200315 Was wir kennen Joh 4,5-42
2 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Letzter Tag der Exerzitien in Ehreshoven bei Köln. Heute können wir
schon nicht mehr die Gemeindemesse in der Kommende feiern. An
diesem Tag lesen wir das Gespräch Jesu mit der Samariterin am
Jakobsbrunnen. Jesus erspart der Frau nicht den Schmerz des
Unterschieds zwischen den Juden und den Samaritern: „Ihr betet an,
was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen.“ Am ersten Tag
der Exerzitien hat uns die Frage beschäftigt, ob wir Gott „kennen“
können. „Das Höchste meines Lebens ist, Dich kennen, Herr“, heißt
es in einem neuen geistlichen Lied. Wir können Gott nicht
begreifen, wie eine Sache, eine Landschaft oder ein Fachgebiet,
weil Gott größer ist als unser Erkennen und Verstehen. Und wir
sollen ihn nicht kennen, wie die Dämonen (Mk 1,24), die ihn zwar
kennen aber nicht lieben, oder wie die Nazarener, die meinen, sie
wüssten über ihren begabten Jungen Bescheid. Aber wir können und
dürfen ihn kennen, weil er sich uns bekannt machen will als
Schöpfer in der Schöpfung und in der Geschichte seines Volkes und
der Welt als handelnder Gott – bis dahin, dass Gott selbst als
Mensch unter uns auftritt. Was wir nicht kennen, das macht uns
Angst, das ist uns unheimlich, das hat Macht über uns. Was wir
kennen, das gibt sich uns zu verstehen. Und was sich uns zu
verstehen gibt, dem können wir uns anvertrauen. Eine Freundin sagte
mir gestern, sie käme sich in dieser wirren Zeit vor, wie am Anfang
von Exerzitien. Es ist Zeit, Gott neu und tiefer kennen zu lernen
und zu lernen, dass und wie er uns kennt. Es klingt irgendwie
erleichtert, wenn die Samariterin ausruft: „Er hat mir alles
gesagt, was ich getan habe!“ Fra' Georg Lengerke
schon nicht mehr die Gemeindemesse in der Kommende feiern. An
diesem Tag lesen wir das Gespräch Jesu mit der Samariterin am
Jakobsbrunnen. Jesus erspart der Frau nicht den Schmerz des
Unterschieds zwischen den Juden und den Samaritern: „Ihr betet an,
was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen.“ Am ersten Tag
der Exerzitien hat uns die Frage beschäftigt, ob wir Gott „kennen“
können. „Das Höchste meines Lebens ist, Dich kennen, Herr“, heißt
es in einem neuen geistlichen Lied. Wir können Gott nicht
begreifen, wie eine Sache, eine Landschaft oder ein Fachgebiet,
weil Gott größer ist als unser Erkennen und Verstehen. Und wir
sollen ihn nicht kennen, wie die Dämonen (Mk 1,24), die ihn zwar
kennen aber nicht lieben, oder wie die Nazarener, die meinen, sie
wüssten über ihren begabten Jungen Bescheid. Aber wir können und
dürfen ihn kennen, weil er sich uns bekannt machen will als
Schöpfer in der Schöpfung und in der Geschichte seines Volkes und
der Welt als handelnder Gott – bis dahin, dass Gott selbst als
Mensch unter uns auftritt. Was wir nicht kennen, das macht uns
Angst, das ist uns unheimlich, das hat Macht über uns. Was wir
kennen, das gibt sich uns zu verstehen. Und was sich uns zu
verstehen gibt, dem können wir uns anvertrauen. Eine Freundin sagte
mir gestern, sie käme sich in dieser wirren Zeit vor, wie am Anfang
von Exerzitien. Es ist Zeit, Gott neu und tiefer kennen zu lernen
und zu lernen, dass und wie er uns kennt. Es klingt irgendwie
erleichtert, wenn die Samariterin ausruft: „Er hat mir alles
gesagt, was ich getan habe!“ Fra' Georg Lengerke
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