#16 - Interview mit Bastienne Neumann
47 Minuten
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Beschreibung
vor 8 Jahren
In der heutigen Folge spreche ich mit Bastienne
Neumann zum Thema Ernährungspsychologie. Bastienne hat den
Podcast Ernährungspsychologie leicht gemacht und für mich war es
gerade genau der richtige Zeitpunkt, um sie zu
interviewen.
Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, habe ich
im September und Oktober getestet, wie mir die basische Ernährung
bekommt. Videos und Ergebnisse dazu gibt es in meiner Facebook
Gruppe. Ich habe in der Tat in 4 Wochen recht positive Ergebnisse
erzielt. Von weniger Umfang bis keine Schmerzen mehr in den Armen
und trotzdem bin ich nach und nach wieder in mein altes
Essverhalten gerutscht.
Ich konnte das überhaupt nicht verstehen, die basische
Ernährung hat mir unglaublich gut getan und auch lecker
geschmeckt. Kennt ihr das auch? Ihr wisst, was euch gut tut und
macht es nicht? Warum fällt uns gerade gesunde und maßvolle
Ernährung manchmal so schwer, obwohl sie uns gut tut?
Was mir noch aufgefallen ist: Ich war in den ersten drei
Wochen eigentlich immer in Begleitung, d.h. es hat immer jemand
mitgekocht, mit eingekauft und mitgegessen. In Woche vier fiel
das weg, da war ich allein und die ersten kleinen Ausnahmen haben
sich eingeschlichen. Heißt das mein Commitment einer anderen
Person gegenüber ist stärker als mir selbst gegenüber? Ist es mir
wichtiger, was jemand anderes über mich denkt, als was ich über
mich denke?
Und warum bringen einen kleine Ausnahmen gleich so raus?
Warum kann eine Ausnahmen nicht genossen werden und eben eine
Ausnahme bleiben? Wenn ich ein Stück Schokolade esse, dann denke
ich dirket, na jetzt haste ja eins gegessen, dann kannst du auch
die halbe Tafel essen. Und am nächsten Tag: Ach gestern hast du
ja die halbe Tafel gegessen, dann kanns du heute die andre Hälfte
essen, das macht ja auch keinen Unterschied mehr. Kennst du das
auch?
Und bevor wir als Lipödempatientinnen so eine
Ernährungsumstellung überhaupt anfangen, ist ja auch nochmal so
ein Ding. Meine Gedanke: Ja aber eigentlich bringt das ja eh nix.
Ach, ich hab ja schon echt genug zu kämpfen, da zähl ich jetzt
auch nicht noch die Erbsen auf dem Teller. Und wo befinde ich
mich da in dieser Gedankenspirale? Genau! In der Opferrolle! Ich
bespreche mit Bastienne, warum wir eigentlich häufig so gerne in
der Opferrolle herumdümpeln und wie wir da raus kommen, denn es
ist so:
“So wie du heut bist ist nicht das Ergebnis dessen, was dir
bisher widerfahren ist, sondern es ist das Ergebnis dessen, wie
du damit umgegangen bist.”
So, mach es dir gemütlich und lerne ein wenig über
Ernährungspsychologie.
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