023: Unplugged Wedding – Eine Hochzeit ohne Handys? // Hochzeitsliebe Podcast
E023: Diese Episode ist wieder etwas klassischer aufgebaut, nachdem
es ja in den letzten Wochen nur Gespräche gab. Ich spreche heute
über einen wunderschönen “Trend” und zwar der Unplugged Wedding.
Ich werde darauf eingehen was das überhaupt ist,
10 Minuten
Beschreibung
vor 8 Jahren
E023: Diese Episode ist wieder etwas klassischer aufgebaut,
nachdem es ja in den letzten Wochen nur Gespräche gab. Ich
spreche heute über einen wunderschönen “Trend” und zwar der
Unplugged Wedding. Ich werde darauf eingehen was das überhaupt
ist, wieso man das machen sollte und wieso ich diese Handyflut
(meistens) überflüssig finde.
Weiterführende Links zum Thema:
FOCUS Online: Eben gesehen, schon vergessen – Das
Goldfisch-Phänomen
Jetzt anhören:
Inhalt: Unplugged Wedding – was ist das?
Der Begriff der Unplugged Wedding habe ich selbst auch erst vor
1-2 Jahren gehört. Was dies bedeutet, war mir aber sofort klar:
Eine Trauung ohne Handy (und oder Digitalkamera) oder am Ende
vielleicht sogar eine komplette Hochzeit ohne Handy. Das würde
bedeuten, dass man sich als Gast wieder voll und ganz auf das
Geschehen konzentrieren kann.
Erinnerungen schaffen, oder nicht?
Als Fotograf ist das ja genau ein Wunsch, Erinnerungen schaffen
und bannen. Was ist aber, wenn man die Erinnerungen dann gar
nicht selbst hat sondern nur das (verwackelte) Bild. Es ist
leider so, dass man durch die Nutzung des Handy so sehr abgelenkt
ist, dass man gar nicht mehr mitbekommt was “vorne” gerade
passiert. Man muss das Handy suchen, entsperren, Fotoapp suchen.
Dann wird rangezoomt und geschaut, dass der Braut nicht die Füsse
abgeschnitten werden. Klick. Mist, zu dunkel, verwackelt,
whatever. Nochmal.
An was erinnern wir uns dann am Ende? Daran wie rührend die Rede
war oder vielleicht doch eher daran wieso wir die Fotoapp auf der
3. Seite versteckt haben und das Sche*ßteil nicht einmal ein
anständiges Foto machen kann wenn man es braucht.
Instagram & Snapchat
Ihr merkt schon, ich bin kein Fan von Handyfotos während der
Trauung. Fast noch schlimmer finde ich den Trend der Jugend dann
noch eine Insta Story oder Snapchat zu machen. Da ist es ja mit
dem Aufnehmen nicht getan. Da muss direkt noch ein Text
hinzugefügt werden, der Ort makiert, alle Freunde die man kennt
die auf der Hochzeit sind und ein passeneder Filter drüber
gelegt. Zack, 5 Minuten vorbei und nichts mitbekommen. Vielleicht
sogar genau DER Moment wenn die Braut vorne vor Freude weint. Wie
schade ist das denn?
Wenn doch schon ein Profi da ist
Aber es ist nicht so, dass ich dafür kein Verständnis habe. Ich
selbst mache ja auch viel Social Media und auch Insta Stories –
aber halt i.d.R. nicht bei einer Hochzeit. Angenommen das
Brautpaar hat sich gegen einen profesionellen Fotografen
entschieden, dann sind diese Bilder natürlich Gold wert. Denn
“schlechtaussehende” Erinnerungen sind besser als gar keine.
Sobald aber ein Fotograf mit an Bord ist, dann bin ich der
Meinung, dass man während der Trauung die Arbeit des
Erinnerungen-schaffens diesem Fotografen überlassen darf. Dann
gibt es auch Bilder während das Brautpaar aus der Kirche
schreitet ohne dass 8 Personen mit dem Handy da stehen.
Mein Tipp
Stellt ein Schild auf, schreibt es in die Einladungskarten, ins
Programmheft oder ins Kirchenheftchen, dass ihr einen Fotografen
mit an Bord habt und er dafür zuständig ist die Momente
einzufangen. Nach der Trauung, also bei der Feier – da können die
Gäste ja wieder Handybildchen schießen bis zum Umfallen. Ich
hatte es auch schon, dass der Trauredner (oder
Pfarrer/Standesbeamte) am Anfang der Zeremonie darauf hingewiesen
hat, dass ein Fotografieren von Seiten der Gäste unnötig ist, da
das Brautpaar einen Fotografen mit an Bord hat.
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Music: Jason Shaw
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