010: Hauptberuf vs. Nebenjob – Was ist besser? // Hochzeitsliebe Podcast

010: Hauptberuf vs. Nebenjob – Was ist besser? // Hochzeitsliebe Podcast

Episode 010: Hauptjob vs. Nebenjob. In dieser Folge erzähle ich euch von den Vor- und Nachteilen von Dienstleister die ihre Arbeit als Nebenjob anbieten und wieso es möglicherweise geschickt ist doch einen Dienstleister zu wählen der Selbstständig ist....
9 Minuten

Beschreibung

vor 8 Jahren

Episode 010: Hauptjob vs. Nebenjob. In dieser Folge erzähle ich
euch von den Vor- und Nachteilen von Dienstleister die ihre
Arbeit als Nebenjob anbieten und wieso es möglicherweise
geschickt ist doch einen Dienstleister zu wählen der
Selbstständig ist.
Weiterführende Links zum Thema:


002: Budget // Hochzeitsliebe Podcast

Jetzt anhören:
Inhalt: Muss ein Hochzeitsdienstleister seine Tätigkeit immer im
Hauptberuf ausüben oder geht das auch nebenberuflich?

Diese Frage habe ich mir in dieser Podcastfolge gestellt.
Vorneweg: Natürlich darf man sowohl nebenberuflich als auch
hauptberuflich Dienstleistungen ausüben. Aber welche Vor- und
Nachteile bringen die einzelnen Formen.


Ich sehe immer wieder in Foren und Facebook-Gruppen, dass
Brautpaare bzw. meistens sogar nur die Bräute schreiben, dass ihr
Dienstleister das nebenberuflich macht oder gar ein
Freund/Bekannter. In der Regel entstehen hier dann schnell
Diskussionen dazu und jedes “Lager” versucht seinen Standpunkt
bis aufs Blut zu verteidigen. Ich kann hier zum Beispiel von
unserer eigenen Hochzeit berichten. Wir hatten einen DJ über eine
DJ Agentur gebucht. Diese Agentur hat einige DJs im Angebot und
vermittelt diese an Hochzeitspaare. Soweit, so gut.
Alter Hase im DJ Geschäft

Uns wurde dann ein “Alter Hase” aus deren Kartei empfohlen, was
mich durchaus beruhigte weil ich dachte, dass dieser entsprechend
Erfahrung mitbringt, weil er ja schon lange im Geschäft ist.
Leider kam es erst gar nicht soweit. Und wieso? Weil wir keinen
passenden Termin mit ihm finden konnten. Meine Frau und ich sind
beide hauptberuflich selbstständig und sind daher flexibel was
unsere Zeit- und Termineinteilung geht und trotzdem war es
unglaublich schwierig einen Termin mit dem DJ zu finden. Schon
allein ein Telefontermin wurde 3-4 mal verpasst. Mal mit der
Aussage, man habe es vergessen, mal musste man länger arbeiten
und konnte sich deswegen nicht melden, und so weiter. Irgendwann
war mir das dann zu viel und ich habe bei der Agentur einen
anderen DJ gebucht.


Nun sind wir schon bei dem Punkt den ich als mit einem der
wichtigsten Punkte bei dieser Diskussion erachte: Zuverlässigkeit


Ich mache immer wieder die Erfahrung und lese häufig, dass
nebenberufliche Dienstleister und Leute die ihre Dienstleistung
als Hobby anbieten eine verminderte Zuverlässigkeit haben. Das
muss natürlich nicht so sein – aber von einem hauptberuflichen
Fotografen der die Hochzeit nicht fotografieren konnte, weil er
Nachtdienst hat, habe ich halt auch noch nicht gehört.
Kurzfristige Absagen sind meistens von nebenberuflichen
Anbietern

Wenn ich Anfragen für Hochzeitsfotos bekomme die sehr kurzfristig
(2-3 Wochen vor dem Termin oder noch kürzer) sind, dann liegt
dies eigentlich nur an 2 Gründen: Der Dienstleister ist krank
geworden oder er ist abgesprungen. Und mit Abgesprungen ist dann
meist gemeint, dass einfach abgesagt wurde. Bei Nachfragen häufig
aus “fadenscheinigen” Gründen.
Die überwiegenden Absagen kommen hier aus dem hobby bzw.
nebenberuflichen Bereich. Hauptberufliche Dienstleister haben
i.d.R. ein gutes Netzwerk und vermitteln innerhalb des
Netzwerkes. Da wird dem Brautpaar direkt mit der Nachricht über
das gebrochene Bein auch direkt ein paar Ersatzdienstleister
angeboten und das Brautpaar kann sich da direkt entscheiden und
muss nicht, wie beim Bekannten, selbst suchen.


Mir ist es selbst vor paar Jahren bei einer Hochzeit passiert:
Ich war gebucht von der freien Trauung um 14:00 Uhr bis zur
Feier. Vier Tage vor der Hochzeit ruft mich die Braut an und
fragt ob ich möglicherweise schon um 10:00 Uhr anfangen könnte
und die standesamtliche Trauung und das Getting Ready
mitfotografieren könnte? Natürlich konnte ich, weil ich an einem
Hochzeitstag immer den ganzen Tag blockiere – egal wie lange ich
gebucht bin! Bei Nachfrage wieso ich denn jetzt früher anfangen
soll, wurde mir gesagt, dass ein Bekannter die Fotos hätte machen
sollen. Doch dieser Bekannte hat kurzfristig einen Schichtwechsel
bekommen und muss jetzt arbeiten und kann daher erst nachmittags
bzw. abends kommen. Da wurde mir wieder mal klar wie wichtig es
ist, dass man voll und ganz für seine Sache brennt.


Nun stellt euch mal vor, ich wäre nicht für den Tag gebucht
gewesen und der Bekannte hätte die ganze Hochzeit fotografieren
sollen – das wäre in einer Katastrophe geendet. 4 Tage vor der
Hochzeit noch einen guten Hochzeitsfotografen finden ist wie ein
6er im Lotto! Gerade in der Hochzeitssaison sind gute Fotografen
meist ausgebucht. Teilweise sogar über mehrere Jahre!
Nun, welche Vor- und Nachteile gibt es jetzt?

Ein klares Pro für den mit dem Nebenjob ist der Preis. Jemand der
noch einen “normalen” Job hat, kann seine Dienstleistung deutlich
günstiger anbieten, weil er ja davon nicht leben muss und auch
andere Ausgaben hat. Leider hört es auch da schon auf mit den
Vorteilen gegenüber des hauptberuflichen Dienstleister.


Jemand der dies hauptberuflich anbietet ist zwar teurer, aber
bietet meiner Meinung nach ein wenig mehr Sicherheit, häufig mehr
Erfahrung, ist besser erreichbar und meiner Meinung dadurch
zuverlässiger. Er ist Experte auf seinem Gebiet und natürlich
auch absolut daran interessiert, dass er seine Arbeit zur
vollsten Zufriedenheit des Brautpaares durchführt. Wieso? Damit
er dadurch zukünftige Aufträge und Empfehlungen bekommt und somit
sein Leben finanzieren kann.


Hätte ich die Wahl, dann würde ich immer auf einen
selbstständigen Dienstleister greifen – auch wenn es etwas teuer
ist, dafür habe ich eine viel höhere Sicherheit dass alles passt.
Denn es bringt mir ja nichts 100 EUR gespart zu haben und nachher
klappt es nicht – damit hat man auch nichts gewonnen.
Alles nur meine Meinung

Ich weiß, dass dieses Thema kontrovers behandelt wird und ich
möchte auch nicht den nebenberuflichen Anbietern auf die Füße
treten. Sie haben ihre Daseinsberechtigung und das ist auch gut
so. Ich selbst habe lange Zeit mein Business im Nebenerwerb
betrieben und merke halt jetzt wie “befreiend” die 100%ige
Selbstständigkeit für mich war. Und ich möchte nochmals
ganz klar sagen, dass die Qualität der Dienstleistung nicht
zwangsläufig an “hauptberuf oder nebenjob” gekoppelt ist, mir
aber in den Problemfällen dies halt aufgefallen. Am Ende
ist es eine Einstellungssache, wie man mit einem Thema umgeht und
wo man selbst seine Prioritäten setzt.
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Music: Jason Shaw


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Hochzeitsliebe Podcast erschien zuerst auf Timo Raab | Business
& Hochzeiten.

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