Sozialmediale Aufputschdrogen

Sozialmediale Aufputschdrogen

Was hat es mit den Hypes im Netz und den sozialen Medien auf sich? Woher kommen sie – und täuscht unser Eindruck, dass sie in letzter Zeit gehäuft auftreten? Wir gehen einigen Hypes nach und beschäftigen uns auch mit der «bösen» Variante, dem Shitstorm.
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Beschreibung

vor 7 Jahren
Immer schneller von einem Hoch zum nächsten – und dazwischen die
Angst vor dem Loch. Das klingt wie das Leben eines Junkies, und ist
es in gewisser Weise auch. In den sozialen Medien und auf den
traditionellen, aber klickgetriebenen Nachrichtenkanälen wird der
Hunger nach dem grossen Nachrichtenkick immer grösser: Den nennen
wir Hype, weil er so schön prickelt, sich ständig weiterdrehen
lässt, uns allen die Möglichkeit gibt, uns auf Twitter und Facebook
darüber auszulassen und uns in eine kleine Massenpsychose
hineinzusteigern. Wir gehen dem Phänomen des Hypes nach. Dazu
beginnen wir bei der Mutter des neuzeitlichen Hypes – der
Vorstellung des ersten iPhones durch den grössten aller Master of
Ceremonies, Steve Jobs. Wir beschäftigen uns mit diversen kleineren
und grösseren Hypes, vor allem rund um Pokémon Go und Super Mario
Run – und jüngst mit der Eröffnung der neuen Google-Büros an der
Sihlpost (Hashtag #Gruezigoogle) Wir fragen uns, wie aus einem Hype
eine Blamage wird, wie er sich von den Memes abgrenzt und wie er
mit der destruktiven Variante, dem Shitstorm verwandt ist. Auch
hier mit dem Verweis auf ein aktuelles Beispiel, dem seltsamen
Shitstorm rund um Xing und um Roland Tichy. Die Shownotes zur
Sendung: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-372/

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