ein Update auf den App Store hochzuladen. Und das war mir der
Stress überhaupt nicht wert. Das ganze war von Anfang an ein
Experiment. Ich bin am Ende mit mehr Geld rausgegangen, als ich
investiert habe. Also es war positiv.
Marcus: Plus die Learnings.
Sebastian: Plus die Learnings. Ich kann
jetzt Dir erzählen, wir man eine App in den iOS Store reinbringt,
ohne hunderttausende Euro auszugeben. Ich habe für das Ganze
2.500,00 € ausgegeben für diese App zu entwickeln, ne?
Marcus: Gibt’s dazu nicht auch ein
Ebook? Sebastian: Damals gab es
noch kein Ebook. Ich habe alles so über Goolgesuchen und so
weiter... Ich habe dann auch ein Ebook geschrieben.
Marcus: Das meine ich ja.
Sebastian: Ja ja. Ich habe ein Ebook
geschrieben. Ich habe das aber auch nie veröffentlicht…
(beide lachen) Marcus:
Ich wusste, da war irgendwas.
Sebastian: Ich glaube, ich habe 24.000
Wörter über dieses Ebook geschrieben und es ist eigentlich
fertig. Es müsste nur noch ein Editor drüber gehen und dann hat
man meine ganzen Learnings drin. Und dann kam wahrscheinlich
wieder das nächste Projekt und ich habe vergessen es dann
abzuschicken. Marcus: (lacht)
Sebastian: Also, ja… so funktioniere ich
oftmals und äh ja… Dadurch habe ich jetzt ein Learning
mehr. Marcus: Auf jeden
Fall. Sebastian: Ich bin reich an
Erfahrung und ja. Marcus: Aber das
macht Dich glaube ich auch aus. Dadurch dass Du schon so viel
probiert und getan hast, hast Du natürlich auch mega viel
Erfahrung und bist ein gefragter Speaker bei Unternehmen, wie ich
weiß, gerade aufgrund dessen, dass Du so einen breiten Background
hast. Was ist denn, man weiß ja nie ganz genau bei Dir, Dein
aktueller Fokus oder wofür brennst Du mal, war es Off the Path,
dann war es nicht mehr Off the Path, dann war es
Blogpreneur, dann waren es die Online Kurse.
Gibt es jetzt gerade irgendwas, sagen wir mal was vielleicht bis
heute Abend noch Dein Fokus ist (beide
lachen) und worauf Du gerade Bock hast?
Sebastian: Also heute Abend und morgen
auch noch und wahrscheinlich noch nächste Woche und nächsten
Monat ist Off the Path nach wie vor.
Also Off the Path ist jetzt seit vier Jahren mein Fokus und es
war in den letzten… also zwischen November 2014 und März 2015,
April 2015 war es nicht so ganz mein Fokus. Da habe ich so kurz
das Gefühl, dass ich mich da verrenne, dass es nicht mehr so
läuft, dass es vielleicht nicht mehr das ist,
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