Die Tat von Frankfurt und die sozialen Medien: Wenn Empörung zur Lust wird
vor 6 Jahren
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Beschreibung
vor 6 Jahren
Die Nachricht um den monströsen Tötungsdelikt am Frankfurter
Hauptbahnhof erreicht die Öffentlichkeit und ist nichts weniger als
eine Horrorvorstellung. Die ersten Reflexe sind Fassungslosigkeit
und tiefe Traurigkeit. Diese Fassungslosigkeit verwandelt sich bei
einem Teil des Publikums in Wut auf den Täter. Dann aber, mit der
Information, dass offenbar ein schwarzer Mann das Kind getötet hat,
teilt sich das Publikum schlagartig in zwei Lager: Hilflose und
Radikale. Hier beginnt die doppelte Wirkung der Empörungslust:
Multiplikatoren beider Gruppen beginnen, Äußerungen der Gegengruppe
zu suchen, die das eigene Lager am stärksten und am zuverlässigsten
empören. Gegenruhm durch Empörungslust.
Der Effekt ist letztlich, dass beide Gruppen den Tod eines Kindes
in einen Anlass für politische Kommunikation verwandeln, und das
Opfer völlig aus dem Fokus gerät.
Sascha Lobo stellt in dieser Episode die Frage: Wie funktioniert
Widerspruch ohne Empörungslust?
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